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Acanthurus japonicus Japanischer Doktorfisch

Acanthurus japonicus wird umgangssprachlich oft als Japanischer Doktorfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 1200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
543 
AphiaID:
272962 
Wissenschaftlich:
Acanthurus japonicus 
Umgangssprachlich:
Japanischer Doktorfisch 
Englisch:
Japanese Surgeonfish, Powder Black Surgeon, White-nose Surgeonfish 
Kategorie:
Doktorfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Acanthuridae (Familie) > Acanthurus (Gattung) > japonicus (Art) 
Erstbestimmung:
(Schmidt, ), 1931 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Brunei Darussalam, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Malaysia, Ogasawara-Inseln, Palau, Philippinen, Ryūkyū-Inseln, Spratly-Inseln, Sulawesi, Taiwan 
Meerestiefe:
1 - 20 Meter 
Größe:
20 cm - 23 cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Muschelfleisch, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen 
Aquarium:
~ 1200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-03 19:00:13 

Haltungsinformationen

(Schmidt, 1931)

Der Japanische Doktorfisch (Acanthurus japonicus), auch Philippinen-Doktorfisch genannt, ist eine Art aus der Familie der Doktorfische. Er lebt überwiegend einzelgängerisch oder in kleinen Trupps.

Dieser Doktor ist als ebenso empfindlich einzustufen, wie der Weisskehl-Doktor. Um es vorsichtig zu sagen, es überleben meist nur wenige Tiere einen längern Zeitraum. Acanthurus japonicus reagiert sehr empfindlich auf niedrige Temperaturen !!

Dazu kommt, dass gerade er oft mit Gift gefangen wird, was der Gesundheit vor dem Transport schon nicht bekömmlich ist, um es vorsichtig auszudrücken. Der Philippinen-Doktor ist sehr empfindlich, was Pünktchen betrifft!
Man lese dazu den Beitrag zum Weisskehl-Doktor. UV Anlage im Dauerbetrieb ist hierbei auf jeden Fall Pflicht. Und nicht zu kalte Temperaturen.

Zusammenfassend sind Beckengröße, Sauberkeit des Wassers, Mitbesatz und Futter ausschlaggebend.

Heinz fügt an: Frisst bei mir: Salat, Garnelenfleisch.
Er ist ruhig, bildhübsch, dazu aber doch verträglich, aufmerksam, und sehr schwimmfreudig, Er wird mit einem Z. veliferum zusammen gehalten.
Die Eingewöhnung gelang mit den Klebe-Tabs von Tetra.

Wir denken, dass es auch mit drauf ankommt, wie der Fisch hier ankommt und wie schnell seine Darmflora mit der Umstellung zu Rande kommt. Ein Punkt, der sicher nicht unwichtig ist.

Synonyme:
Acanthurus japonica (Schmidt, 1931)
Acanthurus japonicas (Schmidt, 1931)
Hepatus aliala japonicus Schmidt, 1931

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Acanthuridae (Family) > Acanthurinae (Subfamily) > Acanthurus (Genus)

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Erfahrungsaustausch

Sven1973 am 12.01.20#23
Ich halte diesen schönen Doc seit ca 8 Wochen. Er wurde zusammen mit einem Rotmeer Doc nachgesetzt in ein 600 Liter Becken, wo bereits zwei Hawai Docs schwammen. Die ersten zwei Tage wurde eigentlich nur der Rotmeer beachtet, so dass der Japonicus seine Ruhe hatte. Nach drei Tage war soweit alles geregelt und alle schwimmen nun seelenruhig durchs Becken. Mein Japonicus hatte nicht ein Pünktchen von Anfang an. Ich habe weder Uv noch Ozon laufen. Ganz wichtig erscheint mirbei diesen Tieren, dass sie in ein sehr gut eingefahrenes Becken kommen. Die Standzeit sollte mindestens ein Jahr betragen.
Ich hatte damals einen gleich zu Beginn eingesetzt den ich von einem Bekannten bekam, der das Tier schon längere Zeit pflegte und er war in einem super Zustand. Dieser Doc bekam sofort pünktchen. ich konnte machen was ich wollte, sie gingen nicht weg und er ging mir leider kaputt. Dann hab ich es irgendwo gelesen das diese bei neuen Becken sehr empfindlich sind. Dies kann ich nen bestätigen.

jape am 03.06.18#22
Mein Japonicus schwimmt sicher schon 4 Jahre in meinem Becken. Ihm ging es immer gut. Er hatte nur nach größeren Arbeiten meinerseits mal kurz Pünktchen. Ich füttere dann Knoblauchzehen (geraspelt). Spätestens nach 2 Tagen war alles gut. Er frisst alles was es gibt. Meiner ist sehr aggressiv gegenüber allen Fischen die neu ins Becken kamen und nur annähernd so gefärbt waren wie er. Hatte es 2 mal mit centropyge bispinosa versucht. Die hatte er über Tage gehetzt. Beide jeweils in der Nacht aus dem Becken gesprungen. Mit paracanthurus hepatus und zebrasoma flavescens verträgt er sich prächtig. Mein Becken ist 330 cm lang, hat 2000 Liter Volumen und ist gut strukturiert.
ErikNrp am 08.05.18#21
Ich hatte einen A. japonicus über 3 Monate im Becken. Er kam topfit - hatte ich den Eindruck - ins Becken, hat sofort alles gefressen.
War eigentlich schon der Chef im Becken.
NAch über 3 Monaten kam ich abends nach Hause und stellt fest, dass sein Schwimmverhalten ungewohnt war. Bei genauem Anschauen stellt ich fest, dass seine Haut großfleckig unterlaufen war (keine Pünktchen). Das hatte er am Tag zuvor noch nicht gehabt.
Bemühungen , ihn herauszufangen schlugen leider fehl. Binnen 3 Stunden nah dem Feststellen dieser Symptomatik lag er tot im Becken.
Ich hatte ihn bei 26-27 °C gehalten, er hat gut und alles gefressen. Seinen plötzlichen Tod kann ich nicht erklären, ich kann nur sagen, dass ich mein Lehrgeld gezahlt habe und dieser Fisch meiner Meinung nach nichts fürs Heimaquarium (meines ist 840l ) ist. So wie es hier eigentlich auch empfohlen wird.
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