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Acanthurus nigricans Samtdoktorfisch

Acanthurus nigricans wird umgangssprachlich oft als Samtdoktorfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 800 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
539 
Wissenschaftlich:
Acanthurus nigricans 
Umgangssprachlich:
Samtdoktorfisch 
Englisch:
Blackear Surgeonfish, Black Surgeonfish, Golden Rim Surgeonfish, Gold-rim Tang, Gray Surgeonfish, Velvet Surgeonfish, White-cheeked surgeonfish, Whiteface Surgeonfish, Whitetail Surgeonfish, Yellowrimmed Surgeonfish, Yellow Spotted Surgeonfish 
Kategorie:
Doktorfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Acanthuridae (Familie) > Acanthurus (Gattung) > nigricans (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, 1758) 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Australien, Banggai-Inseln, Brunei Darussalam, Bunaken, Caroline-Atoll, China, Cookinseln, Costa Rica, Equador, Fidschi, Französisch-Polynesien, Galapagosinseln, Great Barrier Riff, Guam, Hawaii, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Johnston-Atoll, Kokos-Keelinginseln, Kolumbien, Komodo, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mexiko (Ostpazifik), Mikronesien, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Okinawa, Palau, Panama, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Samoa, Singapur, Sulawesi, Tahiti, Taiwan, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vietnam, Weihnachtsinsel  
Meerestiefe:
1 - 67 Meter 
Größe:
13 cm - 14 cm 
Temperatur:
21°C - 29°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 800 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-01-25 11:12:17 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Auch Acanthurus glaucopareius...Cuiver 1831

Haltung eher problematisch, wie andere heikle Doktoren.
Kommt recht selten in den Handel. Futter wie andere Acanthurus Arten.

Synonyme:
Acanthurus aliala Lesson, 1831
Acanthurus glaucoparecius Cuvier, 1829
Acanthurus glaucopareius Cuvier, 1829
Chaetodon nigricans Linnaeus, 1758

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Acanthuridae (Family) > Acanthurus (Genus) > Acanthurus nigricans (Species)

Bilder

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

shf217 am 22.11.11#5
Weil ich gerade in einem Forum über diesen Fisch gelesen und auch geschrieben habe und selber seit mehr als 2 Jahren einen Nigricans im Becken habe, möchte auch ich hier kurz meine Erfahrung mitteilen.
Wie die anderen Acanthurus Doktoren aus der Leucosternon Gruppe auch, ist der Nigricans natürlich nicht wirklich für Anfänger, oder auch zu frische Aquarien geeignet. Er ist bei mir als letzter (zweiter neben einem Ctenochaetus Strigosus) im Becken eingezogen und die beiden verhalten sich vorbildlich zueinander. Was beim Nigricans ganz, ganz wichtig ist, er ist ein extremer Vielschwimmer der seinen Platz in der Länge des Beckens braucht.
Ans Futter war der Fisch anfänglich nicht ganz so leicht zu bringen, hat in den ersten Tagen nur gerade einmal Nori Algen akzeptiert, dann aber, vermutlich aus gelerntem Futterneid immer mehr auch alles andere gekostet und für gut empfunden. Mittlerweile frisst er alles was gefüttert wird, sogar Granulat und Pflanzenflocken, wobei letzteres und Norialgen auch aus der Hand genommen werden.
Ich habe keine UV, auch noch nie gehabt (liegt zur Reserve originalverpackt im Schrank)und kann nur sagen, was dieser Doktor braucht ist ein sehr gut eingefahrenes, gesundes Riff- besser SPS Becken mit guten Wasserwerten und möglichst ohne nesselnde Tiere (Anemonen aller Art, diverse LPS) die seine empfindliche Haut stark angreifen.
Er ist ein wenig anfällig auf Streß, vorallem in der ersten Zeit wenn er die Umgebung innerhalb UND ausserhalb des Beckens noch nicht kennt und kann da auch kurzzeitig Pünktchen bekommen, die aber am nächsten Tag wieder verschwunden sind.
Auch ist er recht anfällig gegen sich verändernde Wasserparameter. Mir ist einmal ein Mißgeschick passiert und eine Flasche Sodawasser ins Becken gefallen (offen versteht sich)was ich nicht sofort mitbekommen habe, das hat den PH Wert nur um 0,1 aber sehr schnell gesenkt, was auch in Pünktchen für ein paar Stunden geendet hat.
Sonst, oder länger wie ein paar Stunden Pünktchen war mein Nigricans noch nie krank.
Er ist durchsetzungsstark ohne sich aber mit anderen zu prügeln.
Alles in Allem ein sehr empfehlenswerter Doktor für große bis sehr große Aquarien mit ruhigem Besatz, wenn jemand einen Doktor schwimmen haben will, den man nicht in fast jedem Becken sehen kann.
Smartin am 11.04.10#4
Mein Nigricans ist nun über 2 Jahre alt und ich muß sagen das ich mit ihm noch keine großen Probleme hatte. Er und mein Pyroferus sind die großen Stars meines 800l Becken. Mein Nigricans hat von Anfang an alles gefressen was ihn vor das Maul geschwommen ist und auch mit den Büschel Algen habe ich jetzt überhaupt keine Problem mehr, denn wenn er ein par Härchen von den Algen sieht werden diese sofort abgefressen. Nur mit neuen Beckeninsassen verträgt er sich nicht die werden gejagt.
Claus-Wilfried am 03.03.10#3
Leider ist der Nigricans nicht mehr Punktefrei geworden. Trotz UVC-Anlage, Knoblauchextrakt und späterer Einzelbehandlung mit sera costapur F. Das schlimme ist das er fast alle Fische angesteckt hat.Daher sind mir leider ein Zanclus und eine granma loreto verstorben. Der Nigricans ist auch verstorben. Die zwischenzeitliche Verbesserung des Gesundheitszustandes hielt nur ca. eine Woche an, die einschließlich optische Beurteilung sagt natürlich nichts über den tatsächlichen Zustand aus. Zum Ende, wirkte es ob der Krankheitsverlauf stagnierte, das Problem war nur das die anderen Doktoren, durch den langen Verlauf der Krankheit, langsam Pünktchen bekammen.Fazit: Ich glaube der A. Nigricans ist gut zu halten, wenn er einer der ersten Fische im Becken ist. Das Nachsetzen in einem intakten Sozialgefüge einer Doktorengruppe birgt immer große Risiken, er wird immer krank. Hypothetisch betrachtet hätte man das mit einem noch größeren UVC-Klärer(ca. 50 Watt) vielleicht eindemmen können, aber sicherlich nicht ganz verhindern können. Ansonsten war er fiedlich was auch an seiner Erkrankung gelegen haben könnte.


Edit: Der Fisch gilt, genau wie A. leucosternon, A. achilles und andere, als sehr krankheitsempfindlich. Der Überbesatz des Beckens hat sicherlich seinen Teil zum Ausbruch der Seuche beigetragen. -KS-
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