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Acanthurus reversus Doktorfisch

Acanthurus reversus wird umgangssprachlich oft als Doktorfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii

Foto: Insel Eiao, Nordgruppe der Marquesas im südöstlichen Pazifischen Ozean


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii . Please visit hbs.bishopmuseum.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10237 
AphiaID:
272966 
Wissenschaftlich:
Acanthurus reversus 
Umgangssprachlich:
Doktorfisch 
Englisch:
Marquesan Surgeonfish 
Kategorie:
Doktorfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Acanthuridae (Familie) > Acanthurus (Gattung) > reversus (Art) 
Erstbestimmung:
Randall & Earle, 1999 
Vorkommen:
Französisch-Polynesien, Marquesas-Inseln, Tuamotu-Archipel 
Meerestiefe:
4 - 15 Meter 
Größe:
bis zu 34cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Algen  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-07 21:35:57 

Haltungsinformationen

Acanthurus reversus, Randall & Earle, 1999

Unser Dank für diese Foto des Doktorfischs Acanthurus reversus geht zum einen an den Fotografen, Dr. J. E. Randall aus Hawaiii und zum anderen an unseren Admin Robin Gauf, der die Nutzungserlaubnis eingeholt hat.

Obwohl Acanthurus reversus auf der IUCN Roten Liste als "nicht gefährdet" steht, exisitieren nur sehr wenige Fotos dieses prächtigen Doktorfischs.
Acanthurus reversus kommt endemisch nur um die Marquesas-Inseln, die zu Französisch-Polynesien gehören, vor, manchmal unternehmen die Fische auch Wanderungen mit güstigen Strömungen, so wurden vereinzelte Tiere um die Tuamoto Inseln (Japan) angetroffen.

In ihrem Biotop werden diese Doktorfische solitär oder in kleinen Gruppen angetroffen, wo die Fische sich überwiegend von fadenförmigen Algen ernähren.

Die in der Meerwasser-Aquaristik beliebten Doktorfische (Acanthuridae) werden auch Chirurgenfische genannt
Sie besitzen vor der Schwanzwurzel hornartigen Klingen, sie als hauptsächlich Defensivwaffe (Verteidigung) gegen Fressfeinde einsetzen, diese scharfe Waffe wird aber auch bei Kämpfen untereinander eingesetzt.
Tiefe Schnitte im Körper der Gegner können zu dauerhaften Verletzungen führen, oftmals aber tritt der Tod unmittelbar ein.
Wenn Doktorfische in einem Aquarium paarweise gehalten werden sollen, können Auseinandersetzungen zwischen den Fischen zur Tagesordnung gehören, wir konnten dies mehrmals beim sehr beliebten Hawaii-Doktor (Zebrasoma flavescens) beobachten.
Die skalpellartigen Klingen können tiefe Schnittverletzungen verursachen, dies gilt auch für den unvorsichtige Aquarianer, der den Fisch mit ungeschützten Händen anfassen oder fangen möchte.

Ein weiteres Problem kann entstehen, wenn man Doktorfische mit einem Kescher einfangen und nach dem Fang umsetzen möchte, die Hornklinge kann sich leicht im Netz verfangen.

Achtung: Bei unvorsichtigem Umgang mit dem Tier kann es zu tiefen Schnittverletzungen kommen!

Weiterführende Links

  1. AquaPortail (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Encyclodedia of Life (EOL) (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  4. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  5. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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