Haltungsinformationen
Acanthurus chirurgus (Bloch, 1787)
Laut Debelius und Kuiter kommen Ausreißer sogar bis zum Senegal (Westafrika). Lebt auf seichten Felsriffen der Westindischen Inseln. Die Grundfärbung ist grau bis braun. Wichtigstes Merkmal sind ca. 10 schmale dunkle Steifen auf der Seite und ein blau umrandeter Schwanzstielstachel.
Die Länge variiert je nach Publikation von 25 - 39 cm, wobei fast alle Fische im Aquarium etwas kleiner bleiben als in der Natur.
Lebt in flachen Riffen oder Felsgebieten. Kommt in lockeren Gruppen vor. Hauptsächlich tagaktiv. Nimmt beim Algenfressen Sand auf. Die Stacheln an beiden Seiten des Schwanzstiels können schmerzhafte Wunden verursachen.
Die Larven leben planktonisch. Im Fernando-de-Noronha-Archipel im Südwestatlantik halten Jungtiere gemeinsam mit Paletten-Doktorfischen (Acanthurus coeruleus) und Sergeant Majors (Abudefduf saxatilis) Putzstationen und weiden Algen ab. Außerdem entfernen sie Häutungsreste und Parasiten von Grünen Meeresschildkröten (Chelonia mydas). Diesem Verhalten geht eine charakteristische Inspektion voraus, der meist ein leichtes Knabbern an der Haut (Kopf, Gliedmaßen und Schwanz) sowie am Panzer der Schildkröten folgt. Die Flossen werden am häufigsten inspiziert und gereinigt.
Sollte im adulten Stadium auch nicht unter 2000 Liter gehalten werden. Lebt vorwiegend von Algen, nimmt aber, wie alle Doktorfische, auch Kleinstlebewesen auf. Nimmt im Aquarium auch Gefrierfutter, ja auch Flockenfutter nach der Angewöhnung.
Die in der Meerwasser-Aquaristik beliebten Doktorfische (Acanthuridae) werden auch Chirurgenfische genannt
Sie besitzen vor der Schwanzwurzel hornartigen Klingen, sie als hauptsächlich Defensivwaffe (Verteidigung) gegen Fressfeinde einsetzen, diese scharfe Waffe wird aber auch bei Kämpfen untereinander eingesetzt.
Tiefe Schnitte im Körper der Gegner können zu dauerhaften Verletzungen führen, oftmals aber tritt der Tod unmittelbar ein.
Wenn Doktorfische in einem Aquarium paarweise gehalten werden sollen, können Auseinandersetzungen zwischen den Fischen zur Tagesordnung gehören, wir konnten dies mehrmals beim sehr beliebten Hawaii-Doktor (Zebrasoma flavescens) beobachten.
Die skalpellartigen Klingen können tiefe Schnittverletzungen verursachen, dies gilt auch für den unvorsichtige Aquarianer, der den Fisch mit ungeschützten Händen anfassen oder fangen möchte.
Ein weiteres Problem kann entstehen, wenn man Doktorfische mit einem Kescher einfangen und nach dem Fang umsetzen möchte, die Hornklinge kann sich leicht im Netz verfangen.
Achtung: Bei unvorsichtigem Umgang mit dem Tier kann es zu tiefen Schnittverletzungen kommen!
Synonyme:
Acanthurus chirurgicus (Bloch, 1787) · unaccepted (misspelling)
Acanthurus phlebotomus Valenciennes, 1835 · unaccepted
Chaetodon chirurgus Bloch, 1787 · unaccepted
Laut Debelius und Kuiter kommen Ausreißer sogar bis zum Senegal (Westafrika). Lebt auf seichten Felsriffen der Westindischen Inseln. Die Grundfärbung ist grau bis braun. Wichtigstes Merkmal sind ca. 10 schmale dunkle Steifen auf der Seite und ein blau umrandeter Schwanzstielstachel.
Die Länge variiert je nach Publikation von 25 - 39 cm, wobei fast alle Fische im Aquarium etwas kleiner bleiben als in der Natur.
Lebt in flachen Riffen oder Felsgebieten. Kommt in lockeren Gruppen vor. Hauptsächlich tagaktiv. Nimmt beim Algenfressen Sand auf. Die Stacheln an beiden Seiten des Schwanzstiels können schmerzhafte Wunden verursachen.
Die Larven leben planktonisch. Im Fernando-de-Noronha-Archipel im Südwestatlantik halten Jungtiere gemeinsam mit Paletten-Doktorfischen (Acanthurus coeruleus) und Sergeant Majors (Abudefduf saxatilis) Putzstationen und weiden Algen ab. Außerdem entfernen sie Häutungsreste und Parasiten von Grünen Meeresschildkröten (Chelonia mydas). Diesem Verhalten geht eine charakteristische Inspektion voraus, der meist ein leichtes Knabbern an der Haut (Kopf, Gliedmaßen und Schwanz) sowie am Panzer der Schildkröten folgt. Die Flossen werden am häufigsten inspiziert und gereinigt.
Sollte im adulten Stadium auch nicht unter 2000 Liter gehalten werden. Lebt vorwiegend von Algen, nimmt aber, wie alle Doktorfische, auch Kleinstlebewesen auf. Nimmt im Aquarium auch Gefrierfutter, ja auch Flockenfutter nach der Angewöhnung.
Die in der Meerwasser-Aquaristik beliebten Doktorfische (Acanthuridae) werden auch Chirurgenfische genannt
Sie besitzen vor der Schwanzwurzel hornartigen Klingen, sie als hauptsächlich Defensivwaffe (Verteidigung) gegen Fressfeinde einsetzen, diese scharfe Waffe wird aber auch bei Kämpfen untereinander eingesetzt.
Tiefe Schnitte im Körper der Gegner können zu dauerhaften Verletzungen führen, oftmals aber tritt der Tod unmittelbar ein.
Wenn Doktorfische in einem Aquarium paarweise gehalten werden sollen, können Auseinandersetzungen zwischen den Fischen zur Tagesordnung gehören, wir konnten dies mehrmals beim sehr beliebten Hawaii-Doktor (Zebrasoma flavescens) beobachten.
Die skalpellartigen Klingen können tiefe Schnittverletzungen verursachen, dies gilt auch für den unvorsichtige Aquarianer, der den Fisch mit ungeschützten Händen anfassen oder fangen möchte.
Ein weiteres Problem kann entstehen, wenn man Doktorfische mit einem Kescher einfangen und nach dem Fang umsetzen möchte, die Hornklinge kann sich leicht im Netz verfangen.
Achtung: Bei unvorsichtigem Umgang mit dem Tier kann es zu tiefen Schnittverletzungen kommen!
Synonyme:
Acanthurus chirurgicus (Bloch, 1787) · unaccepted (misspelling)
Acanthurus phlebotomus Valenciennes, 1835 · unaccepted
Chaetodon chirurgus Bloch, 1787 · unaccepted






Dr. Áthila Bertoncini Andrade, Brasilien
