Fauna Marin GmbHcompact-lab Tropic MarinWhitecorals.comKorallen-ZuchtGrotech GmbH

Pseudanthias squamipinnis Juwelen Fahnenbarsch

Pseudanthias squamipinnis wird umgangssprachlich oft als Juwelen Fahnenbarsch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
489 
Wissenschaftlich:
Pseudanthias squamipinnis 
Umgangssprachlich:
Juwelen Fahnenbarsch 
Englisch:
Sea goldie 
Kategorie:
Fahnenbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Serranidae (Familie) > Pseudanthias (Gattung) > squamipinnis (Art) 
Erstbestimmung:
(Peters, 1855) 
Vorkommen:
Ägypten, Andamanensee, Australien, Bali, Banggai-Inseln, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Brunei Darussalam, Caroline-Atoll, Chagos-Archipel, China, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Great Barrier Riff, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kenia, Kiribati, Komodo, Korea, La Réunion, Lord Howe Insel, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Nikobaren, Niue, Norforkinsel, Ogasawara-Inseln, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Raja Ampat, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Saudi-Arabien, Seychellen, Somalia, Spratly-Inseln, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Sumatra, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togian-Inseln, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel , West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 55 Meter 
Größe:
13 cm - 15 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Plankton, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-11-20 18:20:43 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Pseudanthias squamipinnis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Pseudanthias squamipinnis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Pseudanthias squamipinnis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Peters, 1855)

Die Fahnenbarsche (Anthiadinae) zählen zur Familie der Sägebarsche und leben mit über. 200 Arten in tropischen aber auch subtropischen Meeren. Den Fahnenbarschen eigen ist ihr ausgesprochene Farbigkeit.

Pseudanthias squamipinnis ist wohl einer der FISCHE schlechthin in der Meerwasseraquaristik.

Er hat super tolle Farben und ist an sich auch wenig empfindlich, zumindest, wenn man ihn mit anderen Gleichartigen vergleicht.

Also wenig krankheitsempfindlich, wenig temperaturempfindlich, und er ist auch einer der Fische, die sich relativ einfach an Frostfutter gewöhnen lassen.

Man darf nicht vergessen, dass Anthias allesamt Dauerfresser sind, das kann man ihnen im Aquarium aber kaum bieten. Dafür sind die Futtermengen im Aquarium meist üppiger als im Meer.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich viele Anthias viel schneller an das Futter bekommen lassen, wenn man neue Fisch zu alten gleicher Art setzt.
So wird sich das Fressen von Futter schnell abgeschaut und gleiches getan.

Man sollte diese Antias grundsätzlich niemals einzeln oder als Paar halten, sondern der Art und Lebensweise im Meer angemessen, in einer Gruppe von mind. 5 Tieren.

Sollte man kein Männchen dabei haben (das erkennt man), ist das kein Problem.
Eines der Weibchen (das dominanteste), wird sich zum Männchen wandeln und dann seiner Arbeit, die Damen zu beherrschen, nachgehen.

Die Futterintervalle sollten anfangs deutlich grosszügiger ausfallen (siehe Bericht von Manuela), später reicht es, wenn sie zweimal am Tag etwas bekommen.
Hungrig sollten sie aber nie sein, wobei das ja für alle Fische gilt.

Erfahrungen von Manuela Kruppas:
Ich füttere unsere fünf Fahnenbarsche mindestens drei Mal täglich, oft aber auch bis zu sechs Mal. Ich achte darauf, dass am Abend, nachdem das Licht aus ging, jeder Fahnenbarsch schlafen gegangen ist. Steht noch einer auf Futtersuche in der Strömung , dann gebe ich nochmal ein wenig Frostfutter.
Danach verschwindet auch dieser Fisch, satt gefressen, in seiner Höhle und schläft. Meiner Meinung nach ist die regelmäßige Fütterung im Laufe des Tages sehr wichtig. Ich füttere mindestens drei Mal täglich mit aufgetautem Artemia und Frostfutter (mittags, nachmittags und abends).
Zusätzlich füttere ich noch Mysis und anderes Frostfutter, teilweise vitaminisiert.

Meine Beobachtung:
Sind die Fahnenbarsche im Aquarium zufrieden und satt, dann schwimmen sie immer zusammen. Wird im Aquarium zu wenig gefüttert, so daß nicht jeder Fahnenbarsch genug ab bekommt, hat also jeder Fahnenbarsch "Angst", nicht satt zu werden, dann trennen sie sich und jeder jagt alleine seinem Futter hinterher.
Sie schwimmen dann nicht im Schwarm!

Synonyme:
Anthias cheirospilos Bleeker, 1857
Anthias gibbosus Klunzinger, 1884
Anthias lepidolepis Bleeker, 1857
Anthias sqamipinnis (Peters, 1855)
Anthias squamipinnis (Peters, 1855)
Anthias squammipinnis (Peters, 1855)
Franzia squamipinnis (Peters, 1855)
Pseudanthias squammipinnis (Peters, 1855)
Serranus squamipinnis Peters, 1855

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Serranidae (Family) > Anthiinae (Subfamily) > Pseudanthias (Genus)

Bilder

Männlich

2

Weiblich

2

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

Hardytitan am 20.11.17#16
Hallo, ich habe, obwohl schon über die Fahnenbarsche ein Artikel gelesen ein Schwarm mit 5 Tieren erworben, na ja, meine Frau und Tochter fanden die toll und auf Nachfrage beim Händler (Geschäft und Händler schienen kompetent) und es waren viele Kunden im Laden (auch Stammk.); ob ich die denn in meinem 250 Liter Becken halten könnte, sagte dieser, das wäre kein Problem, nur ich müsste diese öfter füttern. Ansonsten wären die Fische recht Problemlos. Somit war ich überzeugt, mein Bauch sagte aber was anderes. Auf meine Frage, wie groß die werden, meinte der Händler, der größte im Becken wäre schon fast ( ca. 8 cm) ausgewachsen. Ich las zu Hause nach und dort stand für diese Art (Squamis ) 13-15 cm, was ich definitiv zu gross für mein Becken finde, na ja, da steht ja auch min 500 Liter. Ein bischen ärge ich mich schon, über mich und auch den Händler, aber nun sind se da und sie fressen auch und machen einen fitten Eindruck, bei 2 Tagen Standzeit kann man noch nicht viel sagen, werde das beste draus machen, wäre nur schade, um die schönen Tiere. Wenn es gar nicht geht, wäre eine Weitergabe in ein größeres Becken auch ne alternative, befürchte aber, die bekomme ich nie aus dem Becken, da ich bestimmt 2/3 Lebendgestein habe. Wollte mit meinem Artikel halt einfach mal sagen "Jeder Schritt sollte vorher gut abgewägt werden und bei Zweifeln lieber noch mal lesen und alte Hasen Fragen, dann kaufen, oder eben nicht.

Viele Grüsse

Hardytitan

neserius am 12.12.16#15
Muss definitiv in der Gruppe ab 4-5 Tiere gepflegt werden. Unkompliziert und robust bei regelmäßiger Fütterung. Nach einer gewissen Weile wandelt sich das dominierende Weibchen binnen nur weniger Tage spektakulär in ein lilafarbenes Männchen. Schöne Gruppendynamik zu beobachten. Besonders gerne und häufig wird der Putzerservice von Weißbandputzergarnelen genutzt. Am Abend ziehen sich die Tiere in ihre jeweilige Schlafhöhle zurück, um zu ruhen.
Birdy am 13.12.14#14
Ich halte diese Fische nun seit 3 Jahren und habe keine Probleme mit ihnen.
Sie fressen ausgesprochen gut und sind nicht wählerisch. Bei mir erhalten sie auch nur ein Mal am Tag etwas zu fressen, obwohl sie für gewöhnlich öfter gefüttert werden sollten. Sie haben damit allerdings keinerlei Probleme und sind gut genähert.
Leider ist das Männchen aufgrund einer eingeschleppten Krankheit gestorben. Kurz darauf hat sich eines der Weibchen zum neuen Männchen entwickelt. Es gab keinerlei Kämpfe um die Rolle des neuen Männchens und sie schwimmen alle beisammen.
Auch mit den anderen Fischen im Becken gibt es überhaupt keine Probleme.
16 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Pseudanthias squamipinnis

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Pseudanthias squamipinnis


Was ist das?

Nachfolgend eine Übersicht an Was ist das? Einträgen, die erfolgreich Bestimmt und diesem Eintrag zugeordnet worden. Ein Blick auf die dortigen Unterhaltungen ist sicherlich interessant.