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Pseudanthias nobilis Fahnenbarsch

Pseudanthias nobilis wird umgangssprachlich oft als Fahnenbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 800 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
4946 
AphiaID:
277469 
Wissenschaftlich:
Pseudanthias nobilis 
Umgangssprachlich:
Fahnenbarsch 
Englisch:
Japanese Lyre-tail Basslet 
Kategorie:
Fahnenbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Serranidae (Familie) > Pseudanthias (Gattung) > nobilis (Art) 
Erstbestimmung:
(Franz, ), 1910 
Vorkommen:
Endemische Art, Japan 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 14cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (kleine Sorten), Krill (Euphausiidae), Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 800 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-10 11:14:23 

Haltungsinformationen

Pseudanthias nobilis (Franz, 1910)

Das Foto stammt freundlicherweise von Rudie Kuiter aus Australien, einem sehr gekannten Autor/Photograph.

Der Pseudanthias nobilis kommt im südl. Japan vor, in subtropischen Zonen bis Taiwan. Er lebt dort in steinigen Riffzonen meist unterhalb von 10 Metern Tiefe.

Allgemeines zur Haltung:
Fahnenbarsche sind mit die am schönstem gefärbten Fische in einem Meerwasseraquarium und werden entsprechend oft gezeigt.

Ein Einzeltier wird sich niemals wohl fühlen.
Fahnenbarsche sind Dauerfresser, zumindest im Meer.
Dort leben sie von Plankton.
Im Aquarium muss man sie demensprechend oft füttern, vor allem anfangs. Mit der Zeit lässt das aber deutlich nach.

Nicht jeder Fahnenbarsch lässt sich einfach auf Ersatzfutter umstellen. Dies gelingt am besten mit Tieren, die schon Ersatzfutter annehmen.
Der sog. Vorzeigeeffekt durch eingewöhnte Tiere kann hier Wunder bewirken.

Man sollte immer mind. 5 Weibchen und 1 Männchen einsetzen, in größere Becken ab 1500 Liter, durchaus auch mehr Tiere. Nur so wird man das Schwarmverhalten sehen.

In zu kleinen Becken, mit nur 300 bis 500 Litern, wird sich kein Schwarm auf Dauer lange wohlfühlen.
Sie müssen bedenken, dass die Tiere nach der Umstellung der Ernährung auch recht schnell heranwachsen und dann sehr gute Fresser sind.

Meist bildet sich aus den Weibchen ein dominierendes Männchen heraus. Das beherrscht, ja das kann man schon sagen, die Gruppe der Weibchen.
Stirbt das Männchen, dann wandelt sich das stärkste Weibchen zum neuen Männchen um.


Systematik
Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei)
Überordnung: Stachelflosser (Acanthopterygii)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Echte Barsche (Percoidei)
Familie: Sägebarsche (Serranidae)
Unterfamilie: Fahnenbarsche
Wissenschaftlicher Name: Anthiinae

Bilder

Allgemein


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