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Centropyge bispinosa Streifen-Zwergkaiser

Centropyge bispinosa wird umgangssprachlich oft als Streifen-Zwergkaiser bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 550 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
264 
Wissenschaftlich:
Centropyge bispinosa 
Umgangssprachlich:
Streifen-Zwergkaiser 
Englisch:
Twospined angelfish 
Kategorie:
Zwergkaiser 
Synonyme:
  • Centropyge bispinosus (Günther, 1860)
  • Centropyge hispinosus (Günther, 1860)
  • Holacanthus bispinosus (Günther, 1860)
 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacanthidae (Familie) > Centropyge (Gattung) > bispinosa (Art) 
Erstbestimmung:
(Günther, 1860) 
Vorkommen:
Afrika, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Britisches Territorium im Indischen Ozean, China, Cookinseln, Costa Rica, Fidschi, Französisch-Polynesien, Guam, Hawaii, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kenia, Kiribati, Komoren, La Réunion, Linieninseln / Sporaden, Lord Howe Insel, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar, Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Ost-Afrika, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Samoa, Seychellen, Spratly-Inseln, Sri Lanka, Süd-Afrika, Tahiti, Taiwan, Tansania, Tasmanien, Tokelau, Tonga, Tuamotu-Archipel, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam, Weihnachtsinsel, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
3 - 60 Meter 
Größe:
9 cm - 10 cm 
Temperatur:
25°C - 28°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Löwenzahn, Nori-Algen, Salat 
Aquarium:
~ 550 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2017-09-25 08:59:46 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Centropyge bispinosa sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Centropyge bispinosa interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Centropyge bispinosa bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Centropyge bispinosa erreichen eine Länge von ca. zehn Zentimetern und weisen je nach Region eine sehr variable Körperfärbung auf. Grundfarbe ist blau, mit roten oder auch orangen Querstreifen an den Flanken.
In den Riffen Indonesiens treten fast rein blaue Exemplare auf, die nur feine orange Querstreifen auf den Seiten haben.
Bei Samoa hingegen gibt es dagegen fast vollständig rote bzw. orange Fische.

Centropyge bispinosa ist sehr gut mit anderen Fischen zu halten, er ist recht umgänglich und wenig streithaft. Es sind aus eigener Erfahrung keinerlei Korallen in Gefahr.
Die Futteraufnahme im Aqarium stellt keinerlei Problem dar, es wird in der Regel alles angebotene angenommen. Auch ist dieser wunderschöne Zwergkaiser recht krankheitsunanfällig.

Centropyge bispinosa lebt im natürlich Habitat sehr versteckt in korallenreichen Lagunen und an steilen Außenriffen. Sie bleiben dabei immer in der Nähe des Untergrundes und von anderen Versteckmöglichkeiten.
Centropyge bispinosa lebt paarweise oder in Haremsgruppen.

Vorsichtig sollte man auch sein, wenn man beabsichtigt, mehrere Zwergkaiser-Arten zu pflegen. Dann sollte man diese einfach gleichzeitig einsetzten, sofern dieses möglich ist. Das nachsetzen kann zu Streitigkeiten führen.

Die beiden Bilder von Hiroyuki Tanaka zeigen zwei Farformen, die recht selten sind.
Eines der Tiere kommt von Vanuatu (Süd-Pazifik).

Wie alle Kaiserfische ist auch der Streifen-Zwergkaiserfisch ein protogyner Hermaphrodit.

Synonyme:
Centropyge bispinosus (Günther, 1860)
Centropyge hispinosus (Günther, 1860)
Holacanthus bispinosus Günther, 1860

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Pomacanthidae (Family) > Centropyge (Genus)

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Bugbear am 17.01.18#19
Ich pflege seit ca einem Jahr ein Paar dieser Zwergkaiser in etwa 400L. Sie haben sich von Anfang an sehr gut vertragen.
Falls jedoch andere Fische gleicher Größe, oder größer, nachgesetzt werden, werden diese ein, zwei Tage unerbittlich gejagt und attackiert. Kleinere Fische wie Leierfische, Grundeln etc werden ignoriert.
C. bispinosa ist vielleicht nicht so bunt wie andere Zwergkaiser, aber dafür gehen sie auch nicht an Korallen.
Ich konnte bei meinem Paar noch NIE beobachten, dass sie an Korallen gezupft hätten. Daher stufe ich sie als absolut "riffaquariumsicher" ein.
Gefressen wird eigentlich alles was man ins Becken wirft. Frofu, Flocken und Granulat.
Wollte eigentlich anfangs einen C. loricula einsetzen. Bin nun aber froh mich für C. bispinosa entschieden zu haben.
how1 am 08.03.17#18
Seit ca. 2 Monaten habe ich ihn gemeinsam mit einem Centropyge bicolor in meinem kleinen Riff . Ich habe sie gleichzeitig eingesetzt und habe keine Probleme mit der Verträglichkeit. Sie haben sich auch schnell an das Fütterungsritual angepasst (2- 3 Mal täglich) und sind eine wahre Bereicherung. an Algen zupfen sie manchmal herum, doch meine Korallen und Anemonen verschonen sie.
KarlJosef am 20.01.17#17
Habe zwei etwa 5 cm große Tiere zusammen in mein Becken (420 l) gesetzt. Leben seit mehreren Monaten zusammen. Anfänglich gab es insbesondere in den abendlichen Dämmerungsphasen ziemlich wilde Verfolgungen, teils heftige Beißereien mit kleineren Wunden an den Flanken und Flossenschäden, die allerdings innerhalb weniger Tage vollständig ausheilten. Mittlerweile scheinen sich die Tiere "geeinigt" zu haben. Sie gehen kurzfristig ihre Wege, schwimmen aber oft zusammen. Geschlechtsunterschiede sind noch nicht eindeutig. Ein Tier ist etwas größer, allerdings ist das etwas kleinere Tier deutlich kontrastreicher gefärbt. Vor allem das größere Tier zupft regelmäßig an Seriatophora hystriix. Beide fressen alles angebotene Frostfutter, Flockenfutter, allerdings kaum Granulate.
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