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Centropyge heraldi Heralds Zwergkaiserfisch

Centropyge heraldi wird umgangssprachlich oft als Heralds Zwergkaiserfisch bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
256 
Wissenschaftlich:
Centropyge heraldi 
Umgangssprachlich:
Heralds Zwergkaiserfisch 
Englisch:
Yellow angelfish 
Kategorie:
Zwergkaiser 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacanthidae (Familie) > Centropyge (Gattung) > heraldi (Art) 
Erstbestimmung:
Woods & Schultz, 1953 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Australien, Brunei Darussalam, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Great Barrier Riff, Indonesien, Indopazifik, Japan, Marshallinseln, Mikronesien, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Salomon-Inseln, Samoa, Tahiti, Taiwan, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vanuatu, Vietnam, West-Pazifik 
Größe:
9 cm - 10 cm 
Temperatur:
25°C - 28°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Löwenzahn, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen, Salat 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2006-05-08 10:59:04 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Centropyge heraldi sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Centropyge heraldi interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Centropyge heraldi bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Woods & Schultz, 1953

Er ist sehr gut mit anderen Fischen, aber bei geringer Algenfütterung, nur eingeschränkt mit Wirbellosen zu halten.
Vorsichtig sollte man auch sein, wenn man beabsichtigt, mehrere Zwergkaiserarten zu pflegen.
Es kann dann manchmal zu Raufereien kommen.
Kann, wie alle Zwergkaier an Blumentieren zupfen!

Synonyme:
Centropyge woodheadi Kuiter, 1998
Pomacanthus heraldi (Woods & Schultz, 1953)

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Pomacanthidae (Family) > Centropyge (Genus)

Weiterführende Links

  1. Fishbase



Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Thorsten H. am 20.03.14#4
Wir pflegen dieses wunderschöne Tier seit 6 Jahren in unserem Becken. Er ist inzwischen ausgewachsen und klar der Chef im Ring. Wedelt mit der Schwanzflosse alles weg, was nicht erwünscht ist. Besonders Neuankömmlinge im Becken. Die müssen immer erstmal ein paar Tage unter ihm leiden. Bei Aufregung bekommt er dunkle Ringe um die Augen, die sich dann aber sehr schnell wieder geben. Ansonsten absolut Pflegeleicht. Geht an jedes Futter und ist bei uns absolut unempfindlich gegen Schwankungen bei der Wasserqualität.
Möchte diesen Fisch in unserem Becken nicht mehr missen!
uwe888 am 07.12.07#3
Habe diesen schönen Zwergkaiser aus einer Beckenauflösung bekommen.Hat sich bei den anderen Zwergkaisern sehr schnell durchgesetzt.Geht bei mir an alle gängigen Futtersorten.Lässt meine Korallen in Ruhe.Zupft nur ab und zu am LS rum..wird sehr ruppig gegenüber anderen Fischen die nach ihm ins AQ kommen
Klassenprojekt am 07.11.05#2
von Karl Kauf:


Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1
Länge des gehaltenen Tieres (in cm): ca. 8
max. Länge (ausgewachsen, in cm): ca. 10
Zeitraum der Pflege (Monate): ca. 12 Monate (bisher)
Herkunft: unbestimmt, mögl. Taiwan
Beckengröße (Liter): ca. 150
Gesamt-Lichtleistung (Watt): ca. 60
Strömung (Liter/Stunde): ca. 800

eigene Erfahrungen zur Ernährung:
Nun, das Tierchen frisst bei mir Trockenfutterflotten (möglichst mit Gemüseanteil), gefrorene Artemia und Lebendartemia (natürlich ausgewachsen). Ab und zu auch getrocknete Meeresalgen. ÄÄhh, ausserdem noch grosse Röhrenwürmerkronen, zumindest pickt er solang bis nix mehr da ist (schluchz) und kleinpolypige Korallen (SchluchzSchluchz)
Eigentlich pickt er, obwohl er mittlerweile mehr rund als lang ist ständig auf der Suche nach Fressbarem herum-vermutlich hat das Tier zeitweilig eine Identitätskrise und hält sich für einen Mandarinfisch.

eigene Erfahrungen zum Sozialverhalten:
Das Viech (meine bessere Hälfte hat es Hektor genannt, ich fände auf Grund des Charakters Garfield angebrachter)ist auf Grund seines ausgeprägten Charakters das Familienlieblingsekel geworden.
Während die Synchirpus splendidus und die Blaustreifenseenadeln nicht beachtet werden wird der freischwimmende allerdings 10x raschere Lippfisch (exquistus) öfters mit einem Fuss(Flossen)tritt verjagt - dies mag aber auch an der (noch) geringen Beckengrösse liegen. Daher auch noch keine paarweise Haltung-wird im kommenden grösseren Becken probiert und dann hier angefügt.
Wenn ich ins Aquarium greife stellt er sich vor meine Hand und versucht mich energisch mit Flossengewachel wegzuwacheln. Sieht immer wieder witzig aus. Auch alles neu eingesetzte wird in den ersten Stunden eiskalt weggewachelt.

eigene Erfahrungen zur Krankheitsanfälligkeit:
in der Eingewöhnung recht stressanfällig, reagiert auf Wasseränderungen emfindlich. Keine Pünktchen oder Krankheitsbilder bisher. Reagiert aber bereits mit hektischer Atmung auf minimalst verschlechtere Wasserwerte (ich hatte mal 0.05 Nitrit) wenn der Rest der Belegschaft noch fröhlich vor sich hinschwimmt.

eigene Empfehlungen zum Becken:
Ein paar Unterschlüpfe zum (kurzfristigen) Verstecken sind schon angebracht, wenngleich dieser Zwergkaiser, wenn er den Pfleger mal kennt, ein ziemlicher Frechdachs ist.

eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades:
Kategorie: 4 Erläuterungen siehe unten

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Meine Wahl beim Schwierigkeitsgrad setzt sich einerseits aus der Stressanfälligkeit und einem sofortigen Unwohlgefühl bei auch nur minimalst verschlechterten Wasserwerten zusammen,
andererseits ist das Tier ist extrem neugierig und einer meiner grossen Röhrenwürmer wurde zu Tode gerupft), kleinpolypige Korallen werden als willkommene Abwechslung zum normalen Futterplan gewertet, und manche Beckengenossen (und auch der Pfleger der im Aqaurium hantiert)werden bei Bedarf angestänkert.
Trotzdem und wie bereits gesagt - mein Lieblingsfisch den ich nie missen möchte.
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