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Lutjanus analis Mutton-Schnapper

Lutjanus analis wird umgangssprachlich oft als Mutton-Schnapper bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.



Steckbrief

lexID:
4519 
AphiaID:
159792 
Wissenschaftlich:
Lutjanus analis 
Umgangssprachlich:
Mutton-Schnapper 
Englisch:
Mutton Snapper 
Kategorie:
Schnapper 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Lutjanidae (Familie) > Lutjanus (Gattung) > analis (Art) 
Erstbestimmung:
(Cuvier, ), 1828 
Vorkommen:
Bahamas, Belize, Bermuda, Brasilien, Cayman Inseln, Dominikanische Republik, Florida, Haiti, Hawaii, Jamaika, Karibik, Karibik, Kuba, Mexiko (Ostpazifik), Nicaragua, Puerto Rico, USA, Venezuela 
Größe:
50 cm - 94 cm 
Temperatur:
20°C - 28°C 
Futter:
Garnelen, Kleine Fische, Korallenfische aller Art, Krabben, Krustentiere, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-08-07 19:46:13 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Lutjanus analis besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Lutjanus analis bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Lutjanus analis aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Der in der Karibik, dem Golf von Mexiko und bis nach Südost-Brasilien vorkommende Schnapper ist wegen seiner Größe und einem Gewicht von über 15 Kilo für Heimaquarien einfach zu groß.

In der Roten Liste für bedrohte Fische (siehe Link) wird er unter der Gefährungsstufe "vulnerable" = "gefährdet" geführt, was ebenfalls dafür spricht, ihn dort zu lassen, wo er lebt, im Meer.

Da sein Fleisch sehr wohlschmeckend ist, wird ihm das Leben und seine Vermehrung durch intensiven Fang und Sportfischer, die den großen Widerstand des Schnappers sehr schätzen, nachgestellt.

Lutjanus analis hat sein Revier im Kontinentalschelf, Gezeitenkanälen, geschützten, mangrovengesäumten Buchten mit Seegraswiesen, und im klaren Seewasser um die karibischen Inseln herum.

Der Schnapper ist ein Räuber, der primär Fische, Krebstiere, Cephalopoden und Gastropoden erbeutet.
Er ist ein tag- und nachtaktiver Jäger, der trotz seiner Größe selber Haien und sehr großen Barrakudas zum Opfer fällt.

Der Name "Lutjanus analis" besteht aus zwei Bestandteilen, dem Gattungsnamen Lutjanus und dem Artnamen analis, den der Fisch sicherlich seiner spitz zulaufenden Afterflosse verdankt.

Leider steht auch der Mutton-Schnapper im Verdacht, die Ciguatera-Fischvergiftung auszulösen.

Wie allerdings ein kommerzieller Fang und zugleich die Gefahr der Übertragung der Fischvergiftung zusammen passen, entzieht sich unserer Kenntnis.

Bekannte Synonyme:
Mesoprion analis Cuvier, 1828
Mesoprion isodon Cuvier, 1829
Mesoprion rosaceus Poey, 1870
Mesoprion sobra Cuvier, 1828

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Allgemein

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