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Ostorhinchus rueppellii Kardinalbarsch

Ostorhinchus rueppellii wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Graham Edgar, Reef Life Survey, Australien

Western Gobbleguts, Ostorhinchus rueppellii, at the Abrohlos Islands, Western Australia. Source: Graham Edgar / Reef Life Survey. License: CC by Attribution


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Graham Edgar, Reef Life Survey, Australien Copyright Graham Edgar. Please visit reeflifesurvey.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8794 
AphiaID:
712685 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus rueppellii 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Gobbleguts, Northern Gobbleguts, Ruppell's Cardinalfish, Western Gobbleguts 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > rueppellii (Art) 
Erstbestimmung:
(Günther, ), 1859 
Vorkommen:
Australien, Indonesien, Korallenmeer (Ost-Australien), Neuguinea (Westneuguinea & Papua-Neuguinea), Northern Territory (Australien), Queensland (Ost-Australien), West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 12cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-01-29 15:17:20 

Haltungsinformationen

(Günther, 1859)

Ostorhinchus rueppellii ist ein Bewohner von küstennahe Riffen, Zonen mit ausgeprägten Algenbeständen und wird auch in Flussmündungen angetroffen.
Während Apogon affinis bis zu 21.000 (kleine) Eier pro Laichballen produziert, so kommt Ostorhinchus rueppellii dagegen auf 50 bis 280 (große) Eier, aus denen dann auch schon deutlich größere Fischlarven schlüpfen.

Der Maulbrüter kommt im Meer gruppenweise vor.

Gezielte Importe dieses Barschs sind uns bislang nicht bekannt.

Synonyme:
Apogon rueppelli Günther, 1859
Apogon rueppellii Günther, 1859
Apogon ruppellii Günther, 1859

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Ostorhinchus (Genus) > Ostorhinchus rueppellii (Species)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Gruppe

Western Gobbleguts, Ostorhinchus rueppellii, at the Abrohlos Islands, Western Australia. Source: Graham Edgar / Reef Life Survey. License: CC by Attribution
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Allgemein


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