Haltungsinformationen
Ostorhinchus cheni ist ein Tiefwasser-Kardinalbarsch, von dem es, wahrscheinlich aus dem Grund seiner Tiefenverbreitung, nur sehr wenige Fotos lebender Tiere gibt.
Neben dem hier gezeigten Tier können einige weitere Fotos in der fein zugängigen Arbeit "Cardinalsfishes of the World" von Rudie H. Kuiter auf Seite 113 betrachtet werden, dazu bitte diesen Link aufrufen:
https://www.researchgate.net/profile/Rudie-Kuiter/publication/335777894_ApogonidaeFishesLRs/links/5d7adcb3299bf1d5a970aa40/ApogonidaeFishesLRs.pdf
Basierend auf einem Unterwasserfoto von Bali, Indonesien:
Kopf und Körper des Kardinalbarschs sin silbrig-orangefarben mit drei goldenen, düsteren Streifen: oberer Streifen von der Mitte des Kopfes.
Zwischen den Augen und entlang der Basis der Rückenflossen, der mindestens bis zum Ende des zweiten Rückenflossenansatzes reicht, verläuft ein mittlerer Streifen vom dorsalen Rand der Augenhöhle bis zum oberen Teil des Schwanzstiels, der unterer Streifen vom Maul bis zur Mitte des Schwanzstiels.
Der Barsch zeigt im Leben deutlich fluoreszierende blaue Streifen, die strahlenförmig von der Schnauze ausgehen.
Großer schwarzer Fleck ist an der Basis der Schwanzflosse, ein kleiner, wenig ausgeprägter schwarzer Fleck hinter dem Augenhöhlenrand zu erkennen.
Erste Rückenflosse ist ebenfalls silbrig-orangefarben, die Membran zwischen dem drittem und fünftem Stachel ist schwarz-goldfarben.
Alle anderen Flossen ist silbrig-orangefarben, der Rand der Beckenflosse ist schmal weißlich.
Ähnliche Arten:
Ostorhinchus doederleini (Jordan & Snyder, 1901) und Ostorhinchus fukuii ( Hayashi, 1990)
Synonym: Apogon cheni Hayashi, 1990
Literaturfundstelle:
Yoshida, T., & Motomura, H. (2017).
Fig. 3 in Distributional Range Extension and Live Coloration of the Indo-Pacific Deepwater Cardinalfish Ostorhinchus cheni (Perciformes: Apogonidae). In Species Diversity (Bd. 22, S. 225–230). Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.5737904
Creative Commons Attribution 4.0 International
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Neben dem hier gezeigten Tier können einige weitere Fotos in der fein zugängigen Arbeit "Cardinalsfishes of the World" von Rudie H. Kuiter auf Seite 113 betrachtet werden, dazu bitte diesen Link aufrufen:
https://www.researchgate.net/profile/Rudie-Kuiter/publication/335777894_ApogonidaeFishesLRs/links/5d7adcb3299bf1d5a970aa40/ApogonidaeFishesLRs.pdf
Basierend auf einem Unterwasserfoto von Bali, Indonesien:
Kopf und Körper des Kardinalbarschs sin silbrig-orangefarben mit drei goldenen, düsteren Streifen: oberer Streifen von der Mitte des Kopfes.
Zwischen den Augen und entlang der Basis der Rückenflossen, der mindestens bis zum Ende des zweiten Rückenflossenansatzes reicht, verläuft ein mittlerer Streifen vom dorsalen Rand der Augenhöhle bis zum oberen Teil des Schwanzstiels, der unterer Streifen vom Maul bis zur Mitte des Schwanzstiels.
Der Barsch zeigt im Leben deutlich fluoreszierende blaue Streifen, die strahlenförmig von der Schnauze ausgehen.
Großer schwarzer Fleck ist an der Basis der Schwanzflosse, ein kleiner, wenig ausgeprägter schwarzer Fleck hinter dem Augenhöhlenrand zu erkennen.
Erste Rückenflosse ist ebenfalls silbrig-orangefarben, die Membran zwischen dem drittem und fünftem Stachel ist schwarz-goldfarben.
Alle anderen Flossen ist silbrig-orangefarben, der Rand der Beckenflosse ist schmal weißlich.
Ähnliche Arten:
Ostorhinchus doederleini (Jordan & Snyder, 1901) und Ostorhinchus fukuii ( Hayashi, 1990)
Synonym: Apogon cheni Hayashi, 1990
Literaturfundstelle:
Yoshida, T., & Motomura, H. (2017).
Fig. 3 in Distributional Range Extension and Live Coloration of the Indo-Pacific Deepwater Cardinalfish Ostorhinchus cheni (Perciformes: Apogonidae). In Species Diversity (Bd. 22, S. 225–230). Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.5737904
Creative Commons Attribution 4.0 International
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






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