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Ostorhinchus endekataenia Kardinalbarsch

Ostorhinchus endekataenia wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Keoki & Yuko Okano Stender, Hawaii

Copyright George Keoki Stender, Foto aus Kosuji-ishimochi


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Keoki & Yuko Okano Stender, Hawaii . Please visit www.marinelifephotography.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7444 
AphiaID:
319877 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus endekataenia 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Candystripe Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > endekataenia (Art) 
Erstbestimmung:
(Bleeker, ), 1852 
Vorkommen:
Australien, Brunei Darussalam, Fidschi, Great Barrier Riff, Hong Kong, Indonesien, Japan, Kambodscha, Korea, Malaysia, Philippinen, Singapur, Taiwan, Vietnam 
Meerestiefe:
25 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 14cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Garnelen, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Aquarium:
~ 1000 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-03-06 18:42:22 

Haltungsinformationen

(Bleeker, 1852)

Ostorhinchus endekataenia kommt entlang von Klippen und Korallenriff-Spalten und kleinen Höhlen in einer Tiefe von 25-30 Metern vor, wo der Fisch kleine und größere Ansammlungen bildet.

Dieser Kardinalbarsch ist eine nachtaktive Art, die sich von verschiedenen benthischen Krustentieren ernährt.

Synonyme:
Amia endekataenia (Bleeker, 1852)
Apogon edekataenia Bleeker, 1852
Apogon endekataenia Bleeker, 1852
Apogon singapurensis Bleeker, 1859-60
Ostorhinchus edekataenia (Bleeker, 1852)
Ostorhynchus endekataenia (Bleeker, 1852)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Ostorhinchus (Genus)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright George Keoki Stender, Foto aus Kosuji-ishimochi
1
Copyright J. E. Randall, Foto aus Thailand
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