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Ostorhinchus cavitensis Kardinalbarsch

Ostorhinchus cavitensis wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 250 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Prof. Dr. Arthur R. Bos, Niederlande / Ägypten

Foto: Lakawon Island, Negros Occidental , Philipinnen, 17.02.2011


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. Arthur R. Bos, Niederlande / Ägypten Prof. Dr. Arthur R. Bos

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8410 
AphiaID:
712649 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus cavitensis 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Whiteline Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > cavitensis (Art) 
Erstbestimmung:
(Jordan & Seale, ), 1907 
Vorkommen:
Australien, Banggai-Inseln, Brunei Darussalam, Indonesien, Indopazifik, Kambodscha, Kleine Sundainseln, Malaysia, Maumere, New South Wales (Ost-Australien), Northern Territory (Australien), Papua, Papua Barat (West-Neuguinea / West Papua), Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Singapur, Sulawesi, Sumatra, Togian-Inseln, Tonga, Vietnam, West-Australien 
Meerestiefe:
3 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 7.5cm 
Temperatur:
24.4°C - 29.3°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 250 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-06-28 22:06:46 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Ostorhinchus cavitensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Ostorhinchus cavitensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Ostorhinchus cavitensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Jordan & Seale, 1907)

Das Bild dieses Kardinalbarsch wurde von Benedikt unter "was ist dass? einegstellt Eupi gelang die Identifikation als Ostorhinchus cavitensis.

Dieser Kardinalbarsch ist häufig in flachen Gewässern entlang Mangrovenwäldern in einer Tiefe von 6 -7 Metern, wo der Barsch als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen vorkommt.

Synonyme:
Amia cavitensis Jordan & Seale, 1907
Amia cavitiensis Jordan & Seale, 1907
Apogon cavitensis (Jordan & Seale, 1907)
Apogon cavitiensis (Jordan & Seale, 1907)
Apogon singapurensis Bleeker, 18560
Apogon virgulatus Allen & Randall, 1993

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Ostorhinchus (Genus) > Ostorhinchus cavitensis (Species)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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