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Ostorhinchus sealei Kardinalbarsch

Ostorhinchus sealei wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Ron DeCloux, USA

Copyright Ron DeCloux, brianeyes21@comcast.net


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Ron DeCloux, USA . Please visit brianeyes21comcast.net for more information.

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Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5044 
AphiaID:
712687 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus sealei 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Seale's Cardinalfish, Bargill Cardinalfish, Cheek-bar Cardinal, 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > sealei (Art) 
Erstbestimmung:
(Fowler, ), 1918 
Vorkommen:
Ashmore- und Cartierinseln, Australien, Banggai-Inseln, Indonesien, Japan, Lembeh-Straße, Malaysia, Mikronesien, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Salomon-Inseln, Salomonen, Sulawesi, Timorsee, Vietnam, West-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 25 Meter 
Größe:
7.7 cm - 10 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Felsgarnelen, Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-03-03 23:40:52 

Haltungsinformationen

(Fowler, 1918)

Dieser Fisch wurde jahrelang als "Apogon sealei (Fowler, 1918)" geführt, wurde dann aber zu Ostorhinchus sealei umbenannt.

Dieser Kardinal gehört zu den weniger häufig importierten Arten, wenn er aber erhältlich ist, dann lohnt es sich, einen kleinen Schwarm von 10 Tieren zu halten, da er recht auffällig ist.

Ostorhinchus sealei ernährt sich nachts von Zooplankton und kleinen benthischen Wirbellosen.

Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass keine aggressiven Fische oder Garnelen mit vergesellschaftet werden.

Der Barsch akzeptiert eine Vielzahl von Futter, fleischiges Futter sollte mit Vitaminen angereichert werden, und es sollte mit mindestens zwei Mal pro Tag gefüttert werden.

Im Meer findet man den kleinen Barsch zwischen den Ästen von Korallen im Riff.

Synonyme:
Amia sealei Fowler, 1918
Apogon sealei (Fowler, 1918)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Ostorhinchus (Genus) > Ostorhinchus sealei (Species)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright Ron DeCloux, brianeyes21@comcast.net
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Copyright Jim Greenfield, Foto Indonesia, N. Sulawesi,
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Copyright Jim Greenfield, Foto Indonesia, N. Sulawesi,
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Copyright Ron DeCloux
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© David C. Cook, Wonga Beach, Australia
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Copyright Dr. Paddy Ryan, Bild aus Kri Eco, Raja Ampat
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copyright Johnny Jensen, Dänemark
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copyright Johnny Jensen, Dänemark
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