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Gymnothorax saxicola Muräne

Gymnothorax saxicola wird umgangssprachlich oft als Muräne bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.


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Foto: NOAA/NMFS/SEFSC
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Gemeinfreies Foto / Public Domain (Gemeinfreies Foto) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12606 
AphiaID:
158585 
Wissenschaftlich:
Gymnothorax saxicola 
Umgangssprachlich:
Muräne 
Englisch:
Honeycomb Moray, Ocellated Moray, Black Edge Moray Eel 
Kategorie:
Muränen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Anguilliformes (Ordnung) > Muraenidae (Familie) > Gymnothorax (Gattung) > saxicola (Art) 
Erstbestimmung:
Jordan & Davis, 1891 
Vorkommen:
Andamanensee, Belize, Bermuda, Brasilien, China, Florida, Golf von Mexiko, Indien, Karibik, Kuba, Malaysia, Sumatra, Thailand, USA, West-Atlantik  
Meerestiefe:
2 - 389 Meter 
Größe:
bis zu 60cm 
Temperatur:
10°C - 26°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Räuberische Lebensweise, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-12-01 15:59:47 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Gymnothorax saxicola besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Gymnothorax saxicola bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Gymnothorax saxicola aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Gymnothorax saxicola lebt auf weichen Böden und Seegrasbetten, selten in Buchten und nicht in und um Korallenriffe!
Darüber hinaus kommt diese Muräne in Ästuaren und in Flüssen vor, siehe Angaben auf GBIF (Link ist angegeben), basierend auf einer Meldung von Dr. Anne E. Thessen, Oregon-State-Universität, wurde ein Tier in einem Fluss in Tibet entdeckt.

In Bezug auf die Wassertiefe und Verbreitung, große Temperturresistenz gibt es sehr unterschiedlichen Informationen:

Fishbase: 10 - 19 Meter
IUCN Rote Liste bedrohter Arten:0 - 215 Meter
Shorefishes of the Greater Caribbean online information system: 2 - 2018, gewöhnlich niedriger als 85 Meter
Discover Life: 50- 458 Meter

Die allermeisten Quellen geben den West-Atlantik, den Golf von Mexiko, die USA und die Karibik als Verbreitungsgebiet an, GBIF hingeben gibt Teile von Indonesien, Thailand, Tibet und das Inland von Indien an (Basis von 14.899 Meldungen).

Die Muräne hat eine braune bis gelblichbraune Grundfarbe, die ein Netzwerk um blass-gelbliche, unregelmäßige Polygonflecken bildet.
Auf dem Rücken stehen Wabenmuster hervor, das an den Seiten und am Bauch schwächer werden.
Auf Höhe der Mittelseite ist eine Reihe gleichmäßiger runder Flecken zu sehen.
Der Schwanz hat einem großen, länglichen, blassen Bereich, die Schwanzspitze ist blass.
Auf dem Kopf ist oben ein Netzmuster zu sehen, das nach unten hell wird.
Um das Auge befindet sich ein auffälliger dunkler Ring
Auf dem unteren Teil der Rückenflosse erstreckt sich ein Wabenmuster, die äußere Hälfte der Flosse hat ein stark definiertes Muster aus großen, länglichen, schwarzen Sätteln, die mit einem wellenförmigen weißen Streifen umrandet sind.
Die Analflosse ist dunkel, manchmal haben die Tiere einige wenige blasse Stellen am Schwanz.

Achtung:
Der Biss einer Muräne kann, je nach Größe und Bisstiefe der Tiere, für Menschen auch tödlich sein.
Das Eindringen der spitzen Zähne einer Muräne in die menschliche Haut ist in jedem Fall sehr schmerzhaft und es sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden, da der Speichel von Muränen giftig ist und eine Vielzahl unterschiedlichster Bakterien enthält. In jedem Fall sollte sich ein Arzt die Bissstellen ansehen, um eine mögliche Blutvergiftung zu behandeln oder auszuschließen


Synonyme:
Gymnothorax ocellatus saxicola (Jordan & Davis, 1891)
Gymnotorax saxicola (Jordan & Davis, 1891)

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