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Gymnothorax breedeni Bart-Muräne, Bandit-Muräne

Gymnothorax breedeni wird umgangssprachlich oft als Bart-Muräne, Bandit-Muräne bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 3000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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copyright Ole Johan Brett, Norwegen

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1029 
Wissenschaftlich:
Gymnothorax breedeni 
Umgangssprachlich:
Bart-Muräne, Bandit-Muräne 
Englisch:
Blackcheek moray 
Kategorie:
Muränen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Anguilliformes (Ordnung) > Muraenidae (Familie) > Gymnothorax (Gattung) > breedeni (Art) 
Erstbestimmung:
McCosker & Randall, 1977 
Vorkommen:
Chagos-Archipel, Indischer Ozean, Indopazifik, Kiribati, Komoren, Malediven, Marquesas-Inseln, Mikronesien, Palau, Papua-Neuguinea, Rotes Meer, Seychellen, Süd-Afrika, Weihnachtsinsel  
Größe:
75 cm - 100 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Kleine Fische 
Aquarium:
~ 3000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
kein Anfängertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-02-01 21:09:53 

Haltungsinformationen

McCosker & Randall, 1977

Muränen verstecken sich tagsüber in Felsspalten, Höhlen, und im Riffgestein, sind so bestens vor großen Räubern wie Haien geschützt.

Mit Beginn der Dämmerung und somit im Schutz der Dunkelheit begeben sich diese aalartigen Knochenfische auf die Jagd nach Fischen.
Die Jagd fällt der Muräne nicht sonderlich schwer, da ihr extrem beweglicher Körper auch in tiefe Löcher im Gestein eindringen kann und die dortigen Fische packen kann.

Blut der Muränen ist durch hämolytische Proteine giftig.
Das Gift führt unmittelbar nach dem Biss zum Abbau bzw. Zerfall der Blutkörperchen der Beutetiere.
Taucher sollten aus diesem Grund immer einen ausreichend großen Abstand zu Muränen halten, sie nicht reizen oder mit Fischködern locken.

Im Meer finden sich in der Nähe der Muränen oft größere Schwärme von Fahnenbarsche, nur wenige Tiere können sich der Muräne ohne Gefahr nähern, dies sind Putzerlippfische und Putzergarnelen.

Das Gift der Muräenen kann durch starkes Erhitzen über 75 °C zerstört werden (Denaturierung der Eiweisse).

Bi einer Haltung im Aquarium bitte zum Schutz vor Bissverletzungen immer eine Futterzange benutzen und das Becken gut gegen Ausbrüche des Tiers sichern.

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Rohleder am 01.08.08#3
Dem Komemtar von Steffen Schwarz ist nichts hinzu zufügen. Ich pflege mehrere dieser Einsiedler schon seit zwei Jahren, aber nicht mit Steinkorallen. Sehr friedlich. Gräbt bei mir gelegentlich im Bodengrund nach Borstenwürmern oder sonstigem.
andreasadx am 08.04.07#2
Ich habe ihn als Erstbesatz in mein Becken mit eingesetzt. Bis jetzt keine Probleme-Erster großer Schreck nach der Häutung-aber alles in Ordnung.
Steffen Schwarz am 08.06.05#1
Dieser Einsiedler heisst inzwischen Ciliopagurus strigatus (auch hier im Lexikon).
Das angeblich räuberische Verhalten konnte ich bislang nicht einmal ansatzweise beobachten.
In meinen Augen eher ein friedlicher Einsiedler und wunderschön anzusehen.
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