Haltungsinformationen
Bodianus darwini ist eine langsam wachsende Art, über die Biologie des großen Lippfisches ist nicht viel bekannt.
Sportangler bekommen den Lippfisch von Zeit zu Zeit an die Angel, hier gilt allerdings größte Vorsicht, denn Bodianus darwini kann mit seinem kräftigen Gebiss (2 Paare vergrößerter, gebogener Eckzähne an der Vorderseite jedes Kiefers) nicht nur spielend leicht hartschalige Meerestiere knacken, sondern auch tiefe und stark blutenden Wunden an den Händen hinterlassen und auch Finger komplett abbeißen!
Zur Unfallvermeidung sollten Sportangler und Berufsfischer daher vorsorglich immer Schutzhandschuhe tragen!
Das Zahnschema und die Maulgröße des Lippfischs können hier beobachtet werden: https://www.inaturalist.org/observations/258608461
Bodianus darwini bevorzugt Algenrasenlebensräumen in felsigen Riffen und Kelpwälder in den kühleren südlichen und westlichen Regionen der Galápagos-Inseln.
Darwins Zahnlippfisch ist eine standorttreue, also nicht migrierende Art.
Besonders beeindruckend ist, neben den großen Zähnen, die Färbung großer adulter Männchen, die unter optimalen Bedingungen bis zu 70cm groß werden können und einen Buckel auf der Stirn und ein verbreitertes Kinn entwickeln.
Färbung in der Initialphase:
rot mit weißem Kinn; kann einen schwachen gelben Fleck direkt hinter dem Kopf und einen schwarzen Fleck an der Vorderseite der Rückenflosse aufweisen.
Färbung in der Terminalphase:
bläulich-grau bis schwärzlich; Kinn weiß; ein großer gelber bis orangefarbener Fleck an der Flanke hinter dem Kopf.
Die Fotos der juvenilen Lippfische hat uns freundlicherweise Billy Bensted-Smith, ein Ozeanograph bei der Charles Darwin Foundation (Galapagos) zur Verfügung gestellt, worüber wir wirklich sehr glücklich sind.
Billy arbeitet an den "Programm zur marinen Biodiversität " das sich aus den beiden früheren „Subtidal Ecological Monitoring” (Ökologische Überwachung der Gezeitenzone) und „Marine Invasive Species” (Invasive Meeresarten) zusammengesetzt hat.
Herzlichen Dank, lieber Billy!
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Synonyme:
Cossyphus darwini Jenyns, 1842 · unaccepted
Dentex maculatus Pérez Canto, 1886 · unaccepted
Labrus aper Valenciennes, 1846 · unaccepted
Pimelometopon darwini (Jenyns, 1842) · unaccepted
Semicossyphus darwini (Jenyns, 1842) · unaccepted > superseded combination
Semicossyphus maculatus (Pérez Canto, 1886) · unaccepted
Semicosyphus darwini (Jenyns, 1842) · unaccepted > misspelling - incorrect subsequent spelling
Sportangler bekommen den Lippfisch von Zeit zu Zeit an die Angel, hier gilt allerdings größte Vorsicht, denn Bodianus darwini kann mit seinem kräftigen Gebiss (2 Paare vergrößerter, gebogener Eckzähne an der Vorderseite jedes Kiefers) nicht nur spielend leicht hartschalige Meerestiere knacken, sondern auch tiefe und stark blutenden Wunden an den Händen hinterlassen und auch Finger komplett abbeißen!
Zur Unfallvermeidung sollten Sportangler und Berufsfischer daher vorsorglich immer Schutzhandschuhe tragen!
Das Zahnschema und die Maulgröße des Lippfischs können hier beobachtet werden: https://www.inaturalist.org/observations/258608461
Bodianus darwini bevorzugt Algenrasenlebensräumen in felsigen Riffen und Kelpwälder in den kühleren südlichen und westlichen Regionen der Galápagos-Inseln.
Darwins Zahnlippfisch ist eine standorttreue, also nicht migrierende Art.
Besonders beeindruckend ist, neben den großen Zähnen, die Färbung großer adulter Männchen, die unter optimalen Bedingungen bis zu 70cm groß werden können und einen Buckel auf der Stirn und ein verbreitertes Kinn entwickeln.
Färbung in der Initialphase:
rot mit weißem Kinn; kann einen schwachen gelben Fleck direkt hinter dem Kopf und einen schwarzen Fleck an der Vorderseite der Rückenflosse aufweisen.
Färbung in der Terminalphase:
bläulich-grau bis schwärzlich; Kinn weiß; ein großer gelber bis orangefarbener Fleck an der Flanke hinter dem Kopf.
Die Fotos der juvenilen Lippfische hat uns freundlicherweise Billy Bensted-Smith, ein Ozeanograph bei der Charles Darwin Foundation (Galapagos) zur Verfügung gestellt, worüber wir wirklich sehr glücklich sind.
Billy arbeitet an den "Programm zur marinen Biodiversität " das sich aus den beiden früheren „Subtidal Ecological Monitoring” (Ökologische Überwachung der Gezeitenzone) und „Marine Invasive Species” (Invasive Meeresarten) zusammengesetzt hat.
Herzlichen Dank, lieber Billy!
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Synonyme:
Cossyphus darwini Jenyns, 1842 · unaccepted
Dentex maculatus Pérez Canto, 1886 · unaccepted
Labrus aper Valenciennes, 1846 · unaccepted
Pimelometopon darwini (Jenyns, 1842) · unaccepted
Semicossyphus darwini (Jenyns, 1842) · unaccepted > superseded combination
Semicossyphus maculatus (Pérez Canto, 1886) · unaccepted
Semicosyphus darwini (Jenyns, 1842) · unaccepted > misspelling - incorrect subsequent spelling






Dr. Yuri Hooker, Peru