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Bodianus darwini Darwins Zahnlippfisch

Bodianus darwini wird umgangssprachlich oft als Darwins Zahnlippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Yuri Hooker, Peru


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Yuri Hooker, Peru Copyright Dr. Yuri Hooker

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10516 
AphiaID:
1843920 
Wissenschaftlich:
Bodianus darwini 
Umgangssprachlich:
Darwins Zahnlippfisch 
Englisch:
Galápagos Sheephead Wrasse, Goldspot Sheepshead 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Eupercaria incertae sedis (Ordnung) > Labridae (Familie) > Bodianus (Gattung) > darwini (Art) 
Erstbestimmung:
(Jenyns, ), 1842 
Vorkommen:
Chile, Endemische Art, Equador, Galápagos-Inseln, Ost-Pazifik, Peru 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 100 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Felsenriffe, Kelpwälder, Meerwasser / Salzwasser, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 70cm 
Gewicht :
4 kg 
Temperatur:
16,2°C - 23,1°C 
Futter:
Felsgarnelen, Garnelen, Hummer, Käferschnecken (Chitons), Krabben, Krebse, Krustentiere, Langusten, Muscheln (Mollusken), Mysis (Schwebegarnelen), Nahrungsopportunist, Rankenfußkrebse, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Seegurken, Seeigel, Seesterne, Zehnfußkrebse (Decapoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-25 11:32:25 

Haltungsinformationen

Bodianus darwini ist eine langsam wachsende Art, über die Biologie des großen Lippfisches ist nicht viel bekannt.

Sportangler bekommen den Lippfisch von Zeit zu Zeit an die Angel, hier gilt allerdings größte Vorsicht, denn Bodianus darwini kann mit seinem kräftigen Gebiss (2 Paare vergrößerter, gebogener Eckzähne an der Vorderseite jedes Kiefers) nicht nur spielend leicht hartschalige Meerestiere knacken, sondern auch tiefe und stark blutenden Wunden an den Händen hinterlassen und auch Finger komplett abbeißen!
Zur Unfallvermeidung sollten Sportangler und Berufsfischer daher vorsorglich immer Schutzhandschuhe tragen!
Das Zahnschema und die Maulgröße des Lippfischs können hier beobachtet werden: https://www.inaturalist.org/observations/258608461

Bodianus darwini bevorzugt Algenrasenlebensräumen in felsigen Riffen und Kelpwälder in den kühleren südlichen und westlichen Regionen der Galápagos-Inseln.
Darwins Zahnlippfisch ist eine standorttreue, also nicht migrierende Art.

Besonders beeindruckend ist, neben den großen Zähnen, die Färbung großer adulter Männchen, die unter optimalen Bedingungen bis zu 70cm groß werden können und einen Buckel auf der Stirn und ein verbreitertes Kinn entwickeln.

Färbung in der Initialphase:
rot mit weißem Kinn; kann einen schwachen gelben Fleck direkt hinter dem Kopf und einen schwarzen Fleck an der Vorderseite der Rückenflosse aufweisen.

Färbung in der Terminalphase:
bläulich-grau bis schwärzlich; Kinn weiß; ein großer gelber bis orangefarbener Fleck an der Flanke hinter dem Kopf.

Die Fotos der juvenilen Lippfische hat uns freundlicherweise Billy Bensted-Smith, ein Ozeanograph bei der Charles Darwin Foundation (Galapagos) zur Verfügung gestellt, worüber wir wirklich sehr glücklich sind.
Billy arbeitet an den "Programm zur marinen Biodiversität " das sich aus den beiden früheren „Subtidal Ecological Monitoring” (Ökologische Überwachung der Gezeitenzone) und „Marine Invasive Species” (Invasive Meeresarten) zusammengesetzt hat.

Herzlichen Dank, lieber Billy!

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Synonyme:
Cossyphus darwini Jenyns, 1842 · unaccepted
Dentex maculatus Pérez Canto, 1886 · unaccepted
Labrus aper Valenciennes, 1846 · unaccepted
Pimelometopon darwini (Jenyns, 1842) · unaccepted
Semicossyphus darwini (Jenyns, 1842) · unaccepted > superseded combination
Semicossyphus maculatus (Pérez Canto, 1886) · unaccepted
Semicosyphus darwini (Jenyns, 1842) · unaccepted > misspelling - incorrect subsequent spelling

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 14.01.2026.
  3. Shorefishes of the Eastern Pacific online information system (multi). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Männlich


Weiblich


Allgemein


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