Anzeige
Fauna Marin GmbH Aquafair Mrutzek Meeresaquaristik Kölle Zoo Aquaristik AQZENO

Amphiprion frenatus Weißbinden-Glühkohlen-Anemonenfisch

Amphiprion frenatus wird umgangssprachlich oft als Weißbinden-Glühkohlen-Anemonenfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
AphiaID:
278394 
Wissenschaftlich:
Amphiprion frenatus 
Umgangssprachlich:
Weißbinden-Glühkohlen-Anemonenfisch 
Englisch:
Blackback Anemonefish, Bridled Anemonefish, Fire Clown, Onebar Anemonefish, Red Clown, Red Tomato Clown, Tomato Anemonefish, Tomato Clownfish 
Kategorie:
Anemonenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacentridae (Familie) > Amphiprion (Gattung) > frenatus (Art) 
Erstbestimmung:
Brevoort, 1856 
Vorkommen:
Australien, Borneo (Kalimantan), Brunei Darussalam, China, Indonesien, Japan, Korea, Malaysia, Mikronesien, Palau, Paracel-Inseln, Philippinen, Singapur, Spratly-Inseln, Südchinesisches Meer, Sumatra, Taiwan, Thailand, Vietnam, West-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 12 Meter 
Größe:
10 cm - 11 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Fischeier, Flockenfutter, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (kleine Sorten), Futtergarnelen, Futtergranulat, Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Lebendfutter, Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-04 11:54:06 

Nachzuchten

Amphiprion frenatus lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Amphiprion frenatus haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Brevoort, 1856

Ein ebenso einfach zu haltender Anemonenfisch wie A. ocellaris, der auch häufig als Nachzucht zu bekommen ist.
Überhaupt sollte man unbedingt zu Nachzuchten greifen.
Sie sind stabiler und man unterstützt damit die weitere Zucht, die doch recht kostenintensiv ist.

Wird mit zunehmenden Alter, und bei der Brutpflege, oft recht aggressiv gegen andere Fische und auch gegen den Pfleger !
Lebt mit Entacmaea quadricolor, aber scheinbar auch mit anderen Anemonen zusammen.
Man sollte Anemonenfischen immer eine Anemone gönnen.
Sie kommen zwar auch mit anderen nesselnden Korallen zurecht, aber es ist wesentlich natürlicher!

Hinweis: Vor kurzem wurde ein blauer! Amphiprion frenatus gefunden, den Link finden Sie unten.

Synonyme:
Amphiprion polylepis (Bleeker, 1877)
Prochilus polylepis Bleeker, 1877

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Pomacentridae (Family) > Amphiprioninae (Subfamily) > Amphiprion (Genus)

Bilder

Aberration (abweichende Artmerkmale, Anomalie)


Allgemein

2
2
2
2
2
2
1
1
1
1

Erfahrungsaustausch

Lehmannis am 17.05.10#14
Die aggressivsten Anemonenfische, die ich kenne !
Ich habe mehrere Monate ein Paar davon im 800 Liter Becken gepflegt. Sie hatten sich eine Euphyllia und meine große Gladiella als Versteck gesucht. Da ich ein schönes Paar Premnas Biaculetus gesehen hatte, wollte ich sie in dem großen Becken vergesellschaften. Noch 2 Anemonen dazugekauft und los gings. Die Frenatus saßen links im Becken, die 2 Premnas kamen mit den Anemonen in die Schwimmschule. Alles war harmonisch, es wurde sich keines Blickes gewürdigt. Die Frenatus verhielten sich, als wären keine neuen Fische im Becken. Eines Morgens wurden dann die 2 Biaculetus ins Becken entlassen und die Anemonen nach rechts und links gesetzt. Es sollte ja keine Streitereien um die Anemonen geben. Naja, die Freantus inetressierten sich garnicht für die Biaculetus und auch nicht für die Anemonen. Also ruhigen Gewissens zur Arbeit gefahren und Abends dann der Schock. Ein Biaculetus tot und total zerfetzt, der kleinere etwas zerfleddert in der oberen Ecke am Ablauf, aber noch am Leben. Und das obwohl beide Frenatus kleiner als das Biaculetus Weibchen waren. Das Frenatus Weibchen war noch immer total aufgebracht und pumpte und plusterte sich auf. Also den überlebenden Biaculetus rausgefangen und in anderem Becken gepflegt.
Wochen später ein neuer Versuch mit neuem Weibchen, das nun doppelt so groß war.
Egal wo die beiden Biaculetus im Becken waren wurden sie von dem Frenatus-Weibchen attackiert. Da ich diesmal dabei blieb, konnte ich eingreifen und habe dann beide Frenatus herausgefangen und in mein Nano-Becken verfrachtet. Die beiden Ocellaris von dort wurden dann zu den Premnas gesetzt.

Fazit: Sind die Frenatus einmal eingewöhnt, betrachten sie das ganze Becken als ihr Revier und dulden keine anderen Anemonenfische. Vielleicht könnte es in Becken mit über 1500 Litern gehen, aber in meinem 800 Liter Becken sitzen die Anemonen einfach zu dicht. Obwohl 1,50 m Abstand zwischen beiden war, beanspruchten die Frenatus sofort beide Anemonen.

Reiner am 21.07.07#13
Haben leider keine Jungfische durchbekommen. Das Elternpaar hat eine Lederkoralle als Ersatz für eine Sybioseanemone angenommen. Sie laichen auch in regelmäßigen Abständen erneut ab. Sie sind auch immer noch nicht agressiv gegen ein Hantieren im Aquarium, behaupten aber ihr Revier gegeüber allen anderen Mitbewohnern.
Benjamin am 14.07.07#12
Muß mich hier doch nochmal zu meinen Komikerpärchen zu Wort melden . Warum Sie nun um Ihrer Wohnanemone keinen Argonitsand dulden , und somit eine riesige Grube frei geschwänzelt haben , wissen wohl nur Sie . Was Ihnen nun aber mein bedauern werter Siganus vulpinus ( Fuchsgesicht Kaninchenfisch ) getan hat , daß Sie Ihn stärker verprügeln , als mein großes Lippfisch Männchen ( Macropharyngodon bipartitus ) , das zur Hölle weiß ich auch nicht . Wenn Sie nicht zu meinen ältesten Fischen im Aquarium zählen würden , hätte ich Sie schon raus gefangen .
14 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Amphiprion frenatus

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Amphiprion frenatus