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Amphiprion percula Trauerband-Anemonenfisch

Amphiprion percula wird umgangssprachlich oft als Trauerband-Anemonenfisch bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
Wissenschaftlich:
Amphiprion percula 
Umgangssprachlich:
Trauerband-Anemonenfisch 
Englisch:
Blackfinned Clownfish, Clown Anemonefish, Clownfish, Eastern clownfish, Orange Clownfish 
Kategorie:
Anemonenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacentridae (Familie) > Amphiprion (Gattung) > percula (Art) 
Erstbestimmung:
Lacepède, 1802 
Vorkommen:
Admiralitätsinseln, Australien, China, Great Barrier Riff, Hong Kong, Indonesien, Molukken, Neuguinea, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Salomon-Inseln, Vanuatu 
Meerestiefe:
1 - 15 Meter 
Größe:
6 cm - 11 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Austerneier, Cyclops (Ruderfußkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Frostfutter (kleine Sorten), Futtergarnelen, Futtergranulat, Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Lebendfutter, Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-04 13:53:45 

Nachzuchten

Amphiprion percula lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Amphiprion percula haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

(Lacepède, 1802)

Der Echte Clownfisch (Amphiprion percula) wird auch Trauerband-Anemonenfisch genannt.

Prächtig aussehender, leicht zu haltender Anemonenfisch, friedlich gegenüber artfremden Fischen. Er sieht dem „Nemo“, (das Vorbild ist der Clownfisch - Amphiprion ocellaris) schon sehr ähnlich; unterscheidet sich jedoch von diesem durch den auffälligen schwarzen Rand entlang der weißen Streifen.

Er hat aber ohne jegliche Vorkentniss in einem sog. "Nemobecken" nichts zu suchen. So niedlich er ist, er ist ein Lebewesen und hat Anspruch auf höchstmögliche, gute Behandlung des Pflegers. A. percula wird daher leider immer noch oft mit A. ocellaris verwechselt und gehandelt.

Bei A. percula ist zudem der sichtbaren Rand noch etwas markanter gezeichnet und hat einen viel höheren Schwarzanteil, der mit zunehmendem Alter stärker wird. Deshalb besteht auch Verwechslungsgefahr mit dem "schwarzen ocellaris", der erst ausgewachsen ganz schwarz wird.
A. percula hat eine größere Rückenflosse als A. ocellaris.

A. percula ist meines Erachtens "der" Anemonenfisch für ein Gesellschaftsbecken. Er ist friedlich, kleinbleibend, prächtig gefärbt und belästigt die Anemone nicht so wie bspw. A. clarki oder A. frenatus.

Er nimmt verschiedene Anemonenarten an, siehe Arten bei A. ocellaris. Mit seinen schaukelnden Schwimmbewegungen begeistert er jeden Betrachter. Leider war es damals schwierig, "echte" percula's zu bekommen. Die Befürchtung liegt zu dem nahe, daß auch Kreuzungen ocellaris/percula im Handel sind.

Hinweis über Joachim Frische: Von Amphiprion percula gibt es eine melanistische Farbmorphe.

Vergesellschaftung mit der Anmeone:
Weiterhin berichtet der Autor von einem Trick, wie man Anemonenfische in die Anemone bekommt. Es ist leider oft bei Nachzuchten der Fall, dass sie eine Anemone gar nicht so sehr zu interessieren scheint. So reicht es laut Joachim aus, die Ameonenfische in einer Art großem Glas/ oder Schale über die Anemone zu stülpen. Sie werden damit gezwungen, dort zu bleiben. Sie werden laut dem Autor nicht unten am Rand der Schale/Glase durchschwimmen. Nach ca. 3-7 Tagen fangen die Fische dann an und interessieren sich für die Wirtsanemone.
Man sollte das bevorzugt mit der eher schwach nesselnden Entacmaea quadricolor machen.

Ansonsten zur Ino die Wirtsanemonen im Meer:
Amphiprion percula lebt in Symbiose mit Heteractis crispa, Heteractis magnifica und Stichodactyla gigantea.

Synonyme:
Actinicola percula (Lacepède, 1802)
Amphiprion tunicatus Cuvier, 1830
Lutjanus percula Lacepède, 1802

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Pomacentridae (Family) > Amphiprioninae (Subfamily) > Amphiprion (Genus)

Bilder

Adult


Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

Henckelmann am 29.03.17#13
Mein Pärchen wurden mit einem Messbecher langsam in die Nähe der Kupferanemone ins Becken entlassen und schwups .... haben sie sich sofort eingekuschelt.
yasmin_kp am 23.12.15#12
Ich halte zwei jungtiere dieser wunderschönen Clowns in einem 85L Gesellschaftsbecken. Die zwei bewohnen eine rote Blasenanemone, in welche sie eine halbe Stunde nach dem Einsetzen gestürmt sind.

Sie nehmen jede Art von Futter an, egal ob Lebend-, Trocken- oder Frostfutter.

Im Gegensatz zu den falschen Clownsfischen bilden sich bei diesen, welche als die 'echten' gelten das weiße Band erst und der schwarze Übergang erst im Laufe des Alters komplett aus. Innerhalb (ca.) eines halben Jahres it dieser Prozess dann beendet, also nicht wundern wenn eure Clowns erstmal nur zwei oder einen weißen Streifen haben.

Waren anfangs von Kiemenwürmen befallen (was ich leider erst nach dem Kauf merkte), diese 'Kriese' bestanden sie aber ohne weiters, daher sehr robuste Tiere.
Zur Paarbildung sollte man junge Tiere nehmen, wobei eins kleiner ist als das andere, somit wird das größere später zum Weibchen.

Ich rate davon ab diese Tiere in ein Becken unter 60 Liter zu setzen.

Note: Wenn die Tiere zu lange die einzigen Fische im Becken sind entwickeln sie eine ausgepräge agression gegenüber neuen Fischen, also nicht unterschätzen.
Birdy am 13.12.14#11
Ich habe schon mehrere Pärchen dieser Fischart gehalten und hatte keine Probleme mit ihnen.
Als ich sie bekommen habe, kannten sie keine Anemonen und ich besaß selber auch keine. Daher dienten die Pilzlederkorallen (Sarcophyton ehrenbergi) als guter Arsatz. Sie schwammen sofort zu ihnen und fingen an zu "kuscheln". Nach einiger Zeit holte ich mir dann eine Blasenanemone, woraufhin sie ihren Standort wechselten. Es sollte allerdings darauf geachtet, werden, dass die Anemone groß genug ist. Einige meiner Anemonen sind vor den Fischen geflüchtet und haben somit "Selbstmord" begangen.
Die Fische laichen oft ab und schützen ihre Eier vor anderen Fischen. Bei mir ist zu beobachten, dass die Anemonenfische ihr Maul aufreißen und die anderen Fische damit zur Seite schieben. Ist also auch alles harmlos.
Am Anfang musste ich das große Weibchen oft in einem Kecher fangen, da es mich beim Scheibesäubern oder Korallenumsetzen attackiert und gebissen hat. Mittlerweile lässt sie mich allerdings in Ruhe.

Es ist sehr einfach einen Partner nachzusetzen. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass bereits ein Größenunterschied besteht. Dann kommt es nicht zu Kämpfen.
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Amphiprion percula

Rollo am 14.07.18#1
Als ich mein Aquarium RSM 250 kaufte war der Gedanke schon da es mit Clownfischen zu besetzen.
Ich setzte zuerst eine Blasenanemone ein, soll ja wandern, also erstmal abwaten wohin.
Nach einiger Zeit habe ich 2 dieser Fiche aus einer Aquariumauflösung erstanden, in dem Aquarium gab es keine Anemone für die Tiere.
Gekauft, ab nach Hause, Ich habe vorher gelesen wie man die Tiere and die Anemone gewöhnt!
Zuhause angekommen, voller Aufregung und Erwatung die Fische an das neue Wasser gewöhnt und rein ins Aquarium!

SCHEIßE, da war doch was mit der Anemone! Der tipp mit dem Becher.

Die Tiere schwammen durch das Aquarium und beachteten die Anemone überhaupt nicht..
Sollte ich die Tiere wieder einfangen und mit dem Becher wieder einsetzen?
Nein , zuviel stress für die Tiere und für mich. So ist da Leben.
Sie schwammen durch das Aquarium und fühlten sich wohl.
32 Tage nach dem einsetzen der Fische entdeckte das Weibchen etwas interessantes, genannt Anemone, erst zögerliches vorbei schwimmen mit leichtem Kontakt dann mal richtig eintauchen.
2 Tage später traute sich auch das Männchen.
WEHE dem, der dieser Anemone jetzt zu nahe kommt.

Die Natur findet immer ihren Weg.

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