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Amphiprion clarkii Clarks-Anemonenfisch, Goldflößchen

Amphiprion clarkii wird umgangssprachlich oft als Clarks-Anemonenfisch, Goldflößchen bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Amphiprion clarkii 
Umgangssprachlich:
Clarks-Anemonenfisch, Goldflößchen 
Englisch:
Yellowtail clownfish 
Kategorie:
Anemonenfische 
Synonyme:
  • Amphiprion boholensis (Cartier, 1874)
  • Amphiprion clarki (Bennett, 1830)
  • Amphiprion clarkia (Bennett, 1830)
  • Amphiprion japonicus (Temminck & Schlegel, 1843)
  • Amphiprion melanostolus (Richardson, 1842)
  • Amphiprion papuensis (MacLeay, 1883)
  • Amphiprion snyderi (Ishikawa, 1904)
  • Amphiprion xanthurus (Cuvier, 1830)
  • Anthias clarkii (Bennett, 1830)
  • Sparus milii (Bory de Saint-Vincent, 1831)
 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacentridae (Familie) > Amphiprion (Gattung) > clarkii (Art) 
Erstbestimmung:
(Bennett, 1830) 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, Banggai-Inseln, China, Fidschi, Golf von Oman, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Korea, Malaysia, Malediven, Mikronesien, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Persischer Golf, Philippinen, Raja Ampat, Salomon-Inseln, Singapur, Sri Lanka, Taiwan, Thailand, Tonga, Vanuatu, Vietnam, Weihnachtsinsel, West-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 60 Meter 
Größe:
bis zu 10cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2017-12-08 17:03:32 

Nachzuchten

Amphiprion clarkii lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Amphiprion clarkii haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

(Bennett, 1830)

Neben den Arten A. ocellaris, A. frenatus und A. percula die am meisten im Handel zu findende Art.
In der hier gezeigten normalen Farbform und in einer melanistischen (schwarzen) Farform.

Auch hier sollte man nur noch auf Nachzuchten zurückgreifen.
Sie sind schlichtweg stabiler und man unterstützt damit die weitere Zucht des Tieres.
Da eine Zucht möglich ist, gebietet sich natürlich die Pflege als Paar und nicht einzeln.
Wie bei Anemonenfischen üblich, ist das oft dominantere Weibchen deutlich größer, als das Männchen.

Assoziiert mit Cryptodendrum adhaesivum; Entacmaea quadricolor; Heteractis aurora; Heteractis crispa; Heteractis magnifica, Heteractis malu; Macrodactyla doreensis; Stichodactyla gigantea; Stichodactyla haddoni und Stichodactyla mertensii.
Tiefenverbreitung 1 - 50 Meter.

Bilder

Adult

1

Larve

1

Allgemein

3
2
2
1
1
1
1
1

Haltungserfahrung von Benutzern

Horus am 07.12.17#12
Ich halte ein Pärchen Clarkis in einer 30 cm großen Kupferanemone. Das größere Weibchen zeigt ein sehr ausgeprägtes Revierverhalten, während das kleiner Männchen sogar die Hand attackiert, wenn man der Anemone zu nahe kommt. Sehr oft beobachtet wurde die Fütterung der Anemone durch das Weibchen. Das passiert genau dann, wenn die im gleichen Becken gehaltenen Nasenmuränen halbe oder ganze Stinte bekommen und dies nicht sofort fressen. Dann "klaut" das Weibchen die Futterstinte und trägt sie nach oben zur Anemone, wo sie die Stinte in Höhe der Mundöffnung fallen lässt. Mitunter werden sogar mehrere Brocken nacheinander gestohlen, was dazu führt, dass die Anemone die Brocken innerhalb der nächsten Stunden wieder herauswürgt, indem sie sich zu einer "Spaghettiball" zusammenzieht.
Waggis am 19.11.12#11
Meine beiden clarkis legen in abstaenden von zirka 4wochen eier ab welche vom maenchen bewacht und gefaechert werden. Als wirtsanemonen haben sie 3 grosse kupferanemonen.
AndiV am 12.12.10#10
Ich halte ein ausgewachsenes Paar A. clarkii.
Beide Tiere verhalten sich nicht agressiv gegen ein Paar A.ocellaris black im gleichen Becken.

Die A.ocellaris black sind allerdings deutlich kleiner als die clarkiis und werden deshalb wohl nicht attackiert und somit akzeptiert.

Liebe Grüße

Andreas
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