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Premnas biaculeatus thumbnail

Lehmannis @ Premnas biaculeatus am 19.11.10

Eine kleine Rückmeldung von meinen beiden unterschiedlichen Anemonenfisch-Paaren:
Seit einiger Zeit habe ich nun noch eine Magnifica Anemone im Becken und hatte sie beim Einsetzen an die Stelle der von den beiden Ocellaris „bewohnten“ Euphyllia gesetzt. Die beiden Fische waren innerhalb von 30 Minuten in der Anemone drin und fühlten sich merklich wohler als in der Euphyllia. Einige Tage später habe ich dann die Magnifica an ihren zugedachten Platz in der Mitte des Beckens oben auf eine Riffsäule gesetzt. Dort bleibt sie wegen viel Licht und Strömung auch sitzen. Die Quadricolor der beiden Premnas Fische hatte sich inzwischen geteilt, sodaß die beiden eine große Wohnung haben :-) Die Reviere sind nun etwa 20-40 cm voneinander entfernt und es klappt alles super. Das Biaculetus Weibchen schwimmt regelmäßig zur Anemone der Ocellaris und droht dort kurz nach dem Motto „bleibt da drin“ und schwimmt zurück. Die beiden Ocellaris können sich frei nach links im Becken bewegen. Also falls jemand mehrere Paare Anemonenfische halten möchte, einfach mehrere Anemonen halten, die dann von den Fischen kaum noch verlassen werden.

Koumansetta rainfordi thumbnail

Lehmannis @ Koumansetta rainfordi am 20.09.10

Seit ein paar Wochen fressen meine beiden Rainfordis nun auch Nori-Algen mit Heisshunger ! In Süsswaser eingeweicht und in der Hand zerrieben in die Strömung gegeben stürzen sich die beiden sogar zusammen mit den wilden Doktoren auf die Algen !

Amphiprion frenatus thumbnail

Lehmannis @ Amphiprion frenatus am 17.05.10

Die aggressivsten Anemonenfische, die ich kenne !
Ich habe mehrere Monate ein Paar davon im 800 Liter Becken gepflegt. Sie hatten sich eine Euphyllia und meine große Gladiella als Versteck gesucht. Da ich ein schönes Paar Premnas Biaculetus gesehen hatte, wollte ich sie in dem großen Becken vergesellschaften. Noch 2 Anemonen dazugekauft und los gings. Die Frenatus saßen links im Becken, die 2 Premnas kamen mit den Anemonen in die Schwimmschule. Alles war harmonisch, es wurde sich keines Blickes gewürdigt. Die Frenatus verhielten sich, als wären keine neuen Fische im Becken. Eines Morgens wurden dann die 2 Biaculetus ins Becken entlassen und die Anemonen nach rechts und links gesetzt. Es sollte ja keine Streitereien um die Anemonen geben. Naja, die Freantus inetressierten sich garnicht für die Biaculetus und auch nicht für die Anemonen. Also ruhigen Gewissens zur Arbeit gefahren und Abends dann der Schock. Ein Biaculetus tot und total zerfetzt, der kleinere etwas zerfleddert in der oberen Ecke am Ablauf, aber noch am Leben. Und das obwohl beide Frenatus kleiner als das Biaculetus Weibchen waren. Das Frenatus Weibchen war noch immer total aufgebracht und pumpte und plusterte sich auf. Also den überlebenden Biaculetus rausgefangen und in anderem Becken gepflegt.
Wochen später ein neuer Versuch mit neuem Weibchen, das nun doppelt so groß war.
Egal wo die beiden Biaculetus im Becken waren wurden sie von dem Frenatus-Weibchen attackiert. Da ich diesmal dabei blieb, konnte ich eingreifen und habe dann beide Frenatus herausgefangen und in mein Nano-Becken verfrachtet. Die beiden Ocellaris von dort wurden dann zu den Premnas gesetzt.

Fazit: Sind die Frenatus einmal eingewöhnt, betrachten sie das ganze Becken als ihr Revier und dulden keine anderen Anemonenfische. Vielleicht könnte es in Becken mit über 1500 Litern gehen, aber in meinem 800 Liter Becken sitzen die Anemonen einfach zu dicht. Obwohl 1,50 m Abstand zwischen beiden war, beanspruchten die Frenatus sofort beide Anemonen.

Premnas biaculeatus thumbnail

Lehmannis @ Premnas biaculeatus am 17.05.10

Halte ein Paar seit etwa 9 Monaten im 800 Liter Becken zusammen mit einer Quadricolor Anemone. Habe ca. 1 Woche später noch schnell ein Paar Ocellaris dazugesetzt. Die beiden Biaculetus sitzen nun in der rechten Beckenhälfte in Ihrer Quadricolor, die beiden Ocellaris in der linken Hälfte in einer Euphyllia (noch keine schöne, weiße Gigantea gefunden). Die beiden Biaculetus sind doch merklich aggressiver als die Ocellaris. Diese werden sofort heftig attackiert, sobald einer von ihnen in die Nähe der Beckenmittellinie schwimmt. Umgekehrt ist es kein Problem, es sei denn das Biaculetus Weibchen meint es müsse die Euphyllia ebenfalls beanspruchen. Dann gehts kurz rund und das Weibchen zieht dann wieder ab.
Also nach Möglichkeit die Samtanemonenfische nicht zuerst einsetzen, wenn noch andere Anemonenfische gepflegt werden sollen ! Haben sie mal das ganze Becken beansprucht, geht nix mehr ! Einzige noch aggressivere Sorte sind die Frenatus ! Die Anemone wird ständig gut verteidigt. Muß man mal in der Nähe eine Koralle umsetzen, ist Spaß garantiert, denn beide Biaculetus gehen dann sofort auf die Hand los :-)

Die Anemone wird sogar von dem Weibchen regelmäßig gefüttert, wenn mal größere Brocken Futter in der Nähe vorbeischwimmen. Ein Stint, der letztens für meine Garnelen gedacht war, wurde sofort geschnappt und den halben Meter weit in die Anemone geschleppt und hineingestopft. Es wird regelmäßig ein Teil Artemia und Krill nicht gefressen sondern geschnappt und damit die Anemone gefüttert.
Herrliche Fische für´s Riffbecken ! Meine sind die gelbe Farbform. Der kleine war Anfangs noch weiß gestreift, wird nun aber zusehends gelber in der Färbung.

Achtung: Nicht mit Frenatus zusammen pflegen !!! Bericht folgt dort.

Salarias fasciatus thumbnail

Lehmannis @ Salarias fasciatus am 17.05.10

Ich muß zu den Problemen mit dem Ctenochaetus Strigosus anmerken, daß auch der C. Tominiensis diese Probleme mit dem Salarias hat. Ich Pflege diese 2 Doktoren gemeinsam mit einem Salarias in einem 800 Liter Becken seit knapp 8 Monaten. Das Becken ist allerdings mit Riffkeramik sehr strukturiert und bietet somit den Fischen viele Möglichkeiten sich aus dem Weg zu gehen. Anfangs gab es eigentlich keine Angriffe als der Strigosus zum Salarias dazukam. Kurze Zeit später waren dann mal kleine Zankereien und dann sogar zusammen Schwimmen und Fressen. Dann kam der Tominiensis dazu und die beiden Doktoren waren erstmal mit sich beschäftigt. Dank Schwimmschule war nach 2 Wochen das Gröbste geklärt und von da an war der Salarias das Ziel der beiden Docs. Mittlerweile ist es so, daß sobald der Salarias schwimmend von den Docs gesehen wird, er kurz und heftig verjagt wird. Sitzt er ruhig auf seinem Platz ist alles OK. Da ich einen guten Algenbewuchs im Becken habe, finden alle Docs und der Salarias genügend zu Fressen. Ich würde jedoch im Nachhinein keinen Salarias mehr einsetzen, wenn ich weiß, daß ich später Ctenochaetus Arten dazusetzen will. Einfach weil der Salarias ein sehr knuffiger, lustiger Fisch ist, der so leider jedoch ständig auf der Hut vor den 2 Docs sein muß und sich deshalb nun mehr versteckt hält.

Verträgt sich mit meinen 6 Zwergkaisern, mehreren Grundeln, Anemonenfischen und Fuchsgesicht super. Ist regelmäßig Kunde bei meinen Putzergarnelen.

Der Salarias frißt bei mir Fadenalgen bis etwa 5 mm Länge und nimmt auch ab und zu mal ein Maul voll Livesand. Sonst den ganzen Tag, wie üblich, alles am abknutschen. Ersatzfutter frißt er überhaupt nicht. Der Salarias im Becken meiner Frau frißt sogar Flockenfutter, Artemia und Granulat !!! Ich konnte es kaum glauben, aber der scheint wirklich Flockenfutter zu lieben. Frißt jetzt sogar die Flocken aus der Hand.

"Was ist das?"

keine