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Pempheris vanicolensis Glas- oder Beilfisch

Pempheris vanicolensis wird umgangssprachlich oft als Glas- oder Beilfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
10976 
Wissenschaftlich:
Pempheris vanicolensis 
Umgangssprachlich:
Glas- oder Beilfisch 
Englisch:
Vanikoro sweeper 
Kategorie:
Beilbauchfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pempheridae (Familie) > Pempheris (Gattung) > vanicolensis (Art) 
Erstbestimmung:
Cuvier, 1831 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, Bali, Banggai-Inseln, Hong Kong, Indonesien, Invasive Spezies, Java, Jordanien, Lombok, Lord Howe Insel, Neukaledonien, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Thailand, Timor-Leste, Togian-Inseln, Vanuatu, Vietnam 
Meerestiefe:
1 - 25 Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
27,3°C - 28,7°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-22 20:25:25 

Haltungsinformationen

Cuvier, 1831

Dieser Glas- oder Beilfisch erhielt seinen Namen von der zur Salomon-Gruppe gehörenden Insel Vanikoro (auch Banie genannt).
Aufgrund des optischen Erscheinungsbild des Tiers wurde ihm früher sogar ein Vorkommen im Mittelmeer nachgesagt, tatsächlich handelte es sich hierbei aber tatsächlich um Pempheris mangula (Cuvier, 1829).
Dieser Punkt ist insofern interessant, da auch weitere existierende Arten wie die Subspezies aus dem Roten Meer und dem Indischen Ozean, Pempheris flavicycla marisrubri und Pempheris flavicycla flavicycla, lange Zeit als Pempheris vanicolensis bezeichnet wurden.
Die jüngsten Untersuchungen von Randall, Bogorodsky, Alpermann, Satapoomin, Mooi & Mal, veröffentlicht 2013, lüfteten dieses "Geheimnis".

Pempheris vanicolensis kommt in seichten Gewässern um Fels- und Korallenriffe vor, wo diese Barsche zu ihrem Schutz in Gruppen zusammenkommen und auch gemeinsam auf die Nahrungssuche nach passenden Zooplankton gehen.
Tagsüber halten sich die Tiere in kleinen Höhlen und größeren Riffspalten versteckt.

Pempheris-Arten sind grundsätzlich für eine Haltung in passend großen Riffaquarien mit geeignetem Beibesatz geeignet, allerdings gehören sie nicht zu den besonders aktiven und schwimmstarken Fischen, sie stehen gerne in Korallennähe und sind tagsüber auch sehr standorttreu.

Neben lebendem Futer nehmen die Tiere auch gerne Frostfutter (z.B. Mysis) an.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Pempheridae (Family) > Pempheris (Genus) > vanicolensis (Species)

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