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Alpheus randalli Randalls Knallkrebs

Alpheus randalli wird umgangssprachlich oft als Randalls Knallkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
801 
AphiaID:
514953 
Wissenschaftlich:
Alpheus randalli 
Umgangssprachlich:
Randalls Knallkrebs 
Englisch:
Candy Stripe Pistol Shrimp, Randall's Pistol Shrimp 
Kategorie:
Knallkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Alpheidae (Familie) > Alpheus (Gattung) > randalli (Art) 
Erstbestimmung:
Banner & Banner, 1980 
Vorkommen:
Französisch-Polynesien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, La Réunion, Marquesas-Inseln, Mauritius, Östlicher Indischer Ozean, Philippinen, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 5 Meter 
Größe:
2 cm - 3 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Alpheus albatrossae
  • Alpheus amblyonyx
  • Alpheus amirantei
  • Alpheus angulosus
  • Alpheus armillatus
  • Alpheus avarus
  • Alpheus bahamensis
  • Alpheus barbara
  • Alpheus beanii
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-01-06 15:40:23 

Haltungsinformationen

Banner & Banner, 1980

Allgemeines:
Knallkrebse (Alpheidae), auch Pistolenkrebse, sind eine artenreiche Familie der Caridea (Garnelen). Sie sind in Tropen und Subtropen verbreitet, viele Arten leben in Korallenriffen. (manche aber auch Brackwasser gar Süßwasser) Knallkrebse sind bodenlebend (benthisch). Sie sind zudem schlechte Schwimmer. Einige dieser Familie leben mit Grundeln und Seeanemonen in Symbiose, wenige sogar mit Seewalzen. Sie werden daher unter anderem auch Symbiosegarnelen genannt, wenn auch der Begriff Knallkrebs sich in der Aquaristik durchgesetzt hat.

Symbiosekrebs für Stonogobiobs- und Amblyeleotris-Grundeln. Ist nicht ganz so häufig im Handel wie A.bellulus aber immer zu bekommen.

Von der Haltung her recht einfach, wenig heikel.
Braucht einen etwas höheren Bodengrund, um seine Höhle bzw. Höhlenstruktur zu bauen.
Unterhöhlt dabei gerne Steine..... nimmt also wenig Rücksicht.

Da Alpheus-Krebse wenig sehen, trauen sie sich meist nicht weit aus der Höhle heraus. Sie halten zudem immer Körperkontakt zur Partnergrundel. Sie sind aber leicht zu halten, wir halten sogar zwei in einem 180 Liter Becken.

Dazu noch sogar noch einen Alpheus bellulus, der dem wesentlich kleineren Alpheus randalli nichts tut.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Multicrustacea (Superclass) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Eucarida (Superorder) > Decapoda (Order) > Pleocyemata (Suborder) > Caridea (Infraorder) > Alpheoidea (Superfamily) > Alpheidae (Family) > Alpheus (Genus) > Alpheus randalli (Species)

Bilder

Larve


Allgemein


Erfahrungsaustausch

Tschak am 05.01.19#8
Ich habe das Glück das die Höhle des Krebses bei mir direkt vor der Frontscheibe ist, so kann man ihn leicht beim werkeln beobachten. Er lebt bei mir zusammen mit Amblyeleotris aurora. Er traut sich wirklich nur aus der Höhle wenn die Grundel wache hält, ist dann aber sehr aktiv. Schön ist es, wenn man ihm genügend Baumaterial zur Verfügung stellt, Schneckenhäuschen kann er bis zu erstaunlicher Größe bewegen. Kleine Steinchen oder Korallenbruchstücke werde alle verbaut und die Konstruktion mit Sand überdeckt und getarnt. Selbstverständlich gestaltet er den Boden nach seinen Vorstellungen um, nicht unbedingt nach der des Halters ;-). Aber für mich ist es das Wert, den kleinen Kerl? zu beobachten.
snblau am 11.01.16#7
Ich halte diesen Knallkrebs als Partner für Amblyeleotris yanoi. Es gibt keinerlei Probleme, auch die Eingewöhnung war problemlos. Die Knallkrebse werden nicht eigens gefüttert.

Grundfläche des Beckens: 90cm x 60cm.

Positiv:
Im gleichen Becken hält sich ohne Konflikte ein Alpheus ochrostriatus mit einer Zitronengrundel
Cryptocentrus cinctus.

Schwierigkeitsgrad : einfach
lencalenca am 09.09.08#6
Ich halte den Randalli zusammen mit Stonogobiops Nematodes in meinem Nanoriffbecken. Von Anfang an sind die beiden unzertrennlich und wenn die Grundel vor die Höhle "geht" kommt der Randalli hinterher. Er wird immer zutraulicher und mittlerweile lebt sogar ein Borstenwurm mit den beiden in der Höhle. Welche Aufgabe nun der übernimmt......keine Ahnung:-))
Diese Gemeinschaft ist für kleine Becken unbedingt zu empfehlen.
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