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Haltungserfahrungen

Babylonia sp. 01 thumbnail

Tschak @ Babylonia sp. 01 am 05.01.19

Habe diese Tiere bei mir seid zwei Jahren im Becken. Halte sich sehr gut und wühlen den Bodengrund um. Sollen angeblich auch Borstenwürmer vertilgen, das konnte ich aber nie beobachten. Röhrenwürmer sind etwas gefährdet, wenn sie im Sand platziert werden. Eine Babylonia hat bei mir mal einen Röhrenwurm gefuttert. Werden die Röhrenwürmer auf Gestein platziert sind sie zumindest bei mir bisher sicher gewesen, da die Babylonia nicht gerne über festen Grund zu kriechen scheinen und sich lieber im oder auf dem Sand aufhalten. Meistens sieht man nur den Siphon aus dem Bodengrund ragen. Wenn es Futter gibt, kommen sie dann manchmal heraus und suchen den Boden ab. Sie stellen sich dabei deutlich geschickter an als die tollpatschigen Einsiedlerkrebse und es ist ganz erstaunlich zu welchen Längen sie Ihren Rüssel ausfahren können. Ein seltsames Verhalten ist, das sie regelmäßig, nach dem Füttern, die Glasscheibe des Beckens bis an oder sogar über die Wasseroberfläche hoch klettern. Dann aber meiste den Halt verliert, runterplumpst und sich direkt wieder eingräbt. Das Ritual ist sehr häufig zu beobachten. Einmal ist eine Babylonia auf diese Weise sogar aus dem Becken gefallen, hat den Sturz aus ca. 1,5m auf nicht allzu harten Boden aber überstanden und ist jetzt auch nach über einem Jahr noch am Leben.

Alpheus randalli thumbnail

Tschak @ Alpheus randalli am 05.01.19

Ich habe das Glück das die Höhle des Krebses bei mir direkt vor der Frontscheibe ist, so kann man ihn leicht beim werkeln beobachten. Er lebt bei mir zusammen mit Amblyeleotris aurora. Er traut sich wirklich nur aus der Höhle wenn die Grundel wache hält, ist dann aber sehr aktiv. Schön ist es, wenn man ihm genügend Baumaterial zur Verfügung stellt, Schneckenhäuschen kann er bis zu erstaunlicher Größe bewegen. Kleine Steinchen oder Korallenbruchstücke werde alle verbaut und die Konstruktion mit Sand überdeckt und getarnt. Selbstverständlich gestaltet er den Boden nach seinen Vorstellungen um, nicht unbedingt nach der des Halters ;-). Aber für mich ist es das Wert, den kleinen Kerl? zu beobachten.

Amblyeleotris aurora thumbnail

Tschak @ Amblyeleotris aurora am 05.01.19

Die Amblyeleotris aurora hatte ich mit einem Alpheus bellulus zusammen gekauft. Beide hatten sich auch nach kurzer Zeit im Becken wieder gefunden und sind eigentlich unzertrennlich. Zu Beginn war die Grundel sehr scheu, man durfte sich praktisch nicht bewegen vor dem Becken. Mit der Zeit hat sich das aber etwas gelegt, sie ist aber nach wie vor leicht zu erschrecken. Solche Tiersymbiosen wie zwischen Garnele und Fisch fand ich schon immer ausgesprochen faszinierend und das Zusammenspiel der beiden so unterschiedlichen Tiere zu beobachten ist für mich eines der schönsten Erlebnisse im Aquarium. Die Grundel hat sich nie aggressiv gegen andere Fische zeigt und wurde von selbigen auch nie behelligt. Sollte mal ein anderer Fisch allzu nah an die Höhle der beiden Partner kommen gibts es mal ein kleines Dududu und das war's. Die Tiere gehörten fast zum Erstbesatz des Beckens, sind ca. 3 Monate nach dem Einsetzen der Lebendsteine hinzugekommen. Futter scheint kein Problem zu sein. Wenn sie etwas eingewöhnt ist und nicht mehr ganz so scheu, muss das Futter auch nicht mehr direkt vor der Höhle vorbeischweben.
Etwas mehr als ein Jahr nach dem Einsetzen, kam noch eine zweite Amblyeleotris aurora zusammen mit einem Alpheus randalli ins Becken. zu Beginn hatten die beiden Grundeln etwas Streß miteinander, wobei es aber immer, soweit ich beobachten konnte, bei Drohgesten blieb und zu keinen Flossengreiflichkeiten kam. Ich kann aber bestätigen, das die Grundel ziemlich klar den Alpheus randalli bevorzugt. Die Kommunikation zwischen den beiden ist nach meiner subjektiven Beobachtung deutlich intensiver. Man kann auch beobachten, das die Grundel "Dinge" aufnimmt und sie dem Alpheus randalli in die Höhle wirft. Bei dem anderen Knallkrebs hatte ich das nie beobachtet. Meist transportiert Alpheus randalli die kleinen Gegenstände sofort wieder aus der Höhle und baut sie ein. Das können kleine Sternchen sein, kleine Schnecken und sogar Futter. Inzwischen haben sich die beiden Grundeln aufgeteilt, meist ist die eine beim Alpheus randalli, die andere beim Alpheus bellulus. Seltsam ist, das die Randalli-Grundel wenn sie sich erschrickt, dann doch eher zum bellulus flieht. Wahrscheinlich ist dessen Höhle einfach geräumiger ;-).

"Was ist das?"

keine