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Alpheus ramosportoae Atlantischer Knallkebs

Alpheus ramosportoae wird umgangssprachlich oft als Atlantischer Knallkebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber ResearchGate

Fotos: Recife, Pernambuco, Brasilien

A new western Atlantic snapping shrimp of the Alpheus macrocheles group (Caridea, Alpheidae) revealed by morphological, molecular and color data Creative Commons Attribution 4.0 International
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers ResearchGate

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13244 
AphiaID:
1390988 
Wissenschaftlich:
Alpheus ramosportoae 
Umgangssprachlich:
Atlantischer Knallkebs 
Englisch:
Atlantic Snapping Shrimp 
Kategorie:
Knallkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Alpheidae (Familie) > Alpheus (Gattung) > ramosportoae (Art) 
Erstbestimmung:
Soledade, Terossi, Scioli, Mantelatto & Almeida, 2019 
Vorkommen:
Brasilien, Endemische Art, Süd-Amerika, West-Atlantik 
Meerestiefe:
31 - 90 Meter 
Größe:
1 cm - 2 cm 
Temperatur:
25,8°C - 27°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-09-17 17:36:48 

Haltungsinformationen

2019 erfolgte die Erstbeschreibung einen neuen Knallkrebses, den Forscher an den atlantischen Küsten der brasilianischen Bundesstaaten von Pernambuco, Ceará, Amapá, Pará und Maranhão in etwas größeren Tiefen bis um 90 Meter entdeckt hatten.

Das Habitat indem der Knallkrebs bestand überwiegend aus Sandböden mit Felsen, Kalkalgen, Rhodolithen und Schwämmen

Farbe:
Alpheus ramosportoae ist überwiegend rötlich, wobei der Panzer einheitlich rötlich ist.
Der Pleon ist ebenfalls rötlich mit weißlichen Querbändern und weißlichen Flecken auf der Seitenfläche, die großen Chelipeden sind rötlich, mit drei weißen Querflecken sowohl auf der Seiten- als auch auf der Mesialfläche, auf der Mesialfläche stärker ausgeprägt;
Beider Chelae sind rötlich, Telson und Uropoden intensiv rötlich; Protopoden der Uropoden weißlich; Pereiopoden blass rötlich.
Dieses Farbmuster war bei allen gesammelten Exemplaren homogen

Mit der Verwendung des Artnamens "ramosportoae" erfolgte die Hommage an die brasilianische Karzinologin Dr. Marilena Ramos-Porto, Professorin im Ruhestand an der Universidade Federal Rural de Pernambuco, Recife.
Dr. Ramos-Porto trug wesentlich zum Wissen über die Knallkrebse im Norden und Nordosten Brasiliens bei.

Literaturfundstelle:
European Journal of Taxonomy 581: 1–21
ISSN 2118-9773 https://doi.org/10.5852/ejt.2019.581
A new western Atlantic snapping shrimp of the Alpheus macrocheles group (Caridea, Alpheidae) revealed by morphological, molecular and color data
Autoren: Guidomar O. SOLEDADE, Mariana TEROSSI , Justin A. SCIOLI , Fernando Luis MANTELATTO & Alexandre O. ALMEIDA

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Allgemein


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