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Alpheus parvirostris Zebraknallkrebs

Alpheus parvirostris wird umgangssprachlich oft als Zebraknallkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
1566 
Wissenschaftlich:
Alpheus parvirostris 
Umgangssprachlich:
Zebraknallkrebs 
Englisch:
Green Banded Pistol Shrimp, Green Banded Snapping Shrimp 
Kategorie:
Knallkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Alpheidae (Familie) > Alpheus (Gattung) > parvirostris (Art) 
Erstbestimmung:
Dana, 1852 
Vorkommen:
Australien, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Aden, Hawaii, Indonesien, Japan, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Mikronesien, Neuguinea, Neukaledonien, Ost-Afrika, Persischer Golf, Philippinen, Rotes Meer, Samoa, Singapur, Sri Lanka, Südchinesisches Meer, Taiwan, Thailand, Tonga 
Größe:
bis zu 2cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Einsiedlerkrebse, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krabben, Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Alpheus albatrossae
  • Alpheus amblyonyx
  • Alpheus amirantei
  • Alpheus angulosus
  • Alpheus armillatus
  • Alpheus avarus
  • Alpheus bahamensis
  • Alpheus barbara
  • Alpheus beanii
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2005-08-19 14:10:04 

Haltungsinformationen

Alpheus parvirostris (Dana, 1852)

Vormals fälschlicherweise als "Alpheus leviusculus" eingetragen!

"Infos von Enrico Rudolph: lt. Krebsführer von Debelius ist es ein Alpheus leviusculus."

BEASTIE: Das ist meines Erachtens nicht korrekt. Im Debelius wird ein völlig anders gefärbtes Tier als A. leviusculus gezeigt, das lediglich auch gebändert ("getigert") ist.
Wenn man sich die Artbeschreibung für A. leviusculus (Contributions to the Knowledge of the Alpheid Shrimp of the Pacific Ocean, IX - Collections from the Phoenix and Line Islands', Albert H. und Dora May Banner, 1964) ansieht, hat A. leviusculus ein sehr kurzes Rostrum und drei gleich lange Antennenglieder.

Diese Tiere hier haben ein vergleichsweise langes und schmales Rostrum und das zweite Antennenglied ist am längsten, das dritte am zweitlängsten und das erste am kürzesten.
Möglicherweise ist "unser Tier" hier im Debelius unter (!) dem A. leviusculus abgebildet, doch anhand des dortigen Fotos lässt sich das nicht genau sagen.

Tatsächlich dürfte es sich um Alpheus parvirostris (Dana, 1852) handeln, den "Grün gebänderten Pistolenkrebs" oder
"Zebraknallkrebs".

Wir haben Monate gebraucht, um diesen Knallkrebs (eigentlich gehören die Alpheidae allerdings zu den Caridea/Garnelen)zu fangen.
Letztlich mussten wir den Stein, in dem er saß, fachgerecht zerlegen, von alleine war das Tier nicht heraus zu bekommen.

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Silke am 27.08.08#3
Wir hörten in unserem Becken schon seit geraumer Zeit abends ein "knallen", welches definitiv nicht von unserem Alpheus armatus und unserem Alpheus randalli stammte...Nie haben wir mitbekommen von wem es nun genau kam. Manchmal hörten wir ein "knallen" aus drei verschiedenen Richtungen... Eines Nachts jedoch, als ich mit der Taschenlampe wieder einmal auf der Lauer lag, lief mir dieser putzige Geselle "über den Weg". Aufgrund des Lichtes verschwand er aber auch recht zügig wieder in eine Höhle. Da dieser Krebs definitiv einer unser ersten Bewohner im Becken war,(Ich hörte es schon vor den anderen beiden Krebsen knallen) kann ich nur sagen, das er sehr friedlich ist. Ich habe keine Angriffe auf Fische u.ä. mitbekommen. Außerdem ist er sehr sehr scheu...
nessi am 20.01.08#2
Wir haben seit Mitte Dezember ein neues Becken was allerdings schon seit 2 Jahren besteht. Lediglich den Fischbesatz haben neu hinzugesetzt. Das waren zu Anfang: 2 Zebrasoma flavescens, 4 Amphiprion ocellaris, 2 Amblyglobius phalaena, 2 Pterapogon kauderni, 5 Anthias parvirostris, 1 Labroides dimidiatus, 1 Salarias fasciatus und 3 lysmata debelius sowie 2 Archaster.
Nach ungefähr 1 Woche fand ich einen der kaudernis zwar noch lebend aber ziemlich angeschlagen seitlich auf dem Boden. Kurze Zeit später war er auch schon tot. Ich wollte ihn mit dem Netz rausfischen aber er rutschte unter einen Stein und ich kam nicht mehr dran. Am nächsten Tag war er spurlos verschwunden??? Ungefähr eine Woche später verschwand einer der anthias, auch spurlos. Ich dachte mir dass es kranke Fische gewesen sein müssen, die nun irgendwo zwischen den Steinen verschwunden sind wo man sie nicht mehr sieht. Als ich den kauderni durch einen neuen ersetzte, staunte ich nicht schlecht als auch dieser zwei Tage später, obwohl er sich prima eingelebt hatte, verschwunden war. Wieder keine Leiche zu sehen. In den darauffolgenden Tagen verschwanden außerdem ein weiterer Anthias und der Salarias fasciatus. Es konnte kein Zufall mehr sein und ich wandte mich an den Handel in dem ich die Fische gekauft hatte, wo man mir allerdings nur mit großem Fragezeichen gegenüberstand. Es konnte ihrer Meinung nach nur einen Knallkrebs geben, der Hunger hat. Ich legte mich jeden Abend im dunkeln mit einer Taschenlampe bewaffnet auf die Lauer. Und schon am zweiten Abend hatte ich Glück und ich entdeckte ihn in einer Höhle im Stein. Zum Glück war es ein kleiner Stein der oben auf lag. Ich fischte den Stein raus und legte ihn in einen Eimer worauf der Krebs dann aus seinem Versteck heraus kam. Nicht größer als 4 cm aber fünf Fische auf dem Gewissen. Ich wollte den kleinen Bewohner nicht länger in meinem Becken haben und brachte ihn am nächsten Tag zurück in den Handel. Tja, schade eine solch unangenehme Bekanntschaft mit dem sehr interessanten Tier zu machen. Trotzdem war es eine Erfahrung wert, denn bis dahin dachte ich immer das "Knallen" käm von der Beleuchtungsabdeckung die beim Abkühlen knackt.
Jannes am 20.02.06#1
Geschlechtsunterschied: Die ersten beiden Schwimmbeinpaare sind beim Männchen zu Gonopoden umgebildet; dieses Begattungsorgan ist sehr gut zu erkennen da es länger ist als die übrigen Schwimmbeine. Die Weibchen haben normale Schwimmbeine.

Es gibt keine Geschlechtsumwandlung.
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