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Alpheus tricolor Dreifarben Knallkrebs

Alpheus tricolor wird umgangssprachlich oft als Dreifarben Knallkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber robertbaur




Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
803 
AphiaID:
514984 
Wissenschaftlich:
Alpheus tricolor 
Umgangssprachlich:
Dreifarben Knallkrebs 
Englisch:
Three-colored Snapping Shrimp 
Kategorie:
Knallkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Alpheidae (Familie) > Alpheus (Gattung) > tricolor (Art) 
Erstbestimmung:
Anker, 2001 
Vorkommen:
Indonesien, Indopazifik, Korallenmeer (Ost-Australien), Malaysia, Sri Lanka, West-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser, Unterwasserhöhlen 
Größe:
bis zu 1,5cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-16 20:19:41 

Haltungsinformationen

Alpheus tricolor Anker, 2001

Typuslokalität zur Beschreibung von Alpheus tricolor sind die Kleinne Sundainseln.

Der Carapax ist überwiegend gelb-orange und weist seitlich drei weiße Flecken auf. Das Rostrum ist rötlich-orange. Die Antennen und Antennenstiele sind orangerot, während die Mundwerkzeuge größtenteils farblos sind, mit Ausnahme des Palpus und des Carideuslappens des ersten Maxillipeden, die rötlich sind. Die Scherenarme sind orangerot; das Merus weist distal einen weißen Fleck auf; die Scheren sind an den Fingerspitzen fast weiß. Bei jüngeren Exemplaren sind Finger und distale Abschnitte der Handflächen weiß. Die Abdominalsegmente der Art sind dorsal gelb-orange, lateroventral tiefrot. Der Schwanzfächer ist tiefrot mit einem breiten weißen Band über der vorderen Hälfte.

Allgemeines:
Knallkrebse (Alpheidae), auch Pistolenkrebse, sind eine artenreiche Familie der Caridea (Garnelen). Sie sind in Tropen und Subtropen verbreitet, viele Arten leben in Korallenriffen. (manche aber auch Brackwasser gar Süßwasser) Knallkrebse sind bodenlebend (benthisch). Sie sind zudem schlechte Schwimmer. Einige dieser Familie leben mit Grundeln und Seeanemonen in Symbiose, wenige sogar mit Seewalzen. Sie werden daher unter anderem auch Symbiosegarnelen genannt, wenn auch der Begriff Knallkrebs sich in der Aquaristik durchgesetzt hat.

Wurde im August 2004 bei Welke aufgenommen, konnte mir Dr. Artur Anker (Kanada) bei der Identifizierung helfen.

Es handelt sich hier um Alpheus tricolor, der erst 2001 von Dr. Anker beschrieben worden war.
Aquaristisch noch zu wenig bekannt! Ist aber kein Partnerkrebs für Grundeln.

Superschönes Tier, das auch im Meer frei lebt.

Weiterführende Links

  1. Übersicht Alpheus Arten (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 16.03.2026.

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

am 01.01.11#4
Ein wirklich sehr schönes und leicht zu haltendes Tier. Ich habe seit ca. 3 Monaten ein Exemplar dieser Art. Gekauft habe ich ihn als Symbiosekrebs für eine S.nematodes, welche er aber nicht ausstehen kann. Sie wird nicht in seiner Nähe geduldet, weshalb ich auch nur sagen kann, dass er keine Symbiose mit einer Grundel eingeht.
Lebt auch bei mir recht versteckt, wenn er jedoch gut eingewöhnt ist, kommt er gelegentlich aus seiner Höhle heraus. Bei mir hat er eine zeitlang unter dem Lebendgestein gelebt und sehr viel gegraben. Seitdem ich ihm eine kleine Tonröhre aus der Süsswasseraquaristik anbiete, lebt er in dieser und hat das Graben aufgegeben.
Frisst bei mir am Liesten Artemia und Mysis.


am 17.11.08#3
Gräbt bei mir sehr viel um und kommt bei Fütterung immer wieder heraus. Wenn zb ein Einsiedler durch einen Teil seiner Höhle maschieren möchte wird er sofort heraus geschmießen. Sieht recht witzig aus.
Bei mir scheint es auch so das er keine Partnerschaft mit der Grundel eingegangen ist.
am 20.02.06#2
Geschlechtsunterschied: Die ersten beiden Schwimmbeinpaare sind beim Männchen zu Gonopoden umgebildet; dieses Begattungsorgan ist sehr gut zu erkennen da es länger ist als die übrigen Schwimmbeine. Die Weibchen haben normale Schwimmbeine.

Es gibt keine Geschlechtsumwandlung.
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