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Liopropoma longilepis Tiefsee-Zwergbarsch

Liopropoma longilepis wird umgangssprachlich oft als Tiefsee-Zwergbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12944 
AphiaID:
275948 
Wissenschaftlich:
Liopropoma longilepis 
Umgangssprachlich:
Tiefsee-Zwergbarsch 
Englisch:
Scalyfin Basslet 
Kategorie:
Zwergbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Serranidae (Familie) > Liopropoma (Gattung) > longilepis (Art) 
Erstbestimmung:
Garman, 1899 
Vorkommen:
Costa Rica, El Salvador, Equador, Galápagos-Inseln, Golf von Kalifornien / Baja California, Guatemala, Honduras, Kokos-Insel (Costa Rica), Kolumbien, Mexiko (Ostpazifik), Nicaragua, Panama, Revillagigedo 
Meerestiefe:
50 - 450 Meter 
Größe:
bis zu 26cm 
Temperatur:
12,2°C - 14,4°C 
Futter:
Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krabben, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-04-15 09:48:19 

Haltungsinformationen

Prof. Dr. John E. McCosker, Lehrstuhl für Aquatische Biologie (emeritiert) von der Kalifornische Akademie der Wissenschaften San Francisco, Kalifornien, USA und Direktor des Steinhart Aquarium hat uns freundlicher Weise die Nutzung seines Fotos des Tiefsee-Zwergzackenbarsch Liopropoma longilepis schriftlich genehmigt.

Dieser Zwergbarsch gilt aufgrund seiner Tiefenverbreitung (bis zu 250 Meter Wassertiefe) als extrem rar und aus diesem Grund gibt es auch nur ganz wenige in-situ Fotos dieser wirklich prächtigen Art, umso glücklicher sind wir über die Bildnutzungserlaubnis.

Liopropoma longilepis kommt von der äußersten Südspitze der zu Mexiko gehörenden Halbinsel Niederkalifornien (Golf von Kalifornien / Baja California) bis zum Golf von Panama im südlichen Mittelamerika vor, wo der Barsch in Korallenriffen und tiefergelegenen felsigen Riffen vorkommt.
Wie es bei leider sehr vielen Beispielen immer wieder vorkommt, sind die genannten Vorkommensgebiete, je nach Quelle, sehr unterschiedlich.
Dies mag durchaus daran liegen, dass Funkmeldungen dieser Art überwiegend nur mit Hilfe eines Unterwasserfahrzeugs möglich sind, und je mehr Unterwaserfahrzeuge in einem engen Meeresbereich forschen, desto seltener sind Fundmeldungen, da die Tiere sich oftmals durch die helle Suchscheinwerfer gestört fühlen und sich in dunklere Bereiche zurückziehen.

Der Oberkopf und Körper von Liopropoma longilepis ist rosafarben und bauchseitig weißlich, die Iris der Augen ist blaugrau und ein gelbbrauner Streifen zieht sich von der Mitte der Augenhinterseite bis zur Schnauzenspitze.
Ein roter Streifen verläuft von der Augenhinterseite entlang der Körpermittellinie bis zur Mitte der Schwanzflosse, und ein gelblicher Streifen entlang der Oberkieferoberseite zurück zur unteren hinteren Ecke des Operculums
Entlang der Oberseite des Körpers auf jeder Seite der Mittellinie verläuft ein gelblicher Streifen, von der Mitte des Nackenrückens bis zum oberen Rand der Schwanzflosse.
Die Flossen sind leicht rosafarben, die äußere Hälfte der Rückenflosse gelb, der obere und untere Rand des Schwanzes gelb, ebenso der vordere Rand der Anal- und Beckenflosse.

Der Körper des Barschs ist mäßig langgestreckt und wirkt zusammengedrückt, sein Kopf spitz ist, mit einem nahezu waagerechtem Oberprofil.
Die Augen werden als mäßig bis groß bezeichnet (oft bei Tiefseearten), das Mund ist mäßig groß und leicht schräg, die Unterkiefer vorstehend.
Die Rückenflosse zeigt im geöfneten Zustand 8 deutliche Stacheln, die Körperschuppen des Barschs sind klein und rau.

Obwohl der Barsch ein farbliches Highlight in einem großen Riffaquarium wäre, und tatsächlich ab und an im ausländischen Fachhandel angeboten wird, müsst ein Interessierter dafür recht tief in die Tasche greifen.

Synonym: Liopropoma liolepis Garman, 1899

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