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Cephalopholis taeniops Westafrikanische Juwelenbarsch

Cephalopholis taeniops wird umgangssprachlich oft als Westafrikanische Juwelenbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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© Dr. Peter Wirtz

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4625 
AphiaID:
279154 
Wissenschaftlich:
Cephalopholis taeniops 
Umgangssprachlich:
Westafrikanische Juwelenbarsch 
Englisch:
Bluespotted Seabass 
Kategorie:
Zackenbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Serranidae (Familie) > Cephalopholis (Gattung) > taeniops (Art) 
Erstbestimmung:
(Valenciennes, ), 1828 
Vorkommen:
Angola, Äquatorialguinea, Benin, Brasilien, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Golf von Guinea, Kamerun, Kapverdische Inseln, Kongo, Marokko, Mittelmeer, Nigeria, Ost-Atlantik, São Tomé und Principé, Senegal, Sierra Leone, Togo, West Sahara, West-Atlantik  
Meerestiefe:
20 - 200 Meter 
Größe:
40 cm - 70 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Einsiedlerkrebse, Fangschreckenkrebse (Stomatopoden), Felsgarnelen, Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Kalmare, Kleine Fische, Krabben, Krustentiere, Lebendfutter, Räuberische Lebensweise, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-11-03 09:23:54 

Haltungsinformationen

(Valenciennes, 1828)

Dr. Peter Wirtz, von dem die Aufnahme des Westafrikanische Juwelenbarsch stammt, berichtete in einem Artikel in der Datz (Die Aquarien- und Terrarienzeitschrift) über den im Mittelmeer neuerdings vorkommenden Zackenbarsch, der ursprünglich nur von der Westküste Afrikas bekannt war.

Peter Wirtz geht davon aus, dass der Zackenbarsch durch die Straße von Gibraltar, der meist befahrenen Wasserstraße der Welt, in das Mittelmeer eingewandert ist, oder sogar mit dem Ballastwasser von Schiffen in das Mittelmeer gebracht worden ist.

Zu den im Mittelmeer bereits vorhandenen Raubfischen ist also ein zusätzliches Raubtier hinzugekommen, das sich dort offenbar prächtig vermehrt.
Auch durch den Suez-Kanal kommen immer wieder Fischarten in das Mittelmeer, die dort noch nicht heimisch waren.

Dieser hübsche Großbarsch lebt üblicherweise in 20 bis 200 Meter Tiefe über felsigen und sandigen Gründen und ist ein protogyner Hermaphrodit.

Zur aktuellen Situation der Bedrohung dieser Fischart gibt die IUCN Rote Liste auf der einen Seite "mangelhafte bzw. ungenügende Daten an" verweist aber darauf, dass im Jahr 2000 noch 350 Tonnen dieses Zackenbarschen gefangen wurden.

Um Ihnen ein Vergleichsbild zu geben:
350 Tonnen entsprechen 700.000 Packungen Röstkaffee a 500 Gramm oder 3.500.000 Packungen Tafelschokolade a 100 Gramm!

Auf einen LKW ca. passen 60 Euro-Paletten a 720 Packungen Röstkaffee = 43.200 Packungen.
Wir sprechen also von über 16 vollen LKW-Ladungen Zackenbarsch, der an der Westküste Afrikas gefangen wurde!
Warum dieser Vergleich?
Fishbase gibt an, dass sich die Population des Westafrikanischen Juwelenbarsches, je nach Individuendichte, erst in einer Zeit von 4,5 bis 14 Jahren verdoppelt....

Bekannte Synonyme:
Bodianus maculatus Bowdich, 1825
Bodianus taeniops (Valenciennes, 1828)
Epinephelus taeniops (Valenciennes, 1828)
Serranus taeniops Valenciennes, 1828

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