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Cephalopholis argus Blaupunkt-Zackenbarsch

Cephalopholis argus wird umgangssprachlich oft als Blaupunkt-Zackenbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 3000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
37 
AphiaID:
218174 
Wissenschaftlich:
Cephalopholis argus 
Umgangssprachlich:
Blaupunkt-Zackenbarsch 
Englisch:
Argus Grouper, Blue-spotted Grouper, Peacock Grouper, Peacock Hind, Peacock Rockcod, Worldwide-peacock Rockcod 
Kategorie:
Zackenbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Serranidae (Familie) > Cephalopholis (Gattung) > argus (Art) 
Erstbestimmung:
Schneider, 1801 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Banggai-Inseln, Bangladesch, Brunei Darussalam, Caroline-Atoll, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Guam, Hawaii, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komoren, La Réunion, Lord Howe Insel, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Raja Ampat, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Samoa, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sumatra, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Tonga, Tuamotu-Archipel, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam, Wake-Atoll, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel , Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 40 Meter 
Größe:
bis zu 45cm 
Temperatur:
23°C - 28°C 
Futter:
Futtergarnelen, Garnelen, Kleine Fische, Krustentiere, Stinte 
Aquarium:
~ 3000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-01-29 10:12:32 

Haltungsinformationen

Schneider, 1801

Robert Trejbal hält einige Zackenbarsche, die sich alle gut miteinander vergesellschaften liesen(wenn man neue Tiere dazu setzt, müssen die Alteingesessenen gut durchgefüttert sein,dann stellen sie den neuen Fischen auch nicht nach).

Mit Doktoren und Kaisern hat Robert kein Problem. Sogar der Putzerfisch wird problemlos akzeptiert. Steinkorallen allgemein wachsen trotz reichhaltiger Fütterung der Cephalopoden gut und zeigen schöne Farben.

Beim Kauf von kleinen Exemplaren von C.miniata ist darauf zu achten,dass sie schon beim Händler gut fressen, weil kleine Tiere oft durch den Transport geschwächt sind und sich nur langsam an Futter gewöhnen.

Man sollte das Riff so aufbauen, dass jedes Tier seinen eigenen Unterstand hat.
Es kommt auch oft vor(bei mir),dass große Sacrophyton als Unterstand benutzt werden oder die Tiere sich darauf ausruhen, aber das ist nicht weiter schlimm.
Es ist anzumerken,dass aquariengewachsene Tiere immer etwa 3-5cm kleiner bleiben, aus welchen Gründen auch immer.
Sie wachsen zwar schnell heran,aber irgendwann gibt es eine Phase, in der sich das Wachstum plötzlich verlangsamt, bei ca. 3/4 der zu erreichenden Größe.

Futter: Auch Stinte, sowie geschältes Krabbenfleisch.

Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.

Die Ursache liegt bei (bestimmte Einzeller (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und gut verträgliche Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:

Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.

Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.

Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.

Achtung: Ein Gegengift existiert nicht!

Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.

Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.


Mehr Informationen finden Sie hier:

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm

Synonyme:
Bodianus guttatus Bloch, 1790
Bodianus jacobevertsen Lacepède, 1802
Bodianus jacob-evertsen Lacepède, 1802
Cephalopholis guttata (Bloch)
Cephalopolis argus Schneider, 1801
Epinephelus argus (Schneider, 1801)
Serranus guttatus (Bloch, 1790)
Serranus immunerur Montrouzier, 1857
Serranus myriaster Valenciennes, 1828
Serranus thyrsites Saville-Kent, 1893

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Serranidae (Family) > Epinephelinae (Subfamily) > Cephalopholis (Genus) > Cephalopholis argus (Species)

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Allgemein

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