Haltungsinformationen
Trimma charon © 2026 Viktor N. Peinemann, Sergey V. Bogorodsky, Matthew D. Tietbohl Talas, Michael L. Berumen.
Trimma charon – eine neue Zwerggrundel aus dem Roten Meer
Trimma charon gehört zur Familie der Grundeln (Gobiidae). Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erschien am 24. September 2026 in der Fachzeitschrift ZooKeys. Grundlage waren zwei Exemplare, die im nördlichen Roten Meer vor Saudi-Arabien gesammelt wurden. Ihr Fundort lag in 30 Metern Tiefe am Eingang einer Höhle an einem steilen Außenriffhang.
Auffällig ist die Färbung: Der Körper ist durchscheinend und trägt einen breiten orange-roten Seitenstreifen, der vom Auge bis zum Ansatz der Schwanzflosse reicht. Drei schmale, helle Querbänder unterbrechen diesen Streifen. Charakteristisch sind außerdem goldene Flecken auf der Schwanzflosse und der Schwanzwurzel. Die Iris zeigt vier ungleich große weiße und orangefarbene Bereiche.
Die Abgrenzung gegenüber ähnlichen Arten, insbesondere Trimma anaima, beruht auf einer Kombination anatomischer Merkmale. Dazu zählen 14 unverzweigte Brustflossenstrahlen, schuppenlose Wangen und Kiemendeckel sowie ein kurzer, unverzweigter fünfter Bauchflossenstrahl. Die Studie enthält zudem einen bebilderten Bestimmungsschlüssel für die Trimma-Arten des Roten Meeres. Mit der Neubeschreibung steigt ihre Zahl dort auf elf.
Der Name „charon“ bezieht sich auf Charon, den Fährmann der griechischen Unterwelt, der für die Überfahrt der Verstorbenen Münzen erhielt. Die goldenen Flecken am Schwanz erinnern an diese Münzen und gaben den Anlass zur Namenswahl.
Bei einer Haltung im Meerwasseraquarium sollte auf einen ruhigen und nicht agressiven Beibesatz geachtet werden.
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Trimma charon – eine neue Zwerggrundel aus dem Roten Meer
Trimma charon gehört zur Familie der Grundeln (Gobiidae). Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erschien am 24. September 2026 in der Fachzeitschrift ZooKeys. Grundlage waren zwei Exemplare, die im nördlichen Roten Meer vor Saudi-Arabien gesammelt wurden. Ihr Fundort lag in 30 Metern Tiefe am Eingang einer Höhle an einem steilen Außenriffhang.
Auffällig ist die Färbung: Der Körper ist durchscheinend und trägt einen breiten orange-roten Seitenstreifen, der vom Auge bis zum Ansatz der Schwanzflosse reicht. Drei schmale, helle Querbänder unterbrechen diesen Streifen. Charakteristisch sind außerdem goldene Flecken auf der Schwanzflosse und der Schwanzwurzel. Die Iris zeigt vier ungleich große weiße und orangefarbene Bereiche.
Die Abgrenzung gegenüber ähnlichen Arten, insbesondere Trimma anaima, beruht auf einer Kombination anatomischer Merkmale. Dazu zählen 14 unverzweigte Brustflossenstrahlen, schuppenlose Wangen und Kiemendeckel sowie ein kurzer, unverzweigter fünfter Bauchflossenstrahl. Die Studie enthält zudem einen bebilderten Bestimmungsschlüssel für die Trimma-Arten des Roten Meeres. Mit der Neubeschreibung steigt ihre Zahl dort auf elf.
Der Name „charon“ bezieht sich auf Charon, den Fährmann der griechischen Unterwelt, der für die Überfahrt der Verstorbenen Münzen erhielt. Die goldenen Flecken am Schwanz erinnern an diese Münzen und gaben den Anlass zur Namenswahl.
Bei einer Haltung im Meerwasseraquarium sollte auf einen ruhigen und nicht agressiven Beibesatz geachtet werden.
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






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