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Gobiodon limmoni Limmons Korallengrundel

Gobiodon limmoni wird umgangssprachlich oft als Limmons Korallengrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Raffles Bulletin of Zoology (RBZ)

Foto: Amahai, Südküste der Insel Seram, Maluku Tengah, Provinz Maluku, Indonesien

/ Paratyp MZB 27878 / © Kunto Wibowo
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Raffles Bulletin of Zoology (RBZ)

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18262 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Gobiodon limmoni 
Umgangssprachlich:
Limmons Korallengrundel 
Englisch:
Limmon’s Coral Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Gobiodon (Gattung) > limmoni (Art) 
Vorkommen:
Ambon, Indonesien, Molukken, Seram 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
2 - 4 Meter 
Habitate:
Auf lebenden Korallen, Korallenriffe 
Größe:
1,6 cm - 2,14 cm 
Temperatur:
27°C - 30°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-11 10:54:31 

Haltungsinformationen

Am 20.11 2022 und am 11. und 12. Dezember 2024 konnte Dr. Kunto Wibowo um die Seram- und Ambon-Inseln, die beide im Archipel der Molukken liegen und gehört zur indonesischen Provinz Maluku gehören, bis dato unbekannte Grundeln der Gattung Gobiodon mit einem Handnetz sammeln.

Die Veröffentlichung der Erstbeschreibung der neuen Gobiodon Art Gobiodon limmoni erfolgte dann am 6. April 2026.

Die neue Korallen-Grundel lebt als Kommensale in der großpolypigen Steinkoralle Acropora gemmifera, wo sie vor Fressfeinden in der Regel sehr gut geschützt ist.

Der Körper ist grünlich-braun bis grünlich-grau, mit undeutlichem bräunlichem Längsstreifen auf der oberen Seitenfläche, der sich vom hinteren Augenhöhlenrand bis unterhalb des hinteren Endes der Rückenflossenbasis erstreckt.
Die Grundfarbe von Gobiodon limmoni ist von Kopf und Körper grünlich-braun bis grünlich-grau, mit miteinander verbundenen, vertikal schrägen, unregelmäßigen rot-orangefarbenen Flecken und wurmförmigen Streifen im Wangen- und Kiemendeckelbereich.
Die Zwischenräume sind blass blaugrün bis blaugrau und bilden ein netzartiges Muster.

Im Gegensatz zu anderen Gobiodonarten befindet sich kein deutlicher dunkler Fleck an der posterodorsalen Spitze der Kiemenöffnung.

Das Auge ist von einem schmalen rot-orangefarbenen Ring umgeben.

Alle Flossen der Limmons Korallengrundel sind mit halbtransparenten Membranen ausgestattet, die Rückenflossen mit einem kleinen rötlich-orangefarbenen Fleck an der Basis jeder Membran zwischen den Strahlen.

Kopf und Körper der korallenassozierten Grundel sind schuppenfrei, die Kiemenöffnung ist groß und erstreckt sich ventral bis auf Höhe der untersten Brustflossenbasis.

Über die Ernährung und Vermehrung der Art fehlen aber noch Forschungsdaten.

Etymologie:
Der Artname "limmoni" wurde zu Ehren von Gino V. Limmon (Pattimura-Universität) benannt, der die Untersuchung der Fischfauna in den Gewässern rund um die Molukken (Indonesien) großzügig unterstützt hat.

Wir bedanken uns herzlichst bei Herrn Dr. Kunto Wibowo für die beiden zur Verfügung gestellten Fotos der neuen Art,

Bilder

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