Haltungsinformationen
Alpheus fenneri Bruce, 1994
Knallkrebse (Alpheidae) sind eine artenreiche Familie der Caridea (Garnelen). Sie sind in Tropen und Subtropen verbreitet, viele Arten leben in Korallenriffen. (manche aber auch Brackwasser gar Süßwasser) Knallkrebse sind bodenlebend (benthisch). Sie sind zudem schlechte Schwimmer. Einige Mitglieder dieser Familie leben mit Grundeln und Seeanemonen in Symbiose, wenige sogar mit Seewalzen. Sie werden daher unter anderem auch Symbiose-Garnelen genannt, wenn auch der Begriff Knallkrebs sich in der Aquaristik durchgesetzt hat.
Alpheus ist eine Gattung der Schnappergarnelen aus der Familie der Alpheidae. Diese Gattung umfasst mehr als 250 Arten und ist damit die artenreichste Gattung der Garnelen. Wie bei anderen Schnappergarnelen sind die Scheren von Alpheus asymmetrisch, wobei eine der Scheren vergrößert ist, um ein knallendes Geräusch zu erzeugen.
Alpheus fenneri lebt in Symbiose mit der Riesen Garnelen-Grundel Amblyeleotris fontanesii. Fenners Knallkrebs ist der größte der symbiotischen Knallkrebse. Bemerkenswert ist, dass der kurzsichtige Knallkrebs eine seiner Antennen in Kontakt mit der Garnelengrundel hält. Die scharfsichtige Grundel fungiert als Wächter und signalisiert dem Knallkrebs durch Flossenschläge, bei Annäherung eines Fressfeindes zum Bau zurückzukehren.
Beschreibung Alpheus fenneri: Grundfarbe des Körpers einheitlich orangebraun; Antennenstiele, erste Schreitbeine und Schwanzfächer ähnlich; Antennengeißeln purpurfarben; Spitzen der Finger der ersten Schreitbeine weiß; zweite bis fünfte Schreitbeine rosa, Dactylen der Laufschreitbeine weiß; Hinterränder der Uropoden blass purpurfarben.
Der Artname "fenneri " ehrt Dr. Fenner A. Chace, jr., in Anerkennung seiner umfangreichen Beiträge zur Kenntnis der Alpheidengarnelen über viele Jahre hinweg, insbesondere für seine jüngste Studie über die Alpheidengarnelen der Albatross-Philippinen-Expedition.
Anmerkungen. Die nahe verwandte Art Alpheus bellulus ist ebenfalls ein bekannter Begleiter von Grundeln und wurde zusammen mit einem Partner gefunden, der eng mit dem von Alpheus fenneri verwandt ist, nämlich Amblyeleotris japonicus Takagaki (Miya und Miyaki, 1969).
Bodengrund
Damit der Krebs auch eine passende Höhle bauen kann, sollte genügen Korallenbruch von 2 - 5 cm Größe vorhanden sein. Die Höhe des Bodengrundes muss an einigen Stellen mindestens 3 - 4 cm haben (optimaler wären 6 cm), damit auch eine entsprechend große Höhle gebaut werden kann, je nach Assoziationspartner.
Fressfeinde
Sollten in ihrem Aquarium über einen kürzeren Zeitraum von ihrer $lat nur noch leere Körperpanzer (nicht die Exuvie) vorhanden sein und keine anderen Werte für den Tod verantwortlich sind, dann könnte dies an Pericelis tectivorum oder Ilyella gigas liegen. Diese Tiere leben sehr versteckt, sind meistens Nachtaktiv und stellen Garnelen und Krabben nach.
Natürlich sollten auch keine großen Drückerfisch, Kugelfisch, Igelfische in Becken vorhanden sein, weil die Fische die Garnelen bzw. Krabben als natürliche Nahrung ansehen.
Knallkrebse (Alpheidae) sind eine artenreiche Familie der Caridea (Garnelen). Sie sind in Tropen und Subtropen verbreitet, viele Arten leben in Korallenriffen. (manche aber auch Brackwasser gar Süßwasser) Knallkrebse sind bodenlebend (benthisch). Sie sind zudem schlechte Schwimmer. Einige Mitglieder dieser Familie leben mit Grundeln und Seeanemonen in Symbiose, wenige sogar mit Seewalzen. Sie werden daher unter anderem auch Symbiose-Garnelen genannt, wenn auch der Begriff Knallkrebs sich in der Aquaristik durchgesetzt hat.
Alpheus ist eine Gattung der Schnappergarnelen aus der Familie der Alpheidae. Diese Gattung umfasst mehr als 250 Arten und ist damit die artenreichste Gattung der Garnelen. Wie bei anderen Schnappergarnelen sind die Scheren von Alpheus asymmetrisch, wobei eine der Scheren vergrößert ist, um ein knallendes Geräusch zu erzeugen.
Alpheus fenneri lebt in Symbiose mit der Riesen Garnelen-Grundel Amblyeleotris fontanesii. Fenners Knallkrebs ist der größte der symbiotischen Knallkrebse. Bemerkenswert ist, dass der kurzsichtige Knallkrebs eine seiner Antennen in Kontakt mit der Garnelengrundel hält. Die scharfsichtige Grundel fungiert als Wächter und signalisiert dem Knallkrebs durch Flossenschläge, bei Annäherung eines Fressfeindes zum Bau zurückzukehren.
Beschreibung Alpheus fenneri: Grundfarbe des Körpers einheitlich orangebraun; Antennenstiele, erste Schreitbeine und Schwanzfächer ähnlich; Antennengeißeln purpurfarben; Spitzen der Finger der ersten Schreitbeine weiß; zweite bis fünfte Schreitbeine rosa, Dactylen der Laufschreitbeine weiß; Hinterränder der Uropoden blass purpurfarben.
Der Artname "fenneri " ehrt Dr. Fenner A. Chace, jr., in Anerkennung seiner umfangreichen Beiträge zur Kenntnis der Alpheidengarnelen über viele Jahre hinweg, insbesondere für seine jüngste Studie über die Alpheidengarnelen der Albatross-Philippinen-Expedition.
Anmerkungen. Die nahe verwandte Art Alpheus bellulus ist ebenfalls ein bekannter Begleiter von Grundeln und wurde zusammen mit einem Partner gefunden, der eng mit dem von Alpheus fenneri verwandt ist, nämlich Amblyeleotris japonicus Takagaki (Miya und Miyaki, 1969).
Bodengrund
Damit der Krebs auch eine passende Höhle bauen kann, sollte genügen Korallenbruch von 2 - 5 cm Größe vorhanden sein. Die Höhe des Bodengrundes muss an einigen Stellen mindestens 3 - 4 cm haben (optimaler wären 6 cm), damit auch eine entsprechend große Höhle gebaut werden kann, je nach Assoziationspartner.
Fressfeinde
Sollten in ihrem Aquarium über einen kürzeren Zeitraum von ihrer $lat nur noch leere Körperpanzer (nicht die Exuvie) vorhanden sein und keine anderen Werte für den Tod verantwortlich sind, dann könnte dies an Pericelis tectivorum oder Ilyella gigas liegen. Diese Tiere leben sehr versteckt, sind meistens Nachtaktiv und stellen Garnelen und Krabben nach.
Natürlich sollten auch keine großen Drückerfisch, Kugelfisch, Igelfische in Becken vorhanden sein, weil die Fische die Garnelen bzw. Krabben als natürliche Nahrung ansehen.






Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii