Haltungsinformationen
Enneapterygius viridicauda ist nur aus dem Südwesten von Flores, Indonesien, bekannt.
Die Art wurde beobachtet in 1-5 Metern Tiefe in einem gemischten Lebensraum aus Korallen, Schwämmen und Algen beobachtet, der das ganze Jahr über Wellen und Brandung ausgesetzt ist.
Ihre ungewöhnliche rosa-grüne Körperfärbung dient in diesem Lebensraum als Tarnung, die Körperfarben verschmelzen mit dem Hintergrund.
Männchen von Enneapterygius viridicauda sind in der vorderen Körperhälfte rosafarben, mit drei unregelmäßigen helleren Balken, die vordere Seitenlinie ist mit einer Reihe von 9 dunkelbraunen Flecken versehen und die hintere Körperhälfte olivgrün.
Der Kopf ist vor den Augen und bis zum Brustflossenansatz mit dunkelolivbrauner Maske versehen, die Wangen sind dicht mit schwarzen Melanophoren bedeckt.
Am Ansatz der Brustflossen ist ein senkrechtverlaufender schwärzlicher Streifen erkennbar, das Hinterhaupt grünlich gelb.
Die Schnauze ist mit einigen grünen Flecken versehen, das Auge ist dunkelolivgrün und die Pupille orange umrandet.
Die vordere Membran der ersten Rückenflosse weiß, andere Membranen der Rückenflosse hingegen durchscheinend, basal dicht mit Melanophoren bedeckt.
Die Afterflosse ist schwarz, vorne weiß, die Spitzen der Flossenstrahlen sind ebenfalls weiß, während die Schwanzflosse dunkelolivgrün ist.
Alle Brustflossenstrahlen sind dunkelrot, basal weiß, die Beckenflossen weiß.
Weibchen haben eine ähnliche Färbung wie die Männchen, sind aber insgesamt heller und ohne eine dunkle Kopfmaske.
Die ähnlichste Art, Enneapterygius flavoccipitis, ist im östlichen Indischen Ozean und im westlichen Pazifik weit verbreitet, fehlt jedoch in Nusa Tenggara (Indonesien), wo sie offenbar durch Enneapterygius viridicauda ersetzt wird.
Der Erstautor verhielt von Tauchern Fotos von weiteren Exemplaren von Enneapterygius viridicauda aus der Komodo-Region und dem östlichen Sumbawa, einer der Kleinen Sundainseln.
Etymologie. Das Epitheton "viridicauda" bezieht sich auf den markanten grünen Schwanz: "viridis" (lateinisch) für "grün", und "cauda" (lateinisch) für "Schwanz".
Citation: Fricke, R., Erdmann, M.V. & Sianipar, A. (2024)
Enneapterygius viridicauda, a new triplefin (Teleostei: Tripterygiidae) from Flores, Indonesia, eastern Indian Ocean.
Journal of the Ocean Science Foundation, 41, 22–29.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Die Art wurde beobachtet in 1-5 Metern Tiefe in einem gemischten Lebensraum aus Korallen, Schwämmen und Algen beobachtet, der das ganze Jahr über Wellen und Brandung ausgesetzt ist.
Ihre ungewöhnliche rosa-grüne Körperfärbung dient in diesem Lebensraum als Tarnung, die Körperfarben verschmelzen mit dem Hintergrund.
Männchen von Enneapterygius viridicauda sind in der vorderen Körperhälfte rosafarben, mit drei unregelmäßigen helleren Balken, die vordere Seitenlinie ist mit einer Reihe von 9 dunkelbraunen Flecken versehen und die hintere Körperhälfte olivgrün.
Der Kopf ist vor den Augen und bis zum Brustflossenansatz mit dunkelolivbrauner Maske versehen, die Wangen sind dicht mit schwarzen Melanophoren bedeckt.
Am Ansatz der Brustflossen ist ein senkrechtverlaufender schwärzlicher Streifen erkennbar, das Hinterhaupt grünlich gelb.
Die Schnauze ist mit einigen grünen Flecken versehen, das Auge ist dunkelolivgrün und die Pupille orange umrandet.
Die vordere Membran der ersten Rückenflosse weiß, andere Membranen der Rückenflosse hingegen durchscheinend, basal dicht mit Melanophoren bedeckt.
Die Afterflosse ist schwarz, vorne weiß, die Spitzen der Flossenstrahlen sind ebenfalls weiß, während die Schwanzflosse dunkelolivgrün ist.
Alle Brustflossenstrahlen sind dunkelrot, basal weiß, die Beckenflossen weiß.
Weibchen haben eine ähnliche Färbung wie die Männchen, sind aber insgesamt heller und ohne eine dunkle Kopfmaske.
Die ähnlichste Art, Enneapterygius flavoccipitis, ist im östlichen Indischen Ozean und im westlichen Pazifik weit verbreitet, fehlt jedoch in Nusa Tenggara (Indonesien), wo sie offenbar durch Enneapterygius viridicauda ersetzt wird.
Der Erstautor verhielt von Tauchern Fotos von weiteren Exemplaren von Enneapterygius viridicauda aus der Komodo-Region und dem östlichen Sumbawa, einer der Kleinen Sundainseln.
Etymologie. Das Epitheton "viridicauda" bezieht sich auf den markanten grünen Schwanz: "viridis" (lateinisch) für "grün", und "cauda" (lateinisch) für "Schwanz".
Citation: Fricke, R., Erdmann, M.V. & Sianipar, A. (2024)
Enneapterygius viridicauda, a new triplefin (Teleostei: Tripterygiidae) from Flores, Indonesia, eastern Indian Ocean.
Journal of the Ocean Science Foundation, 41, 22–29.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Journal of the Ocean Science Foundation