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Leptogorgia waltonae Gorgonie

Leptogorgia waltonae wird umgangssprachlich oft als Gorgonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12263 
AphiaID:
1264294 
Wissenschaftlich:
Leptogorgia waltonae 
Umgangssprachlich:
Gorgonie 
Englisch:
Sea Fan 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Gorgoniidae (Familie) > Leptogorgia (Gattung) > waltonae (Art) 
Erstbestimmung:
Olvera, Hernández, Sánchez & Gómez-Gutiérrez, 2018 
Vorkommen:
Endemische Art, Mexiko (Ostpazifik), Revillagigedo 
Meerestiefe:
0 - 1025 Meter 
Größe:
1,7 cm - 4,5 cm 
Temperatur:
23°C - 28°C 
Futter:
Azooxanthellat, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Ruderfußkrebse (Copepoden), Suspensionsfresser, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Leptogorgia abietina
  • Leptogorgia acuta
  • Leptogorgia aequatorialis
  • Leptogorgia albipunctata
  • Leptogorgia annobonensis
  • Leptogorgia arbuscula
  • Leptogorgia aureoflavescens
  • Leptogorgia barbadensis
  • Leptogorgia barnardi
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-26 13:31:38 

Haltungsinformationen

Leptogorgia waltonae wurde 2018 aus den Gewässern um die Revillagigedo-Inseln gefunden, die Koralle wuchs dort auf vulkanischen Unterwasserfelsen.
Mit der gleichen Erstbeschreibung wurde auch die neu entdeckte Gorgonie Eugorgia wilkiei vorgestellt.

Größere, aber auch relativ seltene Kolonien von Leptogorgia waltonae sind buschig klein (4,5 cm hoch und 3,9 cm breit) mit rötlich-violetter oder rosa Färbung, alle Zweige wachsen unregelmäßig in mehrere Richtungen, einschließlich einiger, die auf das Substrat gerichtet sind.

Lebensraum.
Die Kolonien von Leptogorgia waltonae wurden an vulkanischem Gestein bis zu einer Tiefe von 25 m gesammelt und die höchste Vorkommensdichte wurde in 10 Metern Tiefe beobachtet.
Beobachtungen mit dem Tauchboot DEEPSEE bis zu 200 m Tiefe im April 2016 bestätigten, dass diese Art ein flaches Verteilungsmuster hat (<25 m Tiefe).
Leptogorgia waltonae teilt seinen benthischen Lebensraum mit einem dominanten Schwamm (Aplysina revillagigedi Cruz-Barraza, Carballo, Rocha-Olivares, Ehrlich & Hog, 2012), der einen hohen Anteil an bedeckter Fläche auf den Vulkangesteinen hat.

Distribution.
Leptogorgia waltonae ist nur vom Revillagigedo Archipel (Socorro und San Benedicto Inseln) bekannt. G

Etymologie.
Leptogorgia waltonae ist zu Ehren von Christy Ruth Walton (USA) Unterwasser-Abenteurerin und Fotografin benannt. Eine leidenschaftliche Frau, die mehrere Forschungsprogramme und Expeditionen im tropischen Ostpazifik unterstützt und Wissenschaftler, die an der Erforschung und Erhaltung von Biota im Golf von Kalifornien und im mexikanischen Pazifik beteiligt sind, mit Begeisterung, Finanzierung, Ausrüstung und Reiseunterstützung unterstützt.

Für aquaristische Erfahrungen zu Leptogorgia waltonae ist es nicht nur zu früh, es ist aufgrund des Vorkommensgebiet nicht zu erwarten, dass die Koralle in den Fachhandel kommt (Endmische Art werden in der Regel besonders geschützt)


Quelle.
Olvera, U.; Hernández, O.; Sánchez, C.; Gómez-Gutiérrez, J. (2018)
Two new endemic species of Gorgoniidae (Cnidaria, Anthozoa, Octocorallia) from Revillagigedo Archipelago, Mexico.
Zootaxa. 4442(4): 523.,

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