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Leptogorgia ruberrima Rote Gorgonie, Rote Hornkoralle, Tiefrote Hornkoralle

Leptogorgia ruberrima wird umgangssprachlich oft als Rote Gorgonie, Rote Hornkoralle, Tiefrote Hornkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12226 
AphiaID:
286276 
Wissenschaftlich:
Leptogorgia ruberrima 
Umgangssprachlich:
Rote Gorgonie, Rote Hornkoralle, Tiefrote Hornkoralle 
Englisch:
Red Sea-Fan 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Gorgoniidae (Familie) > Leptogorgia (Gattung) > ruberrima (Art) 
Erstbestimmung:
(Koch,), 1886 
Vorkommen:
Ghana, Golf von Guinea, Kanarische Inseln, Mittelmeer, Ost-Atlantik, West-Afrika 
Meerestiefe:
10 - 200 Meter 
Größe:
bis zu 50cm 
Temperatur:
17,5°C - 24,5°C 
Futter:
Azooxanthellat, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Gelöste anorganische Stoffe (z.B. NaCL,CA, Mag, K, I.P), Gelöste organische Stoffe (z.B. Kohlenhydrate, Proteine, Nukleinsäuren...), Meeresschnee, Ruderfußkrebse (Copepoden), Suspensionsfresser 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Leptogorgia abietina
  • Leptogorgia acuta
  • Leptogorgia aequatorialis
  • Leptogorgia albipunctata
  • Leptogorgia annobonensis
  • Leptogorgia arbuscula
  • Leptogorgia aureoflavescens
  • Leptogorgia barbadensis
  • Leptogorgia barnardi
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-19 10:12:07 

Haltungsinformationen

Leptogorgia ruberrima ist eine intensiv rot gefärbte und ähnlich einem Baum vielfach verzweigt e Gorgonie, die über und über mit kleinen anemonenartigen Polypen besetzt, die jeweils acht Tentakel haben.
Mit Hilfe dieser Tentakel wird kleinstes Zooplankton aus der Strömung gefangen und anschließend verdaut, da diese Gorgonie keine Endosymbionten (Zooxanthellen) besitzt.

In größeren Tiefen profitieren azooxanthellate Korallen auch vom sogenannten Meeresschnee, einem organischen Partikel"regen".
Die fächerähnliche Koralle wird an Steinen, Felsen oder sonstigen festen, harten Substraten gefunden.

Importe der Koralle sind uns nicht bekannt, obwohl es durchaus gut vorstellbar, dass sie von wirklich erfahrenen Aquarianern durchaus gehalten werden könnte (regelmäßige aktive Fütterung).



Synonym: Eumuricea rugosa Thomson, 1927

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

M.Limberger am 13.07.20#2
Bei den Fäden die Traberlilly beschreibt und auf dem Bild zu sehen sind ,handelt es sich nicht um einen Teil der Gorgonie, sondern um Rippenquallen, siehe: Coeloplana sp.01.
Traberlilly am 12.07.20#1
Ich habe diese Gorgonie jetzt seit März 20 und sie ist fast immer voll geöffnet. Sie mag es nicht ganz so hell und liebt viel Strömung.
Mittlerweile hat sie 2 neue Äste ausgebildet.
An den Spitzen der Äste wirft sie lange Fäden aus und zieht sie wieder ein (wie ein Fischer sein Netz). Ich konnte allerdings noch nicht herausfinden ob sie damit Futter fängt oder es der Abwehr dient. Eine andere Gorgonie die ich in die Nähe platziert habe hat bei Berührung dieser Fäden nicht mehr geöffnet. Diese Koralle muss gefüttert werden. Sollte sie sich weiter so entwickeln ist die Haltung als einfach einzustufen. Sie steht bei mir in einem 240 L Becken mit LPS und Weichkorallen. Mein absolutes Lieblingstier.
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