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Leptogorgia ena Gorgonie

Leptogorgia ena wird umgangssprachlich oft als Gorgonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: San Pedro Pochutla, Ost-Pazifik
12 Meter Tiefe
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Odalisca Breedy, Panama Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12233 
AphiaID:
889448 
Wissenschaftlich:
Leptogorgia ena 
Umgangssprachlich:
Gorgonie 
Englisch:
Sea Fan 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Gorgoniidae (Familie) > Leptogorgia (Gattung) > ena (Art) 
Erstbestimmung:
Breedy, Abeytia & Guzman, 2012 
Vorkommen:
Mexiko (Ostpazifik), Revillagigedo 
Meerestiefe:
5 - 12 Meter 
Größe:
bis zu 3cm 
Temperatur:
26,5°C - 27,3°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe (z.B. NaCL,CA, Mag, K, I.P), Gelöste organische Stoffe (z.B. Kohlenhydrate, Proteine, Nukleinsäuren...), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Leptogorgia abietina
  • Leptogorgia acuta
  • Leptogorgia aequatorialis
  • Leptogorgia albipunctata
  • Leptogorgia annobonensis
  • Leptogorgia arbuscula
  • Leptogorgia aureoflavescens
  • Leptogorgia barbadensis
  • Leptogorgia barnardi
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-18 18:28:57 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Leptogorgia ena sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Leptogorgia ena interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Leptogorgia ena bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Es gibt 25 wissenschaftlich beschriebene, gültige Arten aus dem östlichen Pazifik, die nach äußerer Morphologie in drei Artengruppen unterteilt wurden (Guzman und Breedy 2008):
die Leptogorgia alba-Gruppe, die Leptogorgia rigida-Gruppe und die Leptogorgia pumila-Gruppe.

Habitat:
Leptogorgia ena wurde in Felsspalten zusammen mit Kalkalgen, Hydroiden und Schwämmen, lückenhaft verteilt, gefunden.
Die neue Art und Leptogorgia cupidata (Verrill,1865), waren die am häufigsten vorkommenden Oktokorallen die in einer Tiefe von 5-12 m im Untersuchungsgebiet gefunden wurden und einen geeigneten Lebensraum für mehrere andere Arten (z.B. Schnecken, Krebse, Ophiuroide) boten.
Die Korallen können als potenzieller Indikator für Veränderungen in der dortigen Meeresgemeinschaft dienten, da sie in einem Bereich lagen, der für Schwankungen der Wassertemperatur anfällig war.
Die meisten der gesammelten Exemplare hatten Verbindungen mit Schwämmen, die an den Basen und bis zu den Zweigen der Korallen wuchsen.
Im Untersuchungsgebiet kamen andere Oktokorallen wie Leptogorgia alba (Duchassaing und Michelotti, 1864) und Leptogorgia rigida (Verrill, 1864), vor; sowie eine kleine Anzahl von Kolonien von Leptogorgorgia exigua (Verrill, 1870), Pacifigorgia rutila (Verrill, 1868), Pacifigorgia stenobrochis (Valenciennes, 1846) und Muricea austera (Verrill, 1868).

Koloniefarbe:
Die Mehrzahl der beobachteten Kolonien hatten eine dunkelviolette Färbung und waren nicht größer als 3cm.
Häufig wurden aber auch dunkelviolette Kolonien mit dunkelgelben Spitzen gefunden zudem gab es auch Farbvarianten.
Die häufigste Variante war gelb, es wurden aber auch Mischungen aus gelb und dunkelviolett beobachtet.

Etymologie:
Der Artname "ena" kommt aus dem Griechisch ένα, Nummer eins, eine Anspielung auf den Artennamen, der während der ökologischen Studien auf dem Feld gegeben wurde (Lepto1).

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