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Lysmata kuekenthali Kükenthals Putzergarnele

Lysmata kuekenthali wird umgangssprachlich oft als Kükenthals Putzergarnele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1150 
AphiaID:
515372 
Wissenschaftlich:
Lysmata kuekenthali 
Umgangssprachlich:
Kükenthals Putzergarnele 
Englisch:
Kükenthal's Cleaner Shrimp, Peppermint Shrimp 
Kategorie:
Garnelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Lysmatidae (Familie) > Lysmata (Gattung) > kuekenthali (Art) 
Erstbestimmung:
(de Man, ), 1902 
Vorkommen:
Ambon, Indonesien, Indopazifik, Japan, Seychellen, Sri Lanka, Süd-Afrika, West-Pazifik, Zirkumsubtropisch, Zirkumtropisch 
Meerestiefe:
- 267 Meter 
Größe:
bis zu 5cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Frostfutter (große Sorten), Glasrosen 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-01 11:19:36 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Lysmata kuekenthali sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Lysmata kuekenthali interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Lysmata kuekenthali bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(de Man, 1902)

Lysmata kuekenthali putzt einerseits die Fische, als auch ihre Parasiten von der Haut.
Andererseits ist sie dafür bekannt dafür, dass sie, wie Lysmata wurdemanni ,auch Glasrosen frisst. Sie soll sogar deutlich besser an Glasrosen gehen als die anderen bekannten Lysmata-Arten.

Die Vergesellschaftung von zwei und mehreren Garnelen geht sehr gut.

Erscheint überhaupt nicht scheu und ist wie die meisten Garnelen nicht schwer zu halten.
Passen Sie Garnelen besonders gut und langsam an das neue Wasser an, da diese etwas empfindlicher auf Dichteschwankungen reagieren als andere Tiere.

Synonyme:
Hippolysmata kukenthali (de Man, 1902)
Hippolysmata marleyi Stebbing, 1919
Hippolyte kükenthali de Man, 1902

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Eucarida (Superorder) > Decapoda (Order) > Pleocyemata (Suborder) > Caridea (Infraorder) > Alpheoidea (Superfamily) > Hippolytidae (Family) > Lysmata (Genus) > Lysmata kuekenthali (Species)

Bilder

Larve


Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Nudelwasser13 am 01.07.19#12
In meinem 360l Riff starker Glasrosenbefall, mit abspritzen kein dauerhafter Erfolg erzielbar, dann zwei Garnelen eingesetzt, nach 3 Monaten nochmal zwei, da ich die ersten nicht mehr zu Gesicht bekam und die Glasrosen immer noch da waren, hatte ich angenommen das sie eingegangen sind.
Also nochmals zwei eingesetzt, die dann wochenlang ebenfalls nicht mehr gesehen wurden und jetzt nach einem halben Jahr sind alle Glasrosen verschwunden und alle vier Garnelen putzmunter und, wenns Futter gibt, im Becken unterwegs.
Aber bei der kleinsten Störung sind sie auch blitzschnell wieder im Riff veschwunden.
MBK am 03.01.16#11
Hatten 2 Kueckenthali in ein 130 l Cube eingesetzt, welcher von einer schweren Glasrosenplage betroffen war. Es waren 20 Exemplare mit einem Durchmesser von 3-5 cm und unzählige kleine Glasrosen vorhanden.
Die ersten 3-4 Wochen kriegte man keine der Garnelen zu Gesicht und nur anhand von Häutungsresten konnte man annehmen, das diese noch leben. Allerdings wurden die Glasrosen zunehmend weniger.
Jetzt nach 10 Wochen sind alle Glasrosen bis auf eine verschwunden, und diese ehemals größte Glasrose zeigt auch schon deutlich Fraßspuren. Es ist deutlich sichtbar, wenn eine Glasrose angefressen wird, da die Tentakel immer kürzer werden.
Die Lysmata kuekenthali sind nach 10 Wochen in übrigen jetzt auch tagsüber immer zu sehen, bei Fütterung kommen sie sofort aus ihrem Versteck, welches sie anscheinend zu zweit bewohnen.
Die Tiere sind stark gewachsen, beide Exemplare sind größer geworden als 5 cm.
mk-278 am 08.04.15#10
Ich halte jetzt schon seit einiger Zeit 3 Kuekenthalis. Während der Beleuchtungsphase hatte ich bisher noch keine gesehen, sehr selten ist eine unter dem Mondlicht zu beobachten.
Sehr scheue und versteckt lebend.

Eingesetzt wurden sie um meine kleinen Glasrosen zu beseitigen. Bisher jedoch ohne Erfolg...
12 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Lysmata kuekenthali

HeinzT am 04.10.16#1
Ich habe soeben 2 Fotos eingestellt. Gezeigt wird eine Unzahl, frisch geschlüpfter Kükenthaliis in meinem 60er Nano. Ob die kleinen eine Chance haben durch zu kommen. Es sind nur die beiden Elterntiere und ein Leierfisch im Becken.
lG
Heinz

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