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Diskussionen

Haltungserfahrungen

Entacmaea sp. thumbnail

Richter @ Entacmaea sp. am 02.08.21

Ich habe eine Anemone vor dreieinhalb Jahren in mein 180L-Becken gesetzt. Erst hat sie sich ein Jahr gar nicht geteilt. Mittlerweile sind es mehr als 20 Tiere und ich habe einige Exemplare bereits herausgeholt bzw. weggespritzt.

Meine Clownfische lieben sie und auch viele andere Tiere nehmen sie als Partner an.

Ich empfehle die Anemone für kleine Becken, bei denen man überall leicht mit der Hand hinkommt, um sie ggf. mit AiptasiaEx zu entfernen. Für ein großes Becken wäre mir das Vermehrungspotenzial zu gefährlich. Die wandert nämlich durchaus, wenn die Kolonie zu groß wird. Steinkorallen (v.a. SPS) verlieren bei Kontakt mit der Anomone ihr Gewebe.

Fazit: Ein sehr widerstandsfähiges, hübsches und vielseitiges Tier, das im großen Becken wegen seiner Vermehrungsrate durchaus nerven kann.

Ancylomenes venustus thumbnail

Richter @ Ancylomenes venustus am 02.08.21

Nachtrag:

Ich hatte zwischenzeitlich wieder drei Garnelen eingesetzt. Ich empfehle - auch bei anderen Arten der Gattung Ancylonenes - unbedingt eine Abdeckung. Ich selbst habe eine Acrylglasumrandung und sonst keine Verluste durch herausspringende Tiere. Zwei meiner Garnelen haben es aber im Laufe einiger Monate geschafft, dennoch nachts aus dem Becken zu springen. Besonders beim Ablaichen flitzen sie unkoordiniert Richtung Wasseroberfläche. Also erspart euch die Verluste und sorgt für eine Gitterabdeckung.

Gramma loreto thumbnail

Richter @ Gramma loreto am 31.07.19

Ich halte ein Pärchen in seit 1,5 Jahren in einem 175-Liter-Becken. Die Tiere sind super hübsch, wenig anfällig und sehr friedlich allen anderen Bewohnern gegenüber. Sie drohen sich ab und zu und auch dem Schleimfisch wird hier und da mit aufgerissenem Maul gedroht, wenn er mal wieder zu anhänglich ist.

Ich finde die angegebenen 300 Liter als absolutes Mindestmaß etwas überzogen, da die Fische sehr ruhig unterwegs sind. Ob man ein Paar unbedingt in 60 Litern halten muss, weiß ich nicht, aber mMn dürfte es ab 150 Litern gut gehen, sofern man sich beim restlichen Besatz einschränkt.

Was den Geschlechtsunterschied angeht, halte ich die Färbung der Afterflosse für ein ungeeignetes Merkmal. Meine Tiere balzen regelmäßig und bauen Nester. Ich gehe also fest davon aus, dass es sich um Männchen und Weibchen handelt. Die Afterflosse beider Tiere hat einen minimalen lilanen Streifen, es ist kein Unterschied zu erkennen. Will man ein Paar haben, sollte man sehr kleine Tiere einsetzen oder ein kleines und ein größeres Tier.

Und ein wichtiger Hinweis noch: Ich habe auf der Internetseite eines bekannten Aquaristikhändlers überdurchschnittlich viele Kommentare bei Gramma loreto gelesen, bei denen Käufer bemängelt haben, dass die Tiere tot angekommen sind oder nach wenigen Tagen gestorben sind. Mein Fazit wäre diesbezüglich, dass die Tiere den Versand nicht gut überstehen und man die Tiere lieber selbst im Laden kaufen sollte, um einen übermäßig langen Transport zu vermeiden.

Cuapetes tenuipes thumbnail

Richter @ Cuapetes tenuipes am 29.07.19

Ich sah die Garnele im Händlerbecken und musste erst mal googlen, um herauszufinden, um was für ein Tier es sich handelte, da ich es vorher noch nie gesehen hatte.

Ich halte es in 175 Litern und denke, dass auch ein Nano-Becken geeignet wäre. Das Tier sitzt tagsüber auf dem Sand unter einem Überhang, immer an derselben Stelle. Nachts ist die Garnele aktiver und sucht nach Futter. Sie droht Tieren, die ihr zu nah kommen mit ihren langen, dünnen Scheren und wirkt ziemlich durchsetzungsstark, trotz ihrer zerbrechlichen Gestalt.

Interessant ist, dass sie in regelmäßigen Abständen ihren Körper langsam nach vorne schiebt, als würde sie irgendetwas anvisieren und ihn dann ruckartig zurückzieht. Wozu dieses Verhalten dient? - Keine Ahnung. Ansonsten ist C. tenuipes aufgrund seiner fast rein nächtlichen Aktivität m.E. nicht besonders interessant zu beobachten.

Stonogobiops nematodes thumbnail

Richter @ Stonogobiops nematodes am 29.07.19

Ich halte die Grundel mit einem A. randalli seit 1,5 Jahren in einem 175-Liter-Becken. Ich habe anfangs ein paar der Grundeln eingesetzt. Sie haben sich sofort gefunden und sind dicht nebeneinander hergeschwommen und haben nebeneinander auf dem Sand geschlafen, bis sie am zweiten Tag den Krebs gefunden haben und sofort in seine Höhle eingezogen sind. Leider hat die größere Grundel die kleinere nach ca. 4 Wochen aus der Höhle vertrieben. Diese hat immer wieder versucht, in die Höhle zurückzukehren, was aber die größere Grundel heftig unterbunden hat. Letzendlich habe ich das kleinere Tier zum Händler zurück gebracht.

Folgende Vorteile der Symbiose konnte ich beobachten:
Vorteile für den Krebs:
1. Die Grundel hält Ausschau nach Fressfeinden
2. Die Grundel füttert den Krebs z.T. mit Futterbrocken, zumindest bringt sie sie in die Höhle und kommt sofort wieder heraus.
Vorteile für die Grundel:
1. Der Krebs stellt die Höhle zur Verfügung
2. Der Krebs putzt die Grundel regelmäßig, z.T. auch vor dem Eingang

Die Grundel frisst alles angebotene Futter, Frost-, Granulat- und Flockenfutter, gerne größere Brocken.

Die ersten Monate war sie oft vor der Höhle zu sehen, nun verbringt sie seit ein paar Monaten die meiste Zeit in der Höhle und kommt nur noch ab und zu zur Fütterung heraus. Ich vermute, dass es am E. Stigmatura liegt, der sich als Chef im Becken fühlt und schon eine nachgesetzte Feuerschwertgrundel in den Tod getrieben hat.

Interessant finde ich noch, dass meiner Beobachtung nach immer der Krebs den Ton angibt, d.h., der Krebs sucht/baut sich eine Behausung und lockt dann die Grundel an. Beim Umzug in eine neue Höhle war es der Krebs, der zuerst umgezogen ist, die Grundel kam dann später nach.

Insgesamt ein leicht zu haltendes Tier, das man nur mit Krebs halten kann. Alles andere halte ich für nicht artgerecht.

"Was ist das?"

keine