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Pagurus bernhardus Gemeiner Einsiedlerkrebs

Pagurus bernhardus wird umgangssprachlich oft als Gemeiner Einsiedlerkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
940 
AphiaID:
107232 
Wissenschaftlich:
Pagurus bernhardus 
Umgangssprachlich:
Gemeiner Einsiedlerkrebs 
Englisch:
Common Hermit Crab 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Paguridae (Familie) > Pagurus (Gattung) > bernhardus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Britische Inseln, Europäische Gewässer, Mittelmeer, Nord-Atlantik, Nordsee, Ostsee 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
8 cm - 10 cm 
Temperatur:
19°C - 25°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Allesfresser (omnivor), Filtrierer 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-03 13:25:37 

Haltungsinformationen

Pagurus bernhardus (Linnaeus, 1758)

Der gemeine Einsiedlerkrebs des europäischen Atlantik und des Mittelmeerraumes wird ca. 10 cm groß Er ist gelblich, bräunlich / rötlich. Pagurus bernhardus besitzt eine deutlich größere rechte Schere. Der Einsiedlerkrebs zieht sich zum Schutz vor Gefahren in sein Schneckenhaus zurück und verschließt die Öffnung mit der größeren Schere.

Die kleinere linke Schere nutzt er zum greifen der Nahrung. Der Gemeine Einsiedlerkrebs ist ein Filtrierer, Allesfresser, aber auch Aasfresser. Entsprechend seinem natürlichen Lebensraum mag es Pagurus bernhardus etwas kühler.

Wie alle Einsiedlerkrebse häutet sich der gemeine Einsiedler beim Wachstum und benötigt entsprechend größere Schneckenhäuser. Ältere Exemplare bevorzugen Gehäuse von Wellhornschnecken, die oft von Schmarotzeranemonen und anderen Nesseltieren besiedelt sind. Man geht davon aus, dass es sich um eine symbiotische Beziehung handelt, bei der beide Arten etwas von der Beziehung haben. Der Einsiedlerkrebs wird durch die Nesseltiere geschützt und die Nesseltiere werden zu neuen Nahrungsgründen herumgetragen.

Pagurus bernhardus kommt auf Weich- und Hartböden, in Prielen und Gezeitentümpeln vor.

Synonyme:
Bernhardus typicus
Cancer bernhardus
Eupagurus bernhardus
Pagurus eblaniensis
Pagurus streblonyx
Pagurus ulidiae
Pagurus ulidianus

Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Multicrustacea (Superclass) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Eucarida (Superorder) > Decapoda (Order) > Pleocyemata (Suborder) > Anomura (Infraorder) > Paguroidea (Superfamily) > Paguridae (Family) > Pagurus (Genus) > Pagurus bernhardus (Species)

Bilder

Allgemein

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