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Pagurus sinuatus Einsiedlerkrebs

Pagurus sinuatus wird umgangssprachlich oft als Einsiedlerkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12018 
AphiaID:
366791 
Wissenschaftlich:
Pagurus sinuatus 
Umgangssprachlich:
Einsiedlerkrebs 
Englisch:
Hairy Pink Hermit Crab, Hermit Crab 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Paguridae (Familie) > Pagurus (Gattung) > sinuatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Stimpson, ), 1858 
Vorkommen:
Australien, Dampier-Archipel, Kermadecinseln, Korallenmeer, Neuseeland, New South Wales, Östlicher Indischer Ozean, Queensland, Süd-Australien, Süd-Pazifik, Tasmansee, West-Atlantik  
Meerestiefe:
0 - 20 Meter 
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
20°C - 28°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Detritus, Debris (totes organisches Material), Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Krabben, Krustentiere, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-03-11 14:23:08 

Haltungsinformationen

Dieser Einsiedlerkrebs ist durch die rote oder orange Farbe und die behaarten Krallen leicht zu erkennen, Pagurus sinuatus lebt bevorzugt in intertidalen, exponierte, felsigen Bereichen, an Stränden und in Mangroven.

Seine rechte Kralle ist etwas abgeflacht und viel größer als die linke, beide Krallen sind mit feinen, dichten Haaren bedeckt.

Die Augenstöcke sind gesprenkelt und cremefarben, veilchenbraun und orangefarben gebändert, die Augenstöcke haben ein orangefarbenes Band etwa in der Mitte der Gesamtlänge.
Am Körper dieses Einsiedlerkrebses sind Flecken zu erkennen.

Wie die meisten Einsiedlerkrebse ist Pagurus sinuatus ein Aasfresser, er kann sich aber auch von Krebsen und anderen lebenden Beutetieren ernähren.

Einsiedlerkrebse sind im Gegensatz zu anderen Krebsen empfindlicher, da ihr Bauch weich und zart ist und dem Tier ein schützendes Exoskelett fehlt.
Um dieses Problem zu lösen, verwenden sie zum Schutz des Hinterleibs leere Schneckenhäuser. Wie andere Krustentiere wachen Einsiedlerkrebse durch Häutungen, wenn hierdurch ihr altes Gehäuse zu klein wird, müssen sie sich auf die Suche nach einem anderen, größeren Schneckenhaus begeben.

Sie inspizieren potentielle Gehäuse, indem sie sie hochhalten und umdrehen, bevor sie die Sicherheit ihres jetzigen, alten Hauses verlassen.
Manchmal ist das zunächst gewählte Häuschen einfach doch nicht richtig, also wechseln sie zurück zu in ihr ursprüngliches Gehäuse und beginnen die Suche erneut.
Der Wettbewerb um die besten Schneckenhäuser kann aber hart sein und gelegentlich brechen Kämpfe zwischen mehreren Einsiedlerkrebsen um dieses Gehäuse aus.

Synonym: Eupagurus sinuatus (Stimpson, 1858)

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