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Pagurus granosimanus Granulierter Einsiedlerkrebs

Pagurus granosimanus wird umgangssprachlich oft als Granulierter Einsiedlerkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher.


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Pagurus granosimanus-Grainy Hermit Crab, Pillar Point tidepools 2017

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Donna Pomeroy, USA (Copyright Donna Pomeroy) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11457 
AphiaID:
366694 
Wissenschaftlich:
Pagurus granosimanus 
Umgangssprachlich:
Granulierter Einsiedlerkrebs 
Englisch:
Grainy Hermit Crab, Grainyhand Hermit 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Paguridae (Familie) > Pagurus (Gattung) > granosimanus (Art) 
Erstbestimmung:
(Stimpson, ), 1859 
Vorkommen:
Alaska, Golf von Kalifornien / Baja California, Mexiko (Ostpazifik), USA 
Meerestiefe:
1 - 73 Meter 
Größe:
1,5 cm - 2,0 cm 
Temperatur:
7°C - 10°C 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material), Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-03-18 13:37:47 

Haltungsinformationen

Pagurus granosimanus (Stimpson, 1859)

Die Antennen sind einfarbig orange oder rot, ohne Bänder. Der oliv-grüne Carapax hat eine Länge von bis zu 2 cm. Bei juvenilen Exemplaren können die Beine gelb sein. Andere ähnliche Arten, die in der Gezeitenzone vorkommen, haben keine blauen Punkte auf den Beinen. Die blauen manchmal weißen Punkte sind im Verbreitungsgebiet nur bei Pagurus granosimanus zu finden. Das besondere Namensgebende Kennzeichen von Pagurus granosimanus sind die Granulat ähnlichen Strukturen auf dem Körper und besonders auf Armen und Scheren.

Diese Art wird oft in Schneckenhäusern von Tegula funebralis, Searlesia dira oder Nucella lamellosa gefunden. Kleine Individuen leben in Littorina-Gehäusen. Der granulierte Einsiedler scheint Schneckengehäuse vorzuziehen, die groß genug sind, um sich vollständig darin zurückzuziehen zu können.

Pagurus granosimanus soll häufiger die Gehäuse wechseln als P. hirsutiusculus und sich an Gehäusen stark festhalten. Man hat beobachtet, dass Pagurus granosimanus oft P. hirsutiusculus aus seine Gehäusen vertreibt, um diese zu übernehmen.

Der granulierte Einsiedlerkrebs wird oft zur Beute von bodenbewohnende Meeresfischen, wie zum Beispiel von Xiphister atropurpureus (Black prickleback ).

Pagurus granosimanus lebt in felsigen, steinigen Bereichen und zwischen Algen. Er kommt von der Gezeitenzone bis zu einer Tiefe von 73 m vor, die meisten Quellen geben max. 35 m an.

Die Art ist hauptsächlich am Nachmittag und in der Nacht aktiv und manchmal in großen Ansammlungen auf flachen Sandböden zu finden Sie produzieren 3 Bruten pro Jahr. Die Weibchen tragen ihre Eier für etwa 55 Tage, die planktonischen Zoea / Megalopa-Stadien dauern etwa 70 Tage.

Ähnlich sind :
P. beringanus hat rote Bänder und rote Punkte an den Beinen
P. hemphilli hat dunkelrote Beine mit gelben Flecken, mit einem weißen Punkt am Ende
P. samuelis kommt nur an der offenen Küste vor und hat rote Fühler und ein blaues Band

Synonym:
Eupagurus granosimanus Stimpson, 1859 (transferred to Pagurus by Holmes (1900))

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