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Anthopleura ballii Anemone

Anthopleura ballii wird umgangssprachlich oft als Anemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5883 
Wissenschaftlich:
Anthopleura ballii 
Umgangssprachlich:
Anemone 
Englisch:
Anemone 
Kategorie:
Anemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Actiniaria (Ordnung) > Actiniidae (Familie) > Anthopleura (Gattung) > ballii (Art) 
Erstbestimmung:
(Cocks, ), 1851 
Vorkommen:
Europäische Gewässer, Mittelmeer 
Größe:
5 cm - 12 cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-08-15 12:29:51 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Anthopleura ballii sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Anthopleura ballii interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Anthopleura ballii bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Diese Aufnahme stammt von Prof. Dr. Wirtz und gelang beim Tauchen.
Sie zeigt eine ca 5-12 cm groß werdende Anthopleura ballii.

Diese Art Anemone ist in der Lage, sich sowohl sexuell als auch durch Teilung zu vermehren, man findet oft große Mengen der Anemonen in enger Nachbarschaft zusammen. Der englische Name "clonal Anemone" weist bereits daraufhin, dass aus einem einzigen Tier durch die Teilung = Klonen, eine ganz große Kolonie von Anemonen entstehen kann.

Neben den bekannten Zooxanthellen (Dinoflagellaten) befinden sich auch Zoochlorellen, Grünalgen aus der Gattung Chlorella, in der Anemone, beide sorgen für eine kontinuierliche Lieferung von Energie, die die Anemone durch den Fang von Kleinstlebewesen ergänzt.

Interessant ist, dass die Anemone trotz ihrer nesselnden Polypen von einem Ektoparasiten heimgesucht wird, dem Schmarotzerkrebs Doridicola confinis (Humes, 1982).

Zu den bekannten Fressfeinden der Anemone gehören die Breitwarzige Fadenschnecke (Aeolidia papillosa), der Seestern Dermasterias imbricata und der Skorpionsfisch Clinocottus globiceps.

Wird aufgrund es ähnlichem Aussehens leicht mit Urticina felina, Bunodactis verrucosa, und Anthopleura thallia verwechselt.

Weiterführende Links

  1. Medslugs Peter Wirtz (de)

Bilder

Allgemein

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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Anthopleura ballii

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