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Clibanarius erythropus Mittelmeer-Felsküsteneinsiedlerkrebs

Clibanarius erythropus wird umgangssprachlich oft als Mittelmeer-Felsküsteneinsiedlerkrebs bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
893 
Wissenschaftlich:
Clibanarius erythropus 
Umgangssprachlich:
Mittelmeer-Felsküsteneinsiedlerkrebs 
Englisch:
hermit crab 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Vorkommen:
Europäische Gewässer, Mittelmeer, Spanien 
Größe:
bis zu 1cm 
Temperatur:
22°C - 25°C 
Futter:
Algen, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen, Salat 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
sehr einfach 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2004-09-20 13:07:03 

Haltungsinformationen

(Latreille, 1818)

An felsigen und steinig-sandigen Küstenlinien, immer oft massenhaft an flachen, stärker gegliederten Felsbänken der geschützten Brandungszone vertreten.
Klettern bis ins Geröll und in Fluttümpel und überwandern selbst trockenliegende Stellen.
Oft in Gehäusen von Seenadelschnecken und Turbanschnecken.
Leicht zu halten!
Man sollte immer daran denken, das Einsiedler Häuschen brauchen, um dieses bei Wachstum wechseln zu können.
Guter Algenfresser und Restverwerter, der eher auf den Mittelmeerraum sowie die Britischen Inseln beschränkt zu sein scheint.

Von Chris Feiland:
Vom Verhalten her typisch wie die tropischen Arten (Clibanarius ode Calcinus).
Die Krebse sind auch im topischen Meerwasser beliebt und werden dort auch bisweilen, sofern vorhanden, eingesetzt.
Bisher sind keine direkten Übergriffe auf niedere Tiere bekannt.
Bekannt ist allerdings, dass sie sehr sesshaft sind, und immer an der gleichen Stelle nächtigen.
Hierdurch kann bisweilen eine Schädigung bzw. ein Zusammenziehen der Tiere auftreten.
Böswillig schädigen sie normalerweise keine Blumentiere.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel :-)

Synonyme:
Clibanarius misanthropus (Risso, 1827)
Pagurus erythropus Latreille, 1818
Pagurus hirsutus Costa, 1829-1838
Pagurus misanthropus Risso, 1827
Pagurus nigritarsis Lucas, 1846

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Eucarida (Superorder) > Decapoda (Order) > Pleocyemata (Suborder) > Anomura (Infraorder) > Paguroidea (Superfamily) > Diogenidae (Family) > Clibanarius (Genus) > Clibanarius erythropus (Species)

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

blacksea am 24.03.15#9
Ich möchte noch ein paar ergänzende Bemerkungen machen: diese Einsiedler halten sich scheinbar gern im Schutz von Anemonen auf, so sehr dass das die Anemone stressen kann. Je höher die Temperaturen, desto höher der Stoffwechsel, desto schneller das Wachstum und desto kürzer die Lebensspanne. Sie kommen auch im Schwarzen Meer vor (niedrigerer Salzgehalt), die dortigen Tiere sind aber "kompatibel" mit normalem Seewasser. Bei mir hat auch schon ein Einsiedler einen anderem aus seinem Häuschen geschmissen (was den Tod nach sich gezogen hat, das wehrlose Tier ist in eine Anemone getrieben), ohne es nachher zu besetzen... Es scheint im Verhalten individuelle Muster zu geben...
Chewbacca am 26.01.14#8
An allen europäischen Atlantikküsten und im Mittelmeerraum anzutreffen. Sehr geeigent fürs Riffaquarium! Frisst viel, ist nicht scheu, säubert alles, nicht agressiv. So wie alle anderen Clibanarius arten. Bleibt immer in Gruppen

Gruss

Robin Gauff
Fabio am 28.12.10#7
Ich halte ca. 50 dieser Art sie sind sehr friedlich, fressen gerene Algen und Futterreste und sind die "Gesundheitspolizei" in meinen Becken. Sie sind sehr robust und vertagen Schwankungen von Salzgehalt, Temperatur und Sauerstoffgehalt sehr gut (leben meist im Ebbetümpeln).
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