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Clibanarius longitarsus Einsiedlerkrebs

Clibanarius longitarsus wird umgangssprachlich oft als Einsiedlerkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
2341 
AphiaID:
208680 
Wissenschaftlich:
Clibanarius longitarsus 
Umgangssprachlich:
Einsiedlerkrebs 
Englisch:
Hermit Crab 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Diogenidae (Familie) > Clibanarius (Gattung) > longitarsus (Art) 
Erstbestimmung:
(De Haan, ), 1849 
Vorkommen:
Australien, Indonesien, Indopazifik, Japan, Neukaledonien, Philippinen, Singapur, Taiwan, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, West-Pazifik 
Größe:
8 cm - 10 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Algen, Futtergranulat, Futtertabletten 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-08-05 17:53:43 

Haltungsinformationen

(De Haan, 1849)

Clibanarius sp., (genauer können wir den Einsiedler nicht bestimmen - düfte aber in Richtung des C. sp 02 gehen), erreicht in der Regel eine Carpaxgrösse von ca. 5 cm.

Alle Clibanarius-Einsiedler ernähren sich von Algen, die sie mit Vorliebe auf den Steinen abweiden.
Die genaue Artbestimmung ist wegen der instabilen inner- und zwischenartlichen Farbvariationen oft sehr schwierig.

Die Suche über Google und auf anderen Krebsseiten brachte kein direktes Ergebniss, so dass uns nur der Zusatz sp. übrig bleibt.

Das Verbreitungsgebiet ist sehr groß und reicht vom Indopazifik bis in die Karibik.
Sehr gut haltbares Aquarientier, dazu friedlich und ein guter Algenvernichter.
Fressen neben Algen auch anderes Futter, auch Futtertabletten.
Achten Sie bitte, wie immer, darauf, dass Sie grössere, leere Schneckenhäuschen für den Umzug der Einsiedler (Wachstum) anbietenden.

om: Das ist C. longitarsus.

Synonyme:
Clibanarius longitarsus var. trivittata Lanchester, 1902
Clibanarius longitarsus var. unicolor Buitendijk, 1937
Pagurus asper H. Milne Edwards, 1848

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Multicrustacea (Superclass) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Eucarida (Superorder) > Decapoda (Order) > Pleocyemata (Suborder) > Anomura (Infraorder) > Paguroidea (Superfamily) > Diogenidae (Family) > Clibanarius (Genus) > Clibanarius longitarsus (Species)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

NanoSteve am 22.06.16#3
Ich halte diesen Krebs nun seit ca. 1,5 Jahren in meinem 60l Becken. Anfangs war er nichtmal einen Zentimeter groß. Nun ist er nach mehrmaligen häuten fast 4cm "rießig" und wird bestimmt weiter wachsen. Deshalb befürchte ich, dass er für das Becken bald zu groß sein wird.

Ist eine wahre Algenvernichtungsmaschine. Durchsucht auch den Sand nach fressen.
Ebenfalls nimmt er Futter gerne an, egal ob Futtertabletten oder Frostfutter.

Geht mit anderen Genossen, wie hier schon erwähnt, recht rüpelhaft um, besonders wenn er hungrig ist.

Außerdem hat er einen anderen Einsiedlerkrebs (damals gleich groß) aus seinem Häuschen vertrieben und somit weggenommen.
Ebenso warf er schon Schnecken, welche durch den Sand wanderten, um und hat diese letztendlich gefressen.

Da ich ihm schon öfters neue Häuschen anbieten musste, konnte ich beobachten, dass er bis jetzt nur kegelförmige Häuschen angenommen hat. Alle anderen hat er zwar öfters begutatchtet aber nicht akzeptiert.

Ob das Verschwinden meiner Grundel mit ihm zu tun hat, kann ich nicht bestätigen aber auch nicht ausschließen.
jul am 14.12.09#2
moin,
ich habe 2 einsiedler, die fast genau so aussehen und glaube das es sich um c. longitarsus handelt. kann bestätigen das es sich um friedlich gesellen handelt, vorausgesetzt sie sind satt, die sehr groß werden. meine sind allerdings weniger wählerisch was ihre häser angeht.
Benjamin am 02.05.09#1
Groß werdende Clibanariusart .

Wenn es sich bei dem von mir gepflegten Krebs um diese Art handelt dann muß ich hier die obige Größenangabe etwas korrigieren :
"Der von mir gepflegte rennt zur Zeit mit einem Wellhornschneckengehäuse rum das ca. 10 cm lang ist .
Wenn er sich häutet dann haben alleine schon seine Zangen fast 5 cm. Länge , ich schätze den gesamten Krebs auf ca 7 bis 9 cm Größe ein ."

Habe ihn aus dem Bastelbedarf zwei größere Schneckengehäuse ins Becken gegeben . Nach kurzer Inspektion ließ er sie aber links liegen , scheint auf Wellhornschnecken oder ähnliche Schneckengehäuse fixiert zu sein , da wird es langsam schwer ihm passende zu besorgen !

Eine interessante Information für Valonia gebeutelte Aquarianer :
"Er scheint Kugelalgen zu fressen , jedenfalls konnte ich ihn immer wieder dabei beobachten ."

Zur Verträglichkeit folgendes :
"Für Riffbecken wegen seiner Größe nur bedingt geeignet , Korallen auf jeden Fall gut befestigen .
Gegen andere Einsiedler bei der Fütterung etwas ruppig sonst aber nur gegen Artgenossen territorial .
In meinen 300 Liter Zweitbecken mit hauptsächlich Caulerpa und Lederkorallenbestand waren von drei Exemplaren nach einen halben Jahr nur noch einer übrig , den pflege ich aber nun seit zweieinhalb Jahren und er ist zu dieser enormen Größe gewachsen."

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