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Clibanarius signatus Gestreifter Einsiedler

Clibanarius signatus wird umgangssprachlich oft als Gestreifter Einsiedler bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
892 
AphiaID:
208689 
Wissenschaftlich:
Clibanarius signatus 
Umgangssprachlich:
Gestreifter Einsiedler 
Englisch:
Tropical Hermit Crab 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Diogenidae (Familie) > Clibanarius (Gattung) > signatus (Art) 
Erstbestimmung:
Heller, 1861 
Vorkommen:
Indopazifik, Karibik, Rotes Meer 
Größe:
bis zu 4cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Algen, Banane, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Futtertabletten, Nori-Algen, Salat 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2004-09-20 08:30:16 

Haltungsinformationen

Clibnarius signatus erreicht in der Regel eine Carpaxgrösse von ca. 6 cm.
Alle Clibanarius-Einsiedler ernähren sich von Algen, die sie mit Vorliebe von den Steinen abweiden.
Die genaue Artbestimmung ist wegen der instabilen inner- und zwischenartlichen Farbvariationen oft sehr schwierig.
Die Suche über Google und auf anderen Krebsseiten bringt nicht immer ein direktes Ergebnis.
Das Verbreitungsgebiet ist sehr groß und reicht vom Indopazifik bis in die Karibik.
Sehr gut haltbares Aquarientier, dazu friedlich und ein guter Algenvernichter.
Wie bei allen Einsiedlerkrebsen sollte man größere Häuschen vorhalten.
Wenn die Krebse wachsen, dann brauchen sie diese unbedingt, sonst sterben sie.

Man kann durchaus einige Tiere einsetzen, auf 1000 Liter durchaus (vor allem bei Algenproblemen) auch mal 100 Stück.
Sie gelten als Algenpolizei.

Weiterführende Links

  1. WoRMS (en)



Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

seven7sparrow am 30.04.18#7
Halte diese Einsiedler zwar schon seit eh und je, seit einiger Zeit jedoch in einer relativ dichten Population, um dem Algenwuchs im einen Becken Herr zu werden. Immer wieder konnte ich den Geschlechtsakt dieser Einsiedler beobachten und eben auch hören, weshalb ich auch darauf aufmerksam wurde.
Wer es nicht kennt; die beiden Einsiedler richten sich gegenseitig so aus wie beim Häuserwechsel. Liegen sie Haus an Haus erfolgt der Akt, wobei sich die beiden Häuser aneinander schlagen, was man dann eben auch als Klopfgeräusch wahr nimmt.
Damit die jungen Einsiedler sich vor Fressfeinden sofort schützen können, habe ich extrem kleine Schneckenhäuschen aus dem Dekoshop ins Becken gegeben.
Tatsächlich habe ich nun den ersten überlebenden Einsiedler in einem ca. 4mm grossen Haus gesehen. Ich möchte anfügen, dass diese Einsiedler ohnehin schon extrem schnell wachsen gegenüber anderen Arten. Aber aufgrund dieser Grösse ist es bewiesen, dass sich die Einsiedler auch im heimischen Becken vermehren können.
Wenn man das Becken dann noch speziell für die Zucht einrichtet und schützt, könnte man diese sicherlich in grösserer Anzahl nachzüchten.
Jasmin83 am 06.10.10#6
Halte ca 20 von dieser sorte einsiedler, muss sagen das sie sehr nützliche restevertilger sind die aber hin und wieder extrem neidisch auf andere sind... haben bisher 4 große Calcinus elegans (hätte es nie gedacht wenn ich es nicht gesehen hätte) aus deren häusern geholt und gekilled :( dabei habe ich ca.30 leere häuser in den verschiedensten größen im becken stehen...

robertbaur am 01.06.10#5
Beitrag von Nany aus 2007:

Wie bereits beschrieben, ein friedliches Tier, wobei einer der Krebse ein 7cm breites Gehäuse trägt ( Bild2 ) und 39 gramm wog!! Ich habe ihn zu einem anderen Besitzer gegeben mit 800l Auslauf :-), denn dieser Krebs wollte nur rennen und schupste recht häufig meine Korallen um, da ich ihm nicht genug Platz bieten konnte. Da war mein 240l Becken einfach zu klein für ihn, ansonsten sind sie sehr pflegeleicht und futtern gerne Norialgen und Bananen. Untereinander gab es mal rangeleien, aber nichts ernstes. Laufen sehr viel durchs Becken und sind ständig zu sehen.
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