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Opistognathus rosenblatti Blaugepunkteter Brunnenbauer

Opistognathus rosenblatti wird umgangssprachlich oft als Blaugepunkteter Brunnenbauer bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
294 
AphiaID:
276476 
Wissenschaftlich:
Opistognathus rosenblatti 
Umgangssprachlich:
Blaugepunkteter Brunnenbauer 
Englisch:
Blue-spotted Jawfish 
Kategorie:
Brunnenbauer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Opistognathidae (Familie) > Opistognathus (Gattung) > rosenblatti (Art) 
Erstbestimmung:
Allen & Robertson, 1991 
Vorkommen:
Golf von Kalifornien / Baja California, Mexiko (Ostpazifik) 
Größe:
9 cm - 10 cm 
Temperatur:
18°C - 23°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2006-03-19 12:31:51 

Haltungsinformationen

Opistognathus rosenblatti Allen & Robertson, 1991

Allgemeines zu Brunnenbauern (Kieferfische)
Die Familie der Kieferfische (Opistognathidae), hierzulande auch Brunnenbauer genannt gehört zu den Barschverwandten (Percomorphaceae). Sie besteht aus drei Gattungen mit ca. 80 Arten.
Brunnenbauer kommen im tropischen Atlantik und im Indopazifik, im Golf von Kalifornien und an der Pazifikküste Mittelamerikas von Mexiko bis Panama vor.

In der Aquaristik werden diverse Brunnenbauer gepflegt, manche sogar sehr erfolgreich Nachgezüchtet z.B. durch Wolfgang Mai.

Kieferfische leben vowiegend im flachem Wasser meist oberhalb von 30 Metern auf Sand und Geröll. Sie bauen senkrechte Wohnröhren was bedeutet, dass der Pfleger den Boden entsprechend wählen muss.
Nur feiner Sand geht dabei kaum gut, denn die Innenwände der Höhlen werden mit Hilfe von Steinen, Korallenstückchen, Muschelschalen oder anderem befestigt. Der Bodengrund sollte auch mind. 10 cm Höhe haben, wenn nicht gar mehr.

Viele Arten leben oft in kleinen Kolonien in Kleinrevieren, einige andere sind Einzelgänger.

Die Höhlen werden meist nur auf sehr kurze Distanz verlassen, etwa um Nahrung aufzuschnappen oder aber auch um das Revier zu verteidigen. Meist sieht man nur Ihren Kopf aus der Höhle schauen.
Alle Brunnenbauer sind protogyne Zwitter, die im Laufe ihres Lebens ihr Geschlecht vom Weibchen zum Männchen wandeln. Sie sind Dauerfresser (Plankton)


Zur Art Opistognathus rosenblatti:
Lebt in Gruppen in Abständen von ca. 1 Meter. Ansonsten wie der normale Brunnenbauer ( O. Aurifrons). Nötig ist eine hohe Bodenschicht, in der die Tiere einen Gang bauen können.
Kommen blitzartig aus den Höhlen, um nach Futter zu schnappen. Eher selten eingeführter Fisch, der sich (wie oben zu sehen) leider nur optimal in gekühlten Becken halten lässt. Auf Dauer kommen sie bei 25/26 Grad nicht zurecht.

Sytematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Opistognathidae (Family) > Opistognathus (Genus) > Opistognathus rosenblatti (Species)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Peter Glaab am 18.03.11#1
Einer der schönsten Fische die ich je gekauft habe, Verstehe gar nicht warum noch niemand was über diesen bewunderndswerten Fisch geschrieben hat.
Bin von dem Fisch total begeistert, entgegen allem was ich über den Fisch vorher gelesen hatte, ist der total einfach zu halten. Er Frisst alles, vom ersten Tag an, Flockenfutter, Granulat, Artemia, Mysis, Cyclops.....alles was ihm vors Maul treibt wird gefressen. Ich hab am Anfang meine Temperatur vom Korallenriff von 26° auf 24° gesenkt, was weder den Korallen noch den anderen Fischen irgendwie was ausgemacht hat. Er ist total verträglich, ehr zurückhaltend gegenüber anderen Fischen, am Anfang schaute er nur mit dem Kopf aus seinem Loch im 15cm hohen DeepSandBed, aber mittlerweile kommt er oft ganz heraus und schwimmt auch mal einer Futterflocke hinterher. Das einzige auf was man achten muß....er springt gern Nachts. Daher sollte das Becken abgedeckt sein oder verkleidet sein, damit er nicht heraus springen kann. Und er brauch unbedingt eine hohe Sandschicht um seine Röhren zu graben. Sobald ich bei meinem Händler einen 2. entdecke werd ich mir noch einen dieser schönen Fische zulegen.
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