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Opistognathus muscatensis Muscat Brunnenbauer

Opistognathus muscatensis wird umgangssprachlich oft als Muscat Brunnenbauer bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Opistognathus muscatensis (c) by Keith Wilson

Eingestellt von robertbaur.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
9623 
Wissenschaftlich:
Opistognathus muscatensis 
Umgangssprachlich:
Muscat Brunnenbauer 
Englisch:
Robust jawfish 
Kategorie:
Brunnenbauer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Opistognathidae (Familie) > Opistognathus (Gattung) > muscatensis (Art) 
Erstbestimmung:
Boulenger, 1888 
Vorkommen:
Djibouti, Golf von Oman / Oman, Irak, Kenia, Mosambik, Seychellen, Süd-Afrika, Vereinigte Arabische Emirate 
Größe:
30 cm - 45 cm 
Temperatur:
18°C - 24°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2016-04-07 14:23:16 

Haltungsinformationen

Opistognathus muscatensis Boulenger, 1888

Die Familie der Kieferfische (Opistognathidae), hierzulande auch Brunnenbauer genannt gehört zu den Barschverwandten (Percomorphaceae). Sie besteht aus drei Gattungen mit ca. 80 Arten.
Brunnenbauer kommen im tropischen Atlantik und im Indopazifik, im Golf von Kalifornien und an der Pazifikküste Mittelamerikas von Mexiko bis Panama vor.

In der Aquaristik werden diverse Brunnenbauer gepflegt, manche sogar sehr erfolgreich Nachgezüchtet z.B. durch Wolfgang Mai. Diese sind allerdings allesamt deutlich kleiner als der Opistognathus muscatensis der bis 45 cm groß wird.

Kieferfische leben vowiegend im flachem Wasser meist oberhalb von 30 Metern auf Sand und Geröll. Sie bauen senkrechte Wohnröhren was bedeutet dass der Pfleger den Boden entsprechend wählen muss. Nur feiner Sand geht dabei kaum gut, denn die Innenwände der Höhlen werden mit Hilfe von Steinen, Korallenstückchen, Muschelschalen oder anderem befestigt. Der Bodengrund sollte auch mind. 10 cm Höhe haben, wenn nicht gar mehr.

Viele Arten leben oft in kleinen Kolonien in Kleinrevieren, einige andere sind Einzelgänger.

Die Höhlen werden meist nur auf sehr kurze Distanz verlassen, etwa um Nahrung aufzuschnappen oder aber auch um das Revier zu verteidigen. Meist sieht man nur Ihren Kopf aus der Höhle schauen.
Alle Brunnenbauer sind protogyne Zwitter, die im Laufe ihres Lebens ihr Geschlecht vom Weibchen zum Männchen wandeln. Sie sind Dauerfresser (Plankton)
Diese Art hier wird unseres Wissens nicht in Aquarien gepflegt, er benötigt es mit bis 24 Grad auch etwas kühler als andere Arten.

Es gibt drei Synonyme:
Ophisthognathus muscatensis Boulenger, 1888
Opisthognathus muscatensis Boulenger, 1888
Opistignathus muscatensis Boulenger, 1888

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Opistognathidae (Family) > Opistognathus (Genus) >

Weiterführende Links

  1. Fishbase (multi)
  2. WoRMS

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