Anzeige
Fauna Marin GmbH Tropic Marin All for Reef Whitecorals.com Korallen-Zucht Mrutzek Meeresaquaristik

Opistognathus aurifrons Goldstirn-Kieferfisch

Opistognathus aurifrons wird umgangssprachlich oft als Goldstirn-Kieferfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
291 
Wissenschaftlich:
Opistognathus aurifrons 
Umgangssprachlich:
Goldstirn-Kieferfisch 
Englisch:
Yellowhead jawfish 
Kategorie:
Brunnenbauer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Opistognathidae (Familie) > Opistognathus (Gattung) > aurifrons (Art) 
Erstbestimmung:
(Jordan & Thompson, ), 1905 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Belize, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Florida, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Guam, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kuba, Martinique, Montserrat, Puerto Rico, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, USA, Venezuela 
Meerestiefe:
3 - 40 Meter 
Größe:
9 cm - 10 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Lobstereier, Mückenlarven, Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-02-20 11:58:43 

Nachzuchten

Opistognathus aurifrons lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Opistognathus aurifrons haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Opistognathus aurifrons (Jordan & Thompson, 1905)

Allgemeines:
Die Familie der Kieferfische (Opistognathidae), hierzulande auch Brunnenbauer genannt gehört zu den Barschverwandten (Percomorphaceae). Sie besteht aus drei Gattungen mit ca. 80 Arten.
Brunnenbauer kommen im tropischen Atlantik und im Indopazifik, im Golf von Kalifornien und an der Pazifikküste Mittelamerikas von Mexiko bis Panama vor.

In der Aquaristik werden diverse Brunnenbauer gepflegt, manche sogar sehr erfolgreich Nachgezüchtet z.B. durch Wolfgang Mai.

Kieferfische leben vowiegend im flachem Wasser meist oberhalb von 30 Metern auf Sand und Geröll. Sie bauen senkrechte Wohnröhren was bedeutet, dass der Pfleger den Boden entsprechend wählen muss.
Nur feiner Sand geht dabei kaum gut, denn die Innenwände der Höhlen werden mit Hilfe von Steinen, Korallenstückchen, Muschelschalen oder anderem befestigt. Der Bodengrund sollte auch mind. 10 cm Höhe haben, wenn nicht gar mehr.

Viele Arten leben oft in kleinen Kolonien in Kleinrevieren, einige andere sind Einzelgänger.

Die Höhlen werden meist nur auf sehr kurze Distanz verlassen, etwa um Nahrung aufzuschnappen oder aber auch um das Revier zu verteidigen. Meist sieht man nur Ihren Kopf aus der Höhle schauen.
Alle Brunnenbauer sind protogyne Zwitter, die im Laufe ihres Lebens ihr Geschlecht vom Weibchen zum Männchen wandeln. Sie sind Dauerfresser (Plankton)


Haltung Opistognathus aurifrons:
Grundsätzlich nicht so schwer zu halten, wenn man es richtig anstellt. Anfänglich springen sie leicht in den ersten Tagen, vor allem, wenn sie nicht den richtigen Bodengrund vorfinden.
Deshalb rät es sich an (Info von Wolfgang Mai), ihnen eine Höhle vorzugeben, in der man sie beobachten möchte. Wolfgang Mai nutzt dazu eine Plexiröhre, in der der Fisch in das Becken gegeben wird, direkt auf die vorgefertigte Höhle.
Dort bleibt er in der Regel, wobei Weibchen und Männchen einige cm entfernt leben.

Wunderbares Verhalten bei der Paarpflege, denn anders sollten sie auch nicht gehalten werden. Bei der Eingewöhnung gut anpassen!
Es handelt sich hierbei um Maulbrüter, die Nachzucht ist bereits mehrfach gelungen.

In den USA sogar kommerziell, hierzulande auch von Wolfgang Mai mittlerweile gezüchtet.

Es gibt kaum Probleme mit den Tieren selber, dies tritt nur dann auf, wenn eine weitere Brunnenbauerart dazu kommt.
Der Brunnenbauer hier kann durchaus im Gesellschaftsbecken etabliert werden, was mit anderen Arten, wie dem castelnaui, nicht möglich ist, da viel zu schreckhaft.

Bei allen Brunnenbauern sollte man darauf achten, dass sie genug Futter erhalten, zur Not mit einer Futterpipette füttern.
Andere trauen sich nicht aus ihrer Höhle heraus, bekommen dann zu wenig Futter, was ja nicht Sinn und Zweck der Sache ist.

Synonyme:
Gnathypops aurifrons Jordan & Thompson, 1905
Opisthognathus aurifrons (Jordan & Thompson, 1905)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Opistognathidae (Family) > Opistognathus (Genus) > Opistognathus aurifrons (Species)



Bilder

Männlich

2
2

Allgemein

2
2
1
1
1
1
1
1

Erfahrungsaustausch

chrissy am 05.10.13#8
Ich habe diesen wundervollen Fisch nunmehr seit über zwei Monaten und er wird immer zutraulicher und neugieriger. Wenn ich wirklich mal was im Becken machen muss wuselt er ständig um meine Hand rum und legt sich sogar in die Hand hinein. Er ist ein kleiner Bettler wegen Futter wenns nach ihm ginge am besten alle Stunde - frisst gerne Frostfutter und Atemia. Hat sich einen Brunnen genau in der Mitte des Aquariums gebaut und ist total friedlich mit den Grundeln, 2 kleine Clownfischen und zwei Schwalbenschwänzchen. Für meinen Mann und mich ist er der auserkorene "Liebling" im Becken der immer wieder durch seine "Anhänglichkeit" auffällt.
maexit am 03.08.13#7
Ein wunderschöner Fisch der mitlerweile zu meinen Lieblingen gehört.
Kurz nach dem einsetzen ist er einmal aus dem Wasser gehüpft, danach nie wieder.
Generell ist der Fisch nicht so schüchtern wie beschrieben.
Klar, lieber zieht er sich in seine Höhle zurück, aber Fischen, selbst die etwas größer sind als er, wird, wenn sie ihm zu nahe kommen gedroht, indem er sein enorm großes Maul aufreißt.
Aber unglaublich friedlich und einfach wunderschön anzusehen mit einem äußerst aktiven und interessanten Verhalten.


castellani am 24.01.11#6
Das mit dem Springen kann ich nicht bestätigen, trotzdem würde ich absichern^^.
Meine 2 Bewohner haben ihre Höhle ca 1 Meter von einander entfernt und können sich gut gegen andere (gleich Groß) Fiche durchsetzen...die Höhlen, haben sie sich selbst gegraben und Futter nehmen sie bei mir alles dagebotene...
Aufgrund anfänglicher Falschbesetzung, die viele Anfänger(ich auch) und fehlen der stabilen Wasserwerten würde ich empfehlen ne weile zu warten mit dem Fisch....
8 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Opistognathus aurifrons

Ofshore am 11.02.19#1
Hallo Miteinander,

ich habe das Glück und halte seit 4 Wochen ein Päarchen dieser wunderschönen Fische.
Jetzt möchte ich wissen wer Männchen und wer Weibchen ist.
Sie sind beide verschieden Groß - ist das ein Merkmal oder sieht man es an den Flossen, was schwierig ist oder?

Vielen Dank für einen Tip.

Gruß der Peter

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Opistognathus aurifrons