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Opistognathus rufilineatus Brunnenbauer

Opistognathus rufilineatus wird umgangssprachlich oft als Brunnenbauer bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Copyright Dr. Mark Erdmann

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5518 
AphiaID:
398499 
Wissenschaftlich:
Opistognathus rufilineatus 
Umgangssprachlich:
Brunnenbauer 
Englisch:
Jawfish 
Kategorie:
Brunnenbauer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Opistognathidae (Familie) > Opistognathus (Gattung) > rufilineatus (Art) 
Erstbestimmung:
Smith-Vaniz & Allen, 2007 
Vorkommen:
Indonesien, Indopazifik, Papua 
Größe:
bis zu 7.5cm 
Temperatur:
20°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Brachionus (Rädertierchen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Plankton, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-05-24 04:04:53 

Haltungsinformationen

Opistognathus rufilineatus Smith-Vaniz & Allen, 2007

Allgemeines zu den Brunnenbauern:
Die Familie der Kieferfische (Opistognathidae), hierzulande auch Brunnenbauer genannt gehört zu den Barschverwandten (Percomorphaceae). Sie besteht aus drei Gattungen mit ca. 80 Arten.
Brunnenbauer kommen im tropischen Atlantik und im Indopazifik, im Golf von Kalifornien und an der Pazifikküste Mittelamerikas von Mexiko bis Panama vor.

In der Aquaristik werden diverse Brunnenbauer gepflegt, manche sogar sehr erfolgreich Nachgezüchtet z.B. durch Wolfgang Mai.

Kieferfische leben vowiegend im flachem Wasser meist oberhalb von 30 Metern auf Sand und Geröll. Sie bauen senkrechte Wohnröhren was bedeutet, dass der Pfleger den Boden entsprechend wählen muss.
Nur feiner Sand geht dabei kaum gut, denn die Innenwände der Höhlen werden mit Hilfe von Steinen, Korallenstückchen, Muschelschalen oder anderem befestigt. Der Bodengrund sollte auch mind. 10 cm Höhe haben, wenn nicht gar mehr.

Viele Arten leben oft in kleinen Kolonien in Kleinrevieren, einige andere sind Einzelgänger.

Die Höhlen werden meist nur auf sehr kurze Distanz verlassen, etwa um Nahrung aufzuschnappen oder aber auch um das Revier zu verteidigen. Meist sieht man nur Ihren Kopf aus der Höhle schauen.
Alle Brunnenbauer sind protogyne Zwitter, die im Laufe ihres Lebens ihr Geschlecht vom Weibchen zum Männchen wandeln. Sie sind Dauerfresser (Plankton)

Zur Art Opistognathus rufilineatus:

Dr. Mark Erdmann hat uns freundlicher Weise die Nutzung seines Fotos des seltenen Brunnenbauers gestattet hat, danke vielmals.

Opistognathus rufilineatus lebt typischerweise, wie alle Brunnenbauer, in Höhlen die sie in zumeist sandigem Substrat graben. Im Schutz ihrer Höhle schweben sie quasi über ihrem Eingang und fangen Plankton oder andere kleine, benthische Lebewesen, jederzeit bereit sich beim Anzeichen der geringsten Gefahr in ihre Höhle zu stürzen. Um ihre Höhle herum verhalten sie sich ansonsten sehr territorial.

Opistognathus rufilineatus findet man in Tiefen bis 35 m, zumeist zwischen Korallenschutt oder sandigen Böden im Indo-West-Pazifik und Indonesien.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Opistognathidae (Family) > Opistognathus (Genus) > Opistognathus rufilineatus (Species)


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